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BMW Diesel Rückruf: Über 1.5 Millionen Fahrzeuge betroffen

Auch bei BMW manipulierte Dieselmotoren entdeckt

Die Rückrufe beim bayrischen Autohersteller BMW weiten sich aus. Lange hatte BMW behauptet, keine unzulässigen Abschalteinrichtungen in seinen Dieselfahrzeugen verbaut zu haben. Doch auch BMW-Diesel zeigen Auffälligkeiten beim Schadstoffausstoß. Seit 2018 gab es mehrere offizielle Rückrufaktionen durch das KBA. Von dem Rückruf betroffen waren die hochpreisigen Modelle BMW M 550 (Limousine und Touring) 3.0 Diesel Euro 6 und 750 3.0 Diesel Euro 6.

BMW Rückruf wegen manipulierter Dieselfahrzeuge

Abgasskandal: Jetzt gegen Rückruf bei manipuliertem BMW-Diesel wehren

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BMW Rückrufe: Abgasskandal weitet sich aus

Erneut Rückrufe bei BMW: Bereits im März 2018 hatte die Staatsanwaltschaft München die Zentrale der BMW AG wegen Betrugsverdacht durchsucht. BMW zahlte im Zuge der Ermittlungen ein Bußgeld in Höhe von 8,5 Millionen Euro. Doch schon kommt der nächste große Rückruf von BMW-Dieselfahrzeugen.

Von der Rückrufaktion betroffene BMW stehen im Verdacht, in den Diesel-Abgasskandal verwickelt zu sein. Sollten auch Sie von einem BMW Rückruf betroffen sein, raten unsere spezialisierten Anwälte Ihnen dringend, sich juristisch beraten zu lassen. Möglicherweise haben Sie Anspruch auf Schadensersatz.

BMW-Rückrufe: Brandgefahr bei Abgasrückführung

Negative Schlagzeilen bei BMW: Millionen Besitzer von BMW-Dieselfahrzeugen der Baujahre 2010 bis 2017 könnten von kürzlich entdeckten Manipulationen durch BMW betroffen sein. Bei den fraglichen Dieselfahrzeugen wurden die Abgaswerte so manipuliert, dass auf dem Prüfstand niedrigere Werte als im normalen Straßenbetrieb gemessen werden. Möglicherweise bestand sogar Brandgefahr.

Der Rückruf betrifft bundesweit etwa 5.000 BMW-Fahrzeuge mit Dieselmotoren der Baujahre 2012-2017 weltweit sogar rund 11.700 BMW-Diesel. Wenn Sie auch ein betroffenes BMW-Dieselfahrzeug besitzen, ist sehr wahrscheinlich, dass auch Ihr Fahrzeug manipuliert wurde.

Rückrufaktion: So wurden BMW-Fahrzeuge manipuliert

Die BMW-Fahrzeuge wurden zurückgerufen, da sie mit einer manipulierten Software zur Motorsteuerung ausgestattet wurden. Die Software war dafür verantwortlich, den Harnstoff AdBlue zu regulieren. Dieser sorgt dafür, dass umweltbelastenden Stickoxide reduziert werden. Doch Adblue bewirkt auch einen schnelleren Verschleiß bestimmter Teile.

Darum versuchten Autobauer den Verbrauch von AdBlue bei Fahrten im Straßenverkehr zu verringern. Mit Manipulationen wurden die im Testmodus gemessenen Abgaswerte illegal gemindert. Im Normalbetrieb haben die manipulierten Fahrzeuge weit höhere Abgaswerte. Die Manipulationen sollen nun durch ein Software-Update vertuscht werden.

Erfolge unserer Mandanten

Audi: LG Kassel

A8 4.2 TDI

Der VW Konzern wird im Fall eines A8 4.2 TDI in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:

Mercedes-Benz: LG Köln

GLK 220 CDI

Der Daimler Konzern wird im Fall eines GLK 220 CDI in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:

Seat: LG Darmstadt

Alhambra 2.0 TDI

Der VW Konzern wird im Fall eines Alhambra 2.0 TDI in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:

Audi: LG Koblenz

Q7 3.0 TDI

Der VW Konzern wird im Fall eines Q7 3.0 TDI in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:

VW: LG Stade

Touran 2.0

Der VW Konzern wird im Fall eines Touran 2.0 in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:

Mercedes-Benz: LG München

C 220 CDI 2.0

Der Daimler Konzern wird im Fall eines C 220 CDI 2.0 in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:

BMW-Rückruf: Betroffene Fahrzeuge

Der Abgasskandal bei BMW könnte nahezu alle Fahrzeugreihen betreffen. Denn BMW manipulierte die Abgaswerten der meisten Motoren durch illegale Thermofenster.

