Musterfeststellungsklage und Sammelklage – Anwalt hilft OHNE Kostenrisiko MIT Erfolg!

Musterfeststellungsklage, Sammelklage oder Einzelklage im Abgasskandal nutzen?

Die Einzelklage mit Rechtschutzdeckung ist im Abgasskandal die schnellste, günstigste und erfolgsversprechendste Variante für geschädigte Käufer in Deutschland zu Ihrem Recht zu kommen!

Erst Recht da in den meisten Fällen noch heute eine Rechtschutzversicherung abgeschlossen werden kann, die das Kostenrisiko übernimmt, sind die Themen Musterfeststellungsklage bzw. Sammelklage für geschädigte Käufer im Abgasskandal in Deutschland weniger interessant als in anderen Ländern!

Musterfeststellungsklage: Kostenlose Eintragung durch Anwalt

Wir raten zwar nicht primär dazu die Musterfeststellungsklage als Käufer im Abgasskandal zu nutzen, helfen als Verbraucherschützer aber gerne dabei, wenn Sie sich diesem Verfahren dennoch durch Eintragung in das Klageregister anschließen möchten! Nutzen Sie hierfür gerne unsere kostenfreie Ersteinschätzung oder lassen Sie uns Ihre Kontaktdaten nebst Informationen zu Ihrem Fahrzeug per Mail, Fax, Post oder telefonisch zukommen.

Daher raten wir als Verbraucherschützer: Machen Sie Ihre Rechte geltend vor Verjährung Ende 2018!

Unsere Kanzlei ist unter anderem aus folgenden Medien bekannt:

Musterfeststellungsklage und Sammelklage

Beiträge Von Decker & Böse zum Abgasskandal (Auszug):

  • Decker & Böse (Anwalt Ulf Böse) im Focus zum Abgasskandal
  • Decker & Böse (Rechtsanwalt Ulf Böse) bei Sat1 zu Abgasskandal und Diesel Fahrverbot
  • Decker & Böse (Rechtsanwalt Ulf Böse) in der Autobild zum Abgasskandal

Musterfeststellungsklage und Sammelklage – Alle Details

1. „Sammelklage“ in Deutschland für Käufer im Abgasskandal

Eine echte Sammelklage für geschädigte Käufer im Abgasskandal wie in den USA existiert in Deutschland nicht. Es besteht keine Möglichkeit für betroffene Käufer sich in Deutschland einem Musterprozess anzuschließen, um Ihre Rechte direkt geltend zu machen!

Nachteil 1: Gewerbliche Anbieter bieten geschädigten Käufern in Deutschland an, Rechte für bis zu 40% Abzug Ihres Erfolgsgeltend zu machen. Für Betroffene finanzieller Unsinn, da das Kostenrisiko in Deutschland viel günstiger auf eine Rechtsschutzversicherung übertragen werden kann. Folgende Beispielrechnung zeigt die Unterschiede mit und ohne Erfolgsbeteiligung.

Beispielrechnung:

  • Erfolg in Klage: 20.000 EUR
  • Erfolg für Kläger OHNE gewerbliche „Sammelklage“: 20.000 EUR
  • Erfolg in MIT gewerblicher „Sammelklage“: 12.000 EUR
  • Verlust durch gewerbliche „Sammelklage“ für geschädigten Käufer: 8.000 EUR

Nachteil 2: Bis heute keine Erfolge der gewerblichen „Sammelklage“ im Abgasskandal in Deutschland wegen prozessualer Schwierigkeiten!

Davon abzugrenzen ist die Möglichkeit nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG), das geschädigten Kapitalanlegern die Chance eröffnet gemeinsam zu klagen, wie dies auch aktuell im Anlegerschutzprozess gegen VW der Fall ist. Ein solches Verfahren ist für geschädigte Käufer im Abgasskandal in Deutschland nicht möglich.

Musterfeststellungsklage und Sammelklage – Setzen Sie auf Kompetenz und Spezialisierung beim Thema Abgasskandal!

