Rechtsschutzversicherung im Abgasskandal

Im Abgasskandal wurden Millionen Verbraucher vorsätzlich von den Automobilherstellern wie Volkswagen oder Daimler getäuscht. Als Betroffener ist es daher Ihr gutes Recht, eine Entschädigung zu verlangen. Zahlreiche Gerichte sowie die höchstrichterliche Instanz in Deutschland, der Bundesgerichtshof, haben dies bereits in etlichen Urteilen bestätigt. Häufig sind betrogene Verbraucher dennoch verunsichert, ob ihre Rechtsschutzversicherung im Abgasskandal auch zahlen wird. Wir klären hier die wichtigsten Fragen und verraten Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Frau unterzeichnet Vertrag für Rechtsschutzversicherung im Abgasskandal

Welche Rechtsschutzversicherung brauche ich im Abgasskandal?

Für viele Verbraucher, die eine Entschädigung für ihren Schummeldiesel einklagen möchten, ist nicht klar, welche Rechtsschutzversicherung sie brauchen, um kein Kostenrisiko zu tragen. Damit die Rechtsschutzversicherung im Abgasskandal die außergerichtlichen sowie gerichtlichen Kosten des Verfahrens gegen den Hersteller oder Händler trägt, benötigen sie einen Verkehrsrechtsschutz, eine Privatrechtsschutzversicherung genügt hierfür nicht.

Damit Sie sich sicher sein können, dass Ihre Versicherung auch zahlt, holen wir nach einer ersten kostenlosen Prüfung Ihrer Erfolgschancen die Deckungszusage bei Ihrer Versicherung für Sie ein – ganz ohne Kosten für Sie.

Weitere Informationen zum Thema Rechtsschutzversicherung, Prozesskostenfinanzierung und Möglichkeiten für Selbstzahler finden Sie außerdem in unserem folgenden YouTube-Video.

Kann ich jetzt noch eine Rechtsschutzversicherung zur Deckung im Abgasskandal abschließen?

Eine Rechtsschutzversicherung muss die Kosten übernehmen, wenn diese zum Zeitpunkt des Schadenseintritts bestand. Der Schadenseintritt ist im Fall des Dieselskandals der Kauf des manipulierten Autos. Hatten Sie zu diesem Zeitpunkt bereits eine Versicherung, die Verkehrsrecht umfasst, muss diese die Kosten für Ihren Fall tragen.

Eine Privat-Rechtsschutzversicherung oder eine Vertrags-Rechtsschutzversicherung übernimmt dann die Kosten, wenn Sie Ihr Dieselfahrzeug finanziert haben und den Finanzierungsvertrag widerrufen möchten. Eine gute Möglichkeit, um das manipulierte Fahrzeug ohne Verlust loszuwerden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Themenseite Widerruf Autokredit.

Sollten Sie keine Rechtsschutzversicherung haben, ist dies aber kein Grund, untätig zu bleiben. In den meisten Fällen finden wir für unsere Mandanten trotzdem einen Weg, ihre Ansprüche ohne Kostenrisiko durchzusetzen, beispielsweise durch eine Prozesskostenfinanzierung:

Kein Kostenrisiko auch ohne Rechtsschutzversicherung

Wenn Sie keine Rechtsschutzversicherung haben und dennoch gegen die bewusst herbeigeführte Manipulation Ihres Diesels vorgehen möchten, können wir Ihnen ab sofort für viele Auto-Modelle eine Prozesskostenfinanzierung anbieten. Auch ohne Rechtsschutzversicherung können Mandanten ihre Ansprüche ohne Kostenrisiko geltend machen. Die Kosten übernehmen wir für Sie! Wenn Sie den Prozess gewinnen, erhalten Sie die gesamte Entschädigungssumme abzüglich eines kleinen Prozentsatzes Provision an uns. Im unwahrscheinlichen Fall, dass das Verfahren zugunsten des Gegners ausfällt, tragen wir die Kosten für Sie.

Tritt die Rechtsschutzversicherung auch dann ein, wenn ich den Versicherungsvertrag nach dem Kauf des Autos abgeschlossen habe?

Ob Ihre Rechtsschutzversicherung auch dann für die Kosten im Abgasskandal aufkommt, wenn Sie den Versicherungsvertrag erst nach dem Autokauf unterzeichnet haben, kann pauschal nicht beantwortet werden. In der Regel zahlt die Versicherung nur, wenn Sie diese bereits zum Zeitpunkt des Autokaufs hatten. Sie sollten auf jeden Fall die Bedingungen in Ihrem Versicherungsvertrag lesen, bevor Sie diesen unterzeichnen. Manche Rechtsschutzversicherungen sehen eine Zahlungspflicht erst dann vor, wenn nach Abschluss des Versicherungsvertrages drei Monate vergangen sind. Andere Versicherer hingegen treten mit Abschluss des Versicherungsvertrages ein. Sie sollten aber nicht voreilig eine Versicherung abschließen, sondern sich vorab gut informieren. Gerne beraten wir Sie hierzu und klären ab, wie wir ein Verfahren ohne Kostenrisiko für Sie ermöglichen können.