Der offizielle KBA-Rückruf unter der Referenznummer 007697 betrifft folgende Modelle:

  • BMW M550d xDrive Limousine (Produktion 03/2012- 10/2016)
  • BMW M550d xDrive Touring (Produktion 03/2012- 02/2017)
  • BMW 750d xDrive (Produktion 07/ 2012- 06/2015)
  • BMW 750Ld xDrive (Produktion 07/2012- 06/2015)

Falls Sie ein BMW-Rückrufschreiben erhalten haben, raten Ihnen unsere spezialisierten Anwälte, sich unbedingt juristisch beraten zu lassen. Aber auch wenn es noch keinen offiziellen Rückruf für Ihr Fahrzeug gibt, könnten Ihnen Ansprüche gegen BMW zustehen.

Aber auch andere BMW-Fahrzeugreihen werden weiterhin verdächtigt, manipuliert zu sein. Dazu gehören:

  • X1
  • X3
  • X4
  • X5
  • 1er
  • 2er
  • 3er
  • 4er

Fragen zum Thema BMW-Rückrufaktion

Wenn Sie von einem BMW- Rückruf betroffen sind, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Ihr Fahrzeug mit einer illegalen Abschalteinrichtung ausgestattet ist.

Daher sollten Sie nicht mehr lange zögern und sofort handeln. Riskieren Sie nicht die Verjährung Ihrer Schadensersatzansprüche.

Geschädigte BMW-Diesel-Besitzer haben die folgenden Möglichkeiten:

  • Schadensersatz geltend machen
    Da BMW seine Kunden hinters Licht geführt hat, haben Sie einen Anspruch auf Schadensersatz. Denn der Wert Ihres BMW hat sich deutlich verringert, wenn er vom Rückruf betroffen ist.
  • Kaufpreisminderung
    Da manipulierte BMW-Diesel offensichtlich einen Mangel haben, haben betroffene Autobesitzer grundsätzlich einen Anspruch auf Nachbesserung. Möchten Sie Ihren Diesel weiterhin behalten, besteht die Möglichkeit einer Kaufpreisminderung, wodurch Sie einen Teil des Kaufpreises zurückbekommen.
  • Manipuliertes Fahrzeug gegen ein Ersatzfahrzeug eintauschen
    Statt dem Rückruf bei BMW Folge zu leisten, haben Sie auch die Möglichkeit, Ihren Diesel gegen ein Ersatzfahrzeug ohne Mängel einzutauschen. 

Nutzen Sie unseren kostenfreien Diesel-Check für die schnelle Ersteinschätzung ihrer Chance auf Schadenersatz. Falls Ausicht auf Erfolg besteht, beraten wir Sie gerne im Rahmen einer kostenlose Erstberatung über die besten Optionen für Ihren Fall. 

Ob es auch für Ihr Fahrzeug einen Rückruf gibt, können sie durch Eingabe der Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) auf der Website von BMW herausfinden.  
Die FIN finden Sie im Fahrzeugschein unter Spalte E und am Auto selbst, meist an der Windschutzscheibe oder im Motorraum. 
Gerne prüfen unsere spezialisierten Anwälte mittels Ihrer FIN-Nummer, ob auch Ihr BMW betroffen ist. Wir beraten Sie auch unverbindlich zu Ihren Möglichkeiten im Dieselskandal. 

Grundsätzlich raten wir dringend davon ab, dass BMW-Softwareupdate durchzuführen, da es schädliche Auswirkungen auf Ihr Fahrzeug haben könnte. So haben sich in letzter Zeit die Erfahrungsberichte von Betroffenen gehäuft, die von Problemen berichten, nachdem das BMW-Software-Update durchgeführt wurde. 
Allerdings bleibt Ihr Anspruch auf Schadensersatz auch noch bestehen, wenn Sie das Diesel-Software-Update bereits haben durchführen lassen.  
Falls Sie also zu einem BMW-Software Update aufgefordert wurden oder bereits ein Softwareupdate durchgeführt haben, raten wir Ihnen dringend, sich anwaltlich beraten zu lassen.

Falls Sie Ihr Fahrzeug finanziert haben, haben Sie gute Chancen, den Vertrag rückabwickeln zu können. Dadurch bekommen Sie die Anzahlung und Raten abzüglich einer Nutzungsentschädigung erstattet. Im Gegenzug wird das Fahrzeug zurückgegeben.  
Möglich ist dies, wenn Ihr Finanzierungsvertrag Fehler oder unzulässige Klauseln in der Widerrufsbelehrung enthält. Damit greift dann der Widerrufsjoker, denn dann gilt für den Vertrag keine Widerrufsfrist.  
Dies gilt auch dann, wenn Ihr BMW gar nicht in den Abgasskandal verwickelt ist. Denn für den Widerruf kommt es nur auf die Fehlerhaftigkeit des Vertrages an – ein Mangel am Fahrzeug ist nicht zwingend erforderlich.  
Gerne prüfen wir Ihren Vertrag auf mögliche Fehler. Am besten vereinbaren Sie noch heute einen Termin für eine kostenlose Erstberatung oder starten Sie jetzt unseren Diesel-Check!

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