Die Kanzlei Decker & Böse Rechtsanwälte gehört zu den führenden Kanzleien in Deutschland beim Thema Abgasskandal und verfügt über Erfahrung aus tausenden von Fällen.

Musterfeststellungsklage und Sammelklage       Musterfeststellungsklage und Sammelklage

Decker & Böse Rechtsanwälte (RA Markus Decker links und RA Ulf Böse rechts) als Experten und Verbraucherschützer in den Medien

2. Musterfeststellungsklage

Da gewerbliche „Sammelklagen“ in Deutschland für Käufer im Abgasskandal bislang erfolglos verliefen und im Falle eines künftigen möglichen Erfolges zu über 35% Abzug für den Geschädigten führen, hat die Politik reagiert und hat die sog. Musterfeststellungsklage als vermeintliche Lösung beschlossen. Diese soll ab 1.11.2018 das Klagen für Betroffene vereinfachen und das Kostenrisiko reduzieren.

Die Musterfeststellungsklage soll auch geschädigten Käufern im Abgasskandal helfen ihre Rechte mit geringerem Kostenrisiko als in einer Einzelklage geltend zu machen. Soviel zur Idee/Theorie. Unsere leider klare Auswertung als Spezialisten für Abgasskandal: Für Geschädigte mit Rechtschutzversicherung ist die Musterfeststellungsklage ein langwieriger überflüssiger Zwischenschritt und daher nicht zielführend. Da in fast allen Fällen noch eine Rechtschutzversicherung geschlossen werden kann, macht die Musterfeststellungsklage in Deutschland jedenfalls für geschädigte Käufer im Abgasskandal keinen Sinn!

Das Vorbild der deutschen Musterfeststellungsklage stammt aus den USA und ist dort unter dem Begriff Sammelklage bekannt. Dort können sich einzelne Kläger zu einer großen Klage zusammenschließen, wobei in USA direkt ein finanzieller Erfolg für jeden einzelnen Kläger der Sammelklage möglich ist. Der Vorteil bei der US-Sammelklage ist, dass das Kostenrisiko der Klage auf viele Schultern verteilt wird, wodurch das Klagerisiko für den einzelnen Kläger sinkt. Zeitlich kann die US-Sammelklage ähnlich schnell zu einem Erfolg für die Kläger führen wie eine Einzelklage.

Von diesem klägerbegünstigenden US-Vorbild ist leider nicht viel übrig, wenn man einen genauen Blick auf die deutsche Musterfeststellungsklage wirft. Bei der deutschen Musterfeststellungsklage können Einzelne sich einer Musterklage anschließen und nur gemeinsam die Feststellung einer rechtlich bedeutenden Frage vorab klären zu lassen. Die Durchsetzung der Rechte des Einzelnen Klägers muss jedoch weiterhin in einer Einzelklage geltend gemacht werden, welche nach einem möglichen positiven Ausgang der Musterfeststellungsklage erfolgen muss! Das Verfahren verzögert sich bei der Musterfeststellungsklage im Abgasskandal somit um mehrere Jahre im Vergleich zur Einzelklage.

Musterfeststellungsklage und Sammelklage

 

Musterfeststellungsklage – was sind die Probleme im Abgasskandal?

Die Musterfeststellungsklage hilft in der aktuellen Fassung, wie sie im November 2018 in Kraft treten soll, ausschließlich den Unternehmen. Zu den Gründen:

  1. Konzerne wie VW oder Mercedes haben keinen Grund, sich in Musterverfahren auf einen Vergleich einzulassen, der für Folgeverfahren Bindungswirkung hätte. Es ist vielmehr zu erwarten, dass Musterfälle sich über viele Jahre hinziehen. Es dürfte vielmehr zu einer Verschleppung derartiger Verfahren über alle Instanzen über viele Jahre hinweg kommen.
  2. Die in 11.2018 in Kraft tretende Musterfeststellungsklage bietet keinerlei Abhilfe gegen drohende Stilllegungen oder drohende Diesel-Fahrverbote für Betroffene.
  3. Es sind ausschließlich Verbraucher klageberechtigt können sich auf diese Klageart berufen. Personen, die zwar ebenfalls z. B. von Fahrzeugherstellern betrogen wurden, ihre Fahrzeuge aber gewerbsmäßig nutzten, können sich nicht dieser Klageart anschließen.
  4. Selbst wenn eine Musterfeststellungsklage nach vielen Jahren von einem Verband gewonnen werden sollte, müssen einzelne Geschädigte ihre Rechte im Anschluss in einem Individualverfahren nochmals geltend machen mit ganz normalem eigenen Prozesskostenrisiko, sofern keine Rechtschutzversicherung bei Eintritt des Rechtschutzfalles bestand. Der einzige Unterschied zur normalen Individualklage ohne vorangegangene Musterfeststellungsklage ist dabei, dass eine Vorfrage für diesen Folgeprozess bereits durch die Musterfeststellungsklage geklärt worden ist. Welche Bedeutung oder Auswirkung diese Vorfrage auf den einzelnen Folgeprozess hat, hängt stets vom Einzelfall ab und kann nicht vorhergesagt werden.

Holen Sie sich als geschädigter Käufer im Abgasskandal auf dem direkten Weg einer Individualklage ohne Kostenrisiko Ihr Recht, statt Ihre Rechte in unechten „Sammelklagen“ oder Musterklagen jahrelang ohne Erfolg versickern zu lassen!

Musterfeststellungsklage und Sammelklage

3. Musterfeststellungsklage und Sammelklage – Fazit

  1. Eine echte Sammelklage für geschädigte Käufer im Abgasskandal existiert im Gegensatz zum Verfahren für geschädigte Aktionäre nicht.
  2. Gewerbliche Sammelklagen haben noch keine Erfolge in Deutschland für Käufer im Abgasskandal erzielt und wären im Falle des Erfolgs enorm teuer (bis 40% Abzug).
  3. Die Musterfeststellungsklage bringt jahrelange Verzögerungen aber keine sicheren Vorteile für Verbraucher.
  4. Ein direktes Individualverfahren, idealerweise wie in den meisten Fällen ohne eigenes Kostenrisiko über eine Rechtschutzversicherung, bleibt weiterhin in Deutschland das mit Abstand schnellste und finanziell vorteilhafteste Mittel für betroffene Käufer im Abgasskandal, um Ihre Rechte erfolgreich geltend zu machen! 

Abgasskandal: Gerichtliche Erfolge für geschädigte Käufer durch „normale“ Einzelklage (Auszug)

Es wurden bundesweit bereits tausende Klagen im Abgasskandal für geschädigte Käufer gewonnen!
Machen Sie vor Verjährung Ende 2018 noch Ihre Ansprüche ohne Kostenrisiko geltend mit einer der bundesweit führenden Kanzleien im Abgasskandal!

Rückgaberecht des Altfahrzeugs gegen Rückzahlung des Kaufpreises bejaht (Stand 3.7.18)

Landgericht Arnsberg, Urteil vom 03.07.2018, Az: 1 O 285/17
Landgericht Krefeld, Urteil vom 28.06.2018, Az: 3 O 51/17
Landgericht Tübingen, Urteil vom 19.06.2018, Az: 2 O 86/17
Landgericht Nürnberg-Fürth, Urteil vom 19.06.2018, Az: 9 O 1468/17
Landgericht Koblenz, Urteil vom 15.06.2018, Az: 8 O 128/17
Landgericht Osnabrück, Urteil vom 14.06.2018, Az: 4 O 1801/17
Landgericht Frankfurt (Oder), Urteil vom 14.06.2018, Az: 11 O 245/17
Landgericht Siegen, Urteil vom 08.06.2018, Az: 2 O 466/17
Landgericht Heidelberg, Urteil vom 08.06.2018, Az: 2 O 196/17

Schadensersatz bejaht wegen vorsätzlicher Schädigung (Stand 9.8.18)

Landgericht Oldenburg, Urteil vom 09.08.2018, Az: 1 O 2247/17
Landgericht Bielefeld, Urteil vom 27.07.2018, Az: 6 O 218/17
Landgericht Wuppertal, Urteil vom 25.07.2018, Az: 2 O 305/17
Landgericht Arnsberg, Urteil vom 23.07.18, Az: I-2O 469/17
Landgericht Siegen, Urteil vom 17.07.2018, Az: 1 O 327/17
Landgericht Stuttgart, Urteil vom 13.07.2018, Az: 14 O 27/18
Landgericht Trier, Urteil vom 27.06.2018, Az: 5 O 59/18
Landgericht Saarbrücken, Urteil vom 27.06.2018, Az: 12 O 155/17
Landgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 27.06.2018, Az: 2-21 O 406/17

Pflicht zur Lieferung eines Neufahrzeugs oder Minderungsanspruch bejaht (Stand 19.06.18)

Landgericht Nürnberg-Fürth, Urteil vom 19.06.2018, Az: 9 O 2134/17
Landgericht Düsseldorf, Urteil vom 19.06.2018, Az: 6 O 88/17
Landgericht Karlsruhe, Urteil vom 08.06.2018, Az: 3 O 123/17
Landgericht Kiel, Urteil vom 06.06.2018, Az: 12 O 508/17
Landgericht Heilbronn, Urteil vom 01.06.2018, Az: 2 O 54/17
Landgericht Osnabrück, Urteil vom 28.05.2018; Az: 2 O 2223/17
Landgericht Köln, Urteil vom 24.05.2018, Az: 20 O 259/17
Landgericht Trier, Urteil vom 16.05.2018, Az: 5 O 67/18
Landgericht Schwerin, Urteil vom 15.05.2018, Az: 3 O 90/17

Landgericht Würzburg, Urteil vom 08.06.2018, Az: 61 O 600/17
Landgericht Krefeld, Urteil vom 07.06.2018, Az: 3 O 260/17
Landgericht Heilbronn, Urteil vom 07.06.2018, Az: Bm 1 O 85/17
Landgericht Aachen, Urteil vom 06.06.2018, Az: 7 O 168/17
Landgericht Nürnberg-Fürth, Urteil vom 05.06.2018, Az: 9 O 1916/17
Landgericht Bonn, Urteil vom 04.06.2018, Az: 1 O 183/17
Landgericht Köln, Urteil vom 01.06.2018, Az: 16 O 126/17
Landgericht Wuppertal, Urteil vom 30.05.2018, Az: 3 O 395/17
Oberlandesgericht Köln, Beschluss vom 28.05.2018, Az: 27 U 13/17
Landgericht Dortmund, Urteil vom 15.05.2018, Az: 1 O 21/17
Landgericht Nürnberg-Fürth, Urteil vom 08.05.2018, Az: 9 O 2367/17
Landgericht Essen, Urteil vom 08.05.2018, Az: 12 O 87/17
Landgericht Augsburg, Urteil vom 07.05.2018, Az: 082 O 435/17
Landgericht Ellwangen (Jagst), Urteil vom 04.05.2018, Az: 5 O 297/17
Landgericht Ingolstadt, Urteil vom 02.05.2018, Az: 33 O 122/17
Landgericht Hamburg, Urteil vom 03.04.2018, Az: 311 O 525/17
Oberlandesgericht Köln, Beschluss vom 27.03.2018, Az: 18 U 134/17
Landgericht Köln, Urteil vom 23.03.2018, Az: 37 O 6280/17
Landgericht Karlsruhe, Urteil vom 16.03.2018, Az: 7 O 85/17
Landgericht Detmold, Urteil vom 15.03.2018, Az: 04 O 126/17
Landgericht Frankenthal, Urteil vom 15.03.2018, Az: 6 O 240/17
Landgericht Wiesbaden, Urteil vom 07.03.2018, Az: 1 O 12/17
Landgericht Lübeck, Urteil vom 05.03.2018, Az: 17 O 32/18
Landgericht Ulm, Urteil vom 02.03.2018, Az: 3 O 153/17
Landgericht Darmstadt, Urteil vom 02.03.2018, Az: 28 O 127/17
Landgericht Würzburg, Urteil vom 23.02.2018, Az: 71 O 862/16
Landgericht Saarbrücken, Urteil vom 15.02.2018, Az: 12 O 97/17
Landgericht Itzehoe, Urteil vom 08.02.2018, Az: 10 O 46/17
Landgericht Görlitz, Urteil vom 27.02.2018, Az: 1 O 133/17
Landgericht München II, Urteil vom 06.02.2018, Az: 12 O 1179/17
Landgericht Arnsberg, Urteil vom 02.02.2018, Az: I-2 O 113/17
Landgericht Köln, Urteil vom 21.02.2018, Az: 1 O 133/17
Landgericht Karlsruhe, Urteil vom 27.02.2018; Az: 4 O 315/17
Landgericht Arnsberg, Urteil vom 14.02.2018, Az: I-2 O 213/17
Landgericht Stralsund, Urteil vom 10.03.2017, Az: 4 O 396/16

Landgericht Bremen, Urteil vom 26.06.2018, Az: 3 O 407/18
Landgericht Bayreuth, Urteil vom 26.06.2018, Az: 32 O 132/18
Landgericht Arnsbach, Urteil vom 25.06.2018, Az: I-2 O 400/17
Landgericht Koblenz, Urteil vom 25.06.2018, Az: 15 O 238/17
Landgericht Aachen, Urteil vom 25.06.2018, Az: 11 O 318/17
Landgericht München II, Urteil vom 22.06.2018, Az: 13 O 2858/17
Landgericht Kleve, Urteil vom 22.06.2018, Az: 3 O 299/17
Landgericht Heilbronn, Urteil vom 22.06.2018, Az: Bi 6 O 139/18
Landgericht Neuruppin, Urteil vom 21.06.2018, Az: 1 O 115/17
Landgericht Ellwangen (Jagst), Urteil vom 21.06.2018, Az: 4 O 27/18
Landgericht Nürnberg-Fürth, Urteil vom 20.06.2018, Az: 9 O 6857/17
Landgericht Frankenthal (Pfalz), Urteil vom 20.06.2018, Az: 3 O 412/17
Landgericht Berlin, Urteil vom 20.06.2018, Az: 65 O 73/17
Landgericht Tübingen, Urteil vom 19.06.2018, Az: 2 O 86/17
Landgericht Potsdam, Urteil vom 19.06.2018, Az: 6 O 164/17
Landgericht Essen, Urteil vom 19.06.2018, Az: 5 O 45/18
Landgericht Düsseldorf, Urteil vom 19.06.2018, Az: 6 O 248/17
Landgericht Waldshut-Tiengen, Urteil vom 15.06.2018, Az: 1 O 197/17
Landgericht Osnabrück, Urteil vom 15.06.2018, Az: 11 O 174/17
Landgericht Frankenthal (Pfalz), Urteil vom 15.06.2018, Az: 6 O 46/18
Landgericht Bochum, Urteil vom 15.06.2018, Az: I-4 O 320/17
Landgericht Neuruppin, Urteil vom 14.06.2018, Az: 1 O 221/17
Landgericht Gießen, Urteil vom 14.06.2018, Az: 5 O 460/17
Landgericht Fulda, Urteil vom 14.06.2018, Az: 3 O 88/17
Landgericht Darmstadt, Urteil vom 14.06.2018, Az: 3 O 89/17
Landgericht Siegen, Urteil vom 08.06.2018, Az: 2 O 466/17
Landgericht Offenburg, Urteil vom 08.06.2018, Az: 1 O 21/18
Landgericht Karlsruhe, Urteil vom 08.06.2018, Az: 3 O 123/17
Landgericht Krefeld, Urteil vom 07.06.2018, Az: 3 O 287/17
Landgericht Gießen, Urteil vom 07.06.2018, Az: 4 O 16/18
Landgericht Stade, Urteil vom 06.06.2018, Az: 5 O 123/17
Landgericht Schweinfurt, Urteil vom 06.06.2018, Az: 11 O 488/17
Landgericht Münster, Urteil vom 06.06.2018, Az: 012 O 313/17
Landgericht Kiel, Urteil vom 06.06.2018, Az: 12 O 508/17
Landgericht Gera, Urteil vom 06.06.2018, Az: 3 O 531/17
Landgericht Ellwangen (Jagst), Urteil vom 06.06.2018, Az: 5 O 55/1
Landgericht Görlitz, Urteil vom 05.06.2018, Az: 1 O 12/18
Landgericht Traunstein, Urteil vom 01.06.2018, Az: 2 O
Landgericht Lübeck, Urteil vom 01.06.2018, Az: 10 O 224/17
Landgericht Frankfurt (Oder), Urteil vom 01.06.2018, Az: 12 O 326/17
Landgericht Mainz, Urteil vom 30.05.2018, Az: 3 O 112/17
Landgericht Leipzig, Urteil vom 30.05.2018, Az: 07 O 3210/17
Landgericht Köln, Urteil vom 30.05.2018, Az: 32 O 326/17
Landgericht Köln, Urteil vom 30.05.2018, Az: 30 O 174/17
Landgericht Ulm, Urteil vom 29.05.2018, Az: 6 O 315/17
Landgericht Duisburg, Urteil vom 29.05.2018, Az: 1 O 16/18
Landgericht Bonn, Urteil vom 29.05.2018, Az: 2 O 189/17
Landgericht Itzehoe, Urteil vom 25.05.2018, Az: 6 O 172/17
Landgericht Gießen, Urteil vom 24.05.2018, Az: 5 O 440/17
Landgericht Limburg an der Lahn, Urteil vom 18.05.2018, Az: 1 O 271/17
Landgericht Hamburg, Urteil vom 18.05.2018, Az: 308 O 308/17
Landgericht Augsburg, Urteil vom 18.05.2018, Az: 095 O 2226/17
Landgericht Baden-Baden, Urteil vom 15.05.2018, Az: 3 O 153/17

