Hilfe vom Anwalt bei negativer SCHUFA

Ärger mit der SCHUFA bedeutet regelmäßig Ärger mit sog. Negativen SCHUFA-Einträgen, die wiederum zu einem schlechten Scorewert bei der SCHUFA führen. Wer diesen Scorewert verbessern möchte, muss sich um die Löschung oder Sperrung der Einträge bei der SCHUFA bemühen. Dabei ist ein Anwalt meist unersetzlich, da der spezialisierte Rechtsanwalt die rechtliche  Vorgehensweise kennt, um eine Löschung durchzuführen und sich die SCHUFA und Veranlasser des negativen SCHUFA-Eintrags meist ohne anwaltliche Hilfe weigern.

Spezialisierter Anwalt kann SCHUFA Score verbessern und Löschung des negativen Eintrages bewirken!

Alte und überholte Daten müssen bei der SCHUFA gelöscht werden. Daneben bestehen etliche datenschutzrechtliche Voraussetzungen, um einen negativen SCHUFA Eintrag eintragen lassen zu dürfen. Liegen diese nicht vor, muss der Eintrag gelöscht werden.

Welche Folgen drohen bei einem negativen SCHUFA- Eintrag?

Ein negativer SCHUFA Eintrag führt zu massiven Problemen und Behinderungen des Betroffenen im Wirtschafts- und Zahlungsverkehr. Da dem Betroffenen damit eine schlechte Bonität bzw. unzuverlässiges Zahlungsverhalten zugewiesen wird, führt dies zu Problemen bei allen Vertragsbeziehungen, in denen Ihre Bonität relevant ist. Diese sind insbesondere:

  • Darlehensverträge
  • Mietverträge
  • Kreditkartenverträge
  • Kontokorrentverträge
  • Leasingverträge
  • Versandhandelskaufverträge

Setzen Sie auf Kompetenz und Erfahrung:

„Eine negative SCHUFA kann zu schwerwiegenden Problemen bei den Betroffenen führen, weshalb Sie handeln sollten, bevor die Probleme zu groß werden, um Sie lösen zu können!“

Anwaltskosten

  •  In vielen Fällen werden die Kosten für von einer Rechtschutzversicherung getragen, sodass die Mandanten selbst kein Kostenrisiko tragen. Idealerweise haben Sie bereits eine Deckungszusage Wir prüfen für Sie ansonsten auch gerne kostenfrei, ob Ihre Rechtschutzversicherung einsteht und holen die Zusage kostenfrei für Sie ein. Die Rechtschutzversicherung muss dann regelmäßig einstehen, wenn diese schon vor der Eintragung des negativen SCHUFA Eintrages bestand.
  • Sollte keine Rechtschutz greifen, machen wir Ihnen ein individuelles Angebot.

Wann genau darf ein negativer SCHUFA-Eintrag erfolgen?

Ein negativer SCHUFA Eintrag liegt ordnungsgemäß dann vor, wenn ein vertragswidriges Verhalten des Betroffenen vorliegt, insbesondere Zahlungsausstände oder Zahlungsrückstände. Doch darüber hinaus bedarf es weiterer Voraussetzungen. Es sind folgende Fälle zu unterscheiden:

Fall 1: Nichtzahlung einer Forderung

Wenn Sie eine fällige Forderung nicht bezahlt haben, darf nur dann ein SCHUFA Eintrag erfolgen, wenn alle der nachfolgenden Kriterien erfüllt sind:

  • die Forderung muss mindestens zweimal schriftlich gemahnt worden sein und
  • zwischen den beiden Mahnungen müssen mindestens vier Wochen liegen und
  • Ihnen in einer der Mahnungen der negative Schufa-Eintrag angedroht wurde und
  • Sie die Forderung nicht bestritten haben.

Es darf also KEIN SCHUFA Eintrag erfolgen, wenn nur eine der Voraussetzungen nicht erfüllt ist. Wenn Sie also die Forderung (z.B. die Mobilfunkrechnung) bestritten haben, das heißt, Sie haben dem Anspruchssteller (z.B. dem Mobilfunkunternehmen) mitgeteilt, dass die Rechnung zu hoch ist oder anderweitig nicht gerechtfertigt ist, darf KEINE Eintragung bei der Schufa erfolgen.

Ebenso darf KEIN Schufa-Eintrag erfolgen, wenn Sie nicht mindestens 2 Mahnungen erhalten haben, oder die Mahnungen nicht mindestens in einem Abstand von vier Wochen erfolgt sind, oder in den Mahnungen nicht auf die Möglichkeit einer Schufa-Eintragung hingewiesen wurde.

Sollte ein Unternehmen zu Ihren Lasten die erforderlichen rechtlichen Voraussetzungen nicht eingehalten haben, raten wir umgehend einen Anwalt zu konsultieren.

Fall 2: Anerkannte Forderung

Wenn Sie die Forderung (z.B. die Mobilfunkrechnung) ausdrücklich anerkannt haben und trotzdem nicht bezahlen, darf eine Schufa-Eintragung vorgenommen werden.

Anerkannt haben Sie eine Forderung zum Beispiel dann, wenn Sie zugeben, dass Sie den Betrag wirklich schulden. Dazu reicht es aus, wenn Sie z.B. zusichern, die Rechnung demnächst oder zu einem bestimmten Termin zu zahlen oder wenn Sie sich auf eine Ratenzahlung einigen.

Sie sollten also vorsichtigen sein, wenn Sie sich gegenüber dem Anspruchsteller äußern! Bei Ihren Äußerungen sollte nie der Eindruck entstehen, dass Sie den Rechnungsbetrag auch tatsächlich schulden.

Fall 3: Fristlose Vertragskündigung wegen Zahlungsrückstand

Wenn der Vertrag, welcher der Forderung zugrunde liegt (z.B. der Mobilfunkvertrag) wegen der Zahlungsrückstände durch den Anspruchsinhaber (z.B. den Mobilfunkanbieter) fristlos gekündigt werden konnte, darf ebenfalls eine Eintragung in die Schufa vorgenommen werden. Vorausgesetzt Sie wurden zuvor über die bevorstehende Eintragung informiert und haben weiterhin nicht bezahlt.

Wann der Anspruchsinhaber den Vertrag fristlos kündigen darf, ergibt sich zumeist aus den AGB, sowie den gesetzlichen Regelungen und muss im Einzelfall geprüft werden.

Fall 4: Titel

Wurde eine Forderung gerichtlich festgestellt, darf ein Eintrag bei der Schufa erfolgen. Sobald es zu einem gerichtlichen Prozess kommt (auch falls ein Mahnbescheid ergeht) sollten Sie daher einen Anwalt hinzuziehen.

Sollten Sie von einem negativen SCHUFA -Eintrag betroffen sein oder wurde Ihnen ein negativer SCHUFA -Eintrag angedroht, sollten Sie sich rechtliche Hilfe zum Schutze bzw. zur Wiederherstellung Ihrer wirtschaftlichen Handlungsfähigkeit suchen.