Übernimmt die Rechtsschutzversicherung auch dann die Kosten, wenn ich ein gebrauchtes Fahrzeug erworben habe?

Grundsätzlich ist es egal, ob das Fahrzeug neu oder gebraucht ist. Bei Dieselkunden mit EA189-Motor ist es nach Ansicht einiger Gerichte entscheidend, ob der Wagen vor oder nach der Ad-hoc Mitteilung von Volkswagen, in der VW über die Abweichungen der Abgaswerte von Prüfstand und Realbetrieb informiert hatte, gekauft wurde. Die Rechtsprechung hat sich allerdings zum Großteil zugunsten der Verbraucher entwickelt. In den meisten Fällen muss die Rechtsschutzversicherung zahlen, auch wenn das Fahrzeug nach der Meldung von VW gekauft wurde.

Bei den anderen Motoren sowie anderen Herstellern gab es bisher kein offizielles Schuldeingeständnis. Die zahlreichen Verurteilungen vor Gericht und die vielen Siege, zuletzt das BGH-Urteil gegen VW durch Decker und Böse, wurden ebenfalls mit Rechtschutzdeckung eingeholt.

Welche Kosten trägt die Rechtsschutzversicherung im Abgasskandal?

Rechtsschutzversicherung im Abgasskandal: Mann hält Bauklötze vor Sparschwein an

Grundsätzlich trägt die Rechtsschutzversicherung alle Kosten, die sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich anfallen. Dazu gehören in erster Linie die Anwälte und das Gerichtsverfahren. Darüber hinaus aber auch z. B. die Kosten für ein gerichtliches Gutachten, mit dem geklärt wird, ob das Fahrzeug tatsächlich manipuliert wurde. Außerdem trägt die Versicherung alle Kosten, die im Falle einer Niederlage anfallen sollten. In diesem Fall müssen nämlich auch die Aufwendungen des Prozessgegners übernommen werden. Damit Sie aber sicher sein können, dass Sie letztendlich nicht auf den Rechnungen sitzen bleiben, wird vorab eine Deckungszusage bei der Rechtsschutzversicherung eingeholt. Dies übernehmen wir gerne für Sie.

Kann meine Versicherung eine Deckung der Kosten verweigern?

Eine Ablehnung der Kostenübernahme durch die Rechtsschutzversicherung ist nur dann möglich, wenn der Fall für den Versicherungsnehmer offenkundig erfolglos ist. Ist er dagegen vom Versicherten schlüssig dargelegt und aussichtsreich, darf die Versicherung den Fall rein rechtlich nicht ablehnen.

Die Erfahrung zeigt allerdings, dass die Versicherungen die Kostenübernahme zunächst gerne verweigern. Insbesondere bei telefonischen Anfragen sind die Mitarbeiter häufig dazu angewiesen, die Anfrage pauschal abzulehnen. Denn dies hält viele Verbraucher davon ab, einen Anwalt zu konsultieren und Gebrauch von der ihnen zustehenden Versicherungsleistung zu machen.

Davon sollten Versicherte sich nicht abschrecken lassen! Stattdessen raten wir ihnen, direkt von Anfang an einen erfahrenen Anwalt mit dem Fall zu beauftragen. Dieser wird die Korrespondenz mit der Rechtsschutzversicherung übernehmen und die Deckungszusage verbindlich einholen.

Da mittlerweile etliche Urteile, unter anderem das Urteil vom BGH gegen VW im Abgasskandal, zugunsten der Verbraucher entschieden wurden, erteilen viele Versicherer die Deckungszusagen inzwischen von Anfang an etwas bereitwilliger. Immer öfter beantworten Rechtsschutzversicherer „echte“ Deckungsanfragen, die von anwaltlicher Seite gestellt werden, sofort mit einer Deckungszusage.

Damit auch Ihre Rechtsschutzversicherung die Kosten trägt, ist es wichtig, die Erfolgschancen im Abgasskandal zunächst von einem spezialisierten Anwalt prüfen zu lassen. Dies übernehmen wir gerne kostenfrei und unverbindlich für Sie. Daraufhin stellen wir dann die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung und klären bei Bedarf mit dieser aufkommende Fragen zu den Erfolgschancen.

Jetzt mit Decker & Böse Entschädigung erfolgreich durchsetzen

Wir wollen allen betrogenen Verbrauchern im Abgasskandal die Möglichkeit bieten, sich gegen die großen Automobilkonzerne zu wehren. Daher ist es uns wichtig, Ihre Rechte ohne Kostenrisiko für Sie durchzusetzen. Dies ist mit einer Rechtschutzversicherung der einfachste Weg, doch auch wenn Sie keine Rechtsschutzversicherung haben, finden wir immer wieder Wege, um das Recht unserer Mandanten erfolgreich durchzusetzen – ganz ohne Kostenrisiko.

Kontaktieren Sie uns gerne für eine kostenlose Erstberatung. Dabei prüfen wir Ihre Erfolgschancen und klären vorab unverbindlich mit Ihnen die Finanzierung eines möglichen Verfahrens. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.