Landgericht Regensburg, Urteil vom 15.05.2018, Az: 33 O 642/17
Landgericht Mönchengladbach, Urteil vom 09.05.2018, Az: 2 O 147/17
Landgericht Köln, Urteil vom 08.05.2018, Az: 3 O 247/17
Landgericht Aurich, Urteil vom 08.05.2018, Az: I O 814/17
Landgericht Düsseldorf, Urteil vom 02.05.2018, Az: 5 O 248/17
Landgericht Bonn, Urteil vom 30.04.2018, Az: 7 O 304/17
Landgericht Köln, Urteil vom 26.04.2018, Az: 12 O 115/17
Landgericht Coburg, Urteil vom 25.04.2018, Az: 13 O 403/17
Landgericht Köln, Urteil vom 24.04.2018, Az: 5 O 366/17
Landgericht Flensburg, Urteil vom 20.04.2018, Az: 4 O 238/17
Landgericht Köln, Urteil vom 12.04.2018, Az: 24 O 287/17
Landgericht Hamburg, Urteil vom 20.04.2018, Az: 313 O 31/17
Landgericht Ingolstadt, Urteil vom 21.03.2018; Az: 33 O 1721/16
Landgericht Osnabrück, Urteil vom 19.03.2018, Az: 7 O 44/17
Landgericht München I, Urteil vom 14.03.2018, Az: 34 O 4378/17
Landgericht Hamburg, Urteil vom 07.03.2018, Az: 329 O 105/17
Landgericht Ravensburg, Urteil vom 06.03.2018, Az: 2 O 96/17
Landgericht Stuttgart, Urteil vom 13.02.2018, Az: 16 O 48/17
Landgericht Osnabrück, Urteil vom 08.01.2018, Az: 2 O 725/17
Landgericht Ingolstadt, Urteil vom 24.01.2018; Az: 33 O 1561/16
Landgericht Köln, Urteil vom 26.01.2018; Az: 23 O 131/17
Landgericht Arnsberg, Urteil vom 23.01.2018, Az: I-2 O 134/17
Landgericht Mühlhausen, Urteil vom 12.01.2018, Az: 6 O 474/16
Landgericht Aachen, Urteil vom 11.01.2018, Az: I-2 O 375/16
Landgericht Münster, Urteil vom 29.11.2017, Az.: 012 O 72/17
Landgericht Potsdam, Urteil vom 24.11.2017, Az: 6 O 36/17
Landgericht Berlin, Urteil vom 15.11.2017, Az.:9 O 103/17
Landgericht Aachen, Urteil vom 05.10.2017, Az.: 12 O 201/16
Amtsgericht Weiden i. d. Oberpfalz, Urteil vom 23.9.2016, Az.: 1 C 90/16
Landgericht Bochum, Urteil vom 13.09.2017, Az: I-4 O 102/16
Landgericht Ulm, Urteil vom 11.09.2017, Az: 2 O 182/17
Landgericht Nürnberg-Fürth, Urteil vom 17.08.2017, Az: 12 O 407/17
Landgericht Regensburg, Urteil vom 19.07.2017, Az: 7 O 1892/16 (1)
Landgericht Osnabrück, Urteil vom 14.07.2017, Az: 4 O 2659/16
Landgericht Augsburg, Urteil vom 30.06.17, Az: 034 O 753/16
Landgericht Arnsberg, Urteil vom 24.03.2017, Az: I-2 O 375/16
Landgericht Offenburg, Urteil vom 21.03.2017, Az: 3 O 77/16

