PKV Beitragserhöhungen unwirksam. Beiträge bis zu 10 Jahren zurückfordern und künftig reduzieren. 

Anwalt spezialisiert auf PKV Beitragserhöhungen hilft bundesweit. Kostenlose Erstberatung.

Einige privaten Krankenkassenbeiträge sind in den vergangenen Jahren massiv angestiegen. Ein Blick in die Historie der Beitragsanpassungen (BAP) von privaten Krankenversicherungen ergibt eine Erhöhung von ca. 3% pro Jahr im Schnitt allein seit 2009, wobei in zahlreichen Tarifen noch deutlich höhere Anpassung vorgenommen wurden. Sogar Erhöhungen von 50% sind teilweise in einigen PKV Tarifen in einzelnen Jahren vorgenommen worden. Laut SPD-Gesundheitsminister Lauterbach könnte in den nächsten Jahren eine Verdopplung der PKV Beiträge drohen. Grund dafür ist u.a. die weiterhin niedrige Zinsphase.

In vielen Fällen waren die Erhöhungen der letzten Jahre allerdings nicht rechtmäßig, weshalb Privatversicherte diese Kosten heute zurückfordern können. Daher können Privatversicherte heute viele Tausend Euro an überhöhten PKV Beiträgen zurückverlangen! Zudem müssen die rechtswidrigen Erhöhungen auch künftig nicht gezahlt werden bis rechtmäßige Erhöhungen von den Privaten Krankenkassen vorgenommen werden!

Viele der aktuelle ca. 9 Millionen PKV Versicherte haben bereits Ihre unwirksam erhöhten PKV Beitragszahlungen erfolgreich zurückgefordert und Ihre Tarife nach unten angepasst. Inwieweit auch Sie profitieren können erläutern wir Ihnen gerne im Rahmen unserer kostenfreien Erstberatung.

Setzen Sie auf Erfahrung und Kompetenz in Sachen Rückforderung von PKV-Beiträgen. Unsere Anwaltskanzlei ist bekannt aus:

Private Krankenversicherung (PKV) Beitragserhöhung

Bsp. PKV-Rückforderung und künftige Ersparnis durch Anwalt

Der wirtschaftliche Vorteil bei erfolgreicher Geltendmachung unwirksamer PKV Beiträge setzt sich zusammen aus dem Rückforderungsbetrag für zu viel gezahlte PKV Beiträge und der künftigen Ersparnis aus der Beitragsreduzierung.

Private Krankenversicherung (PKV) Beitragserhöhung

Auf welcher rechtlichen Basis lassen sich unwirksame PKV Beiträge durch Anwalt zurückholenreduzieren?

Wenn PKV Erhöhungen von der privaten Krankenkasse mit einer unzureichenden Begründung versehen wurden, können diese Beiträge zurückgefordert werden. Versicherungsnehmer in Deutschland müssen von ihrer Privaten Krankenkasse umfassend informiert werden warum sich der Beitrag erhöhen soll, sonst widerspricht die Erhöhung § 203 Abs. 5 VVG.

Wenn keine hinreichend nachvollziehbare Begründung bei einer Beitragsanpassung angegeben ist, so ist diese Anpassung unwirksam. Entscheidend dabei ist, dass der Versicherte nachvollziehen kann welche Gründe zu der konkreten Erhöhung führen sollen laut den konkreten Angaben der privaten Krankenkasse im Einzelfall.

Dies ist in vielen Fällen aber gerade nicht geschehen. Vielmehr haben private Krankenkassen in den vergangenen Jahren oft lediglich floskelhafte Begründungen geliefert. Pauschale Angaben wie „Gesundheitskosten seien angestiegen“ oder die einfache Wiedergabe des Gesetzeswortlautes genügt nach herrschender Rechtsprechung dafür jedoch nicht.

Kürzlich hat der BGH zwar entschieden (Urteil vom 19. Dezember 2018, Az. IV ZR 255/17), dass Zivilgerichte nicht verpflichtet sind die Unabhängigkeit von Treuhändern zu überprüfen, welche PKV Beitragserhöhungen von Privaten Krankenkassen gegenüber den PKV Versicherten abnicken, selbst wenn diese Treuhänder von den Privaten Krankenkassen überwiegend bezahlt werden (sog. Treuhänderkonflikt), da dies allein im Aufgabenbereich der BaFin verbleiben möge. Dies ändert jedoch nichts daran, dass in vielen Fällen unzureichende Begründungen von den Privaten Krankenkassen geliefert wurden und diese Fehler weiterhin erfolgreich angreifbar sind.

Die Zahl an positiven Entscheidungen nimmt stetig zu. Viele Urteile ergingen dabei gegen die Axa, DKV und DBV. Richtungsweisende Urteile in denen Private Krankenkassen unwirksame Beitragserhöhungen zurückzahlen und Tarife reduzieren mussten sind u.a. LG Frankfurt/Oder (Az. 14 O 203/16) und LG Berlin (Az. 23 O 78/16).

 

Beim Thema unzureichende Begründung von PKV Beitragserhöhungen geht es rechtlich um Details

Wir empfehlen daher lassen Sie Ihre Beitragsbegründungen erst von einem spezialisierten Anwalt prüfen, am besten unverbindlich und kostenfrei. Wenn es gute Chancen auf eine Erstattung und Beitragsanpassung gibt, raten wir zum Handeln. Wir empfehlen unseren Mandanten nur Ihre Rechte geltend zu machen, wenn aus unserer Sicht gute Chancen bestehen.

Private Krankenversicherung (PKV) Beitragserhöhung      Private Krankenversicherung (PKV) Beitragserhöhung

Decker & Böse Rechtsanwälte (links Rechtsanwalt Ulf Böse und rechts Rechtsanwalt Markus Decker) als Experten und Verbraucherschützer in den Medien.

Vorgehen bei unwirksamen PKV Beitragserhöhungen mit Anwalt ohne Kostenrisiko!

Wenn Sie über einstandspflichtige Rechtschutzversicherung verfügen sind Sie in der Regel beim Thema Kosten auf der sicheren Seite. Hierzu ist allerdings darauf hinzuweisen, dass viele Rechtschutzversicherungen die Deckung zu Unrecht erst einmal ablehnen, wenn vom Versicherungsnehmer oder Makler ohne Anwalt angefragt wird. Dies liegt daran, dass Rechtschutzversicherungen häufig versuchen sich mit vermeintlichen Ausschlüssen zu wehren, um zu sparen. Daher raten wir Ihnen, lassen Sie sich Ihre Deckungszusage direkt von Ihrem Anwalt kostenfrei einholen. Unser empfohlenes Prozedere ist daher wie folgt:

  1. Kostenloser Erstkontakt und kostenfreie Erstberatung
  2. Kostenlose Einholung der Deckungszusage von Rechtschutzversicherung oder individuelles Angebot
  3. Nach Deckungszusage oder Vertragsschluss: Verhandlung mit Gegenseite
  4. Gerichtliche Vertretung (soweit außergerichtlich nicht Ihr Ziel erreicht wurde)
  5. Erfolg / Fallabschluss

Private Krankenversicherung (PKV) Beitragserhöhung