Wir unterstützen Sie dabei gerne schnell und kostenfrei im Rahmen unserer bundesweit unverbindlichen und kostenfreien Ersteinschätzung!

Musterfeststellungsklage und Sammelklage

Die wichtigsten FAQs zum Abgasskandal


Was muss ich bei einer Finanzierung beachten?

Wenn Sie Ihren Diesel finanziert haben, dann können Sie jetzt von Ihrer Widerrufsmöglichkeit Gebrauch machen.

In den Finanzierungsverträgen sind oft die Verbraucherbelehrungen fehlerhaft. So können Sie die Finanzierungsverträge Ihrer Fahrzeug auch Jahre nach Vertragsschluss noch widerrufen. Weil die Widerrufsbelehrungen in den Finanzierungsverträgen fehlerhaft sind, beginnt Ihre Widerrufsfrist, die normalerweise bei Verbraucherverträgen zwei Wochen beträgt, nicht an zu laufen.

Deshalb können sie Ihren Kreditvertrag jederzeit widerrufen. Wird nun der Finanzierungsvertag widerrufen, so ist auch der Kaufvertrag rückabzuwickeln, da dieser mit dem Finanzierungsvertrag eine Einheit darstellt.
Auf diesem Wege können Sie Ihr manipuliertes Auto einfach loswerden. Der Rücktritt ist im Übrigen einfacher durchzusetzen als Schadenersatz- und Sachmangelrechte.

Wie erfahre ich ob mein Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist?

Auf folgenden Internetseiten können Sie prüfen, ob Ihr Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist:

Doch Achtung: die neuesten betroffenen Modelle sind oft noch nicht in der Abfrage enthalten. Wir als spezialisierte Anwaltskanzlei können es Ihnen genau sagen!

Welche Strafe droht mir bei einem Verstoß gegen das Fahrverbot?

Bei einem Verstoß gegen ein Fahrverbot droht ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro.

Wenn die Bußgeldbehörde oder der Richter der Auffassung sind, dass sie vorsätzlich gehandelt haben, d.h. bewusst gegen das Fahrverbot verstoßen haben, dann droht ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro.

Welche Auswirkungen hat der Abgasskandal auf die TÜV-Plakette?

Viele Käufer haben sich einen VW angeschafft, gerade weil die Abgaswerte so gut waren.

Die Manipulation konnte ja schließlich keiner erahnen. Jetzt ist es jedoch sogar so weit gekommen, dass betroffene Autos bei der nächsten TÜV Kontrolle möglicherweise keine Plakette mehr erhalten. VW bietet den Fahrern zwar an kostenfrei an der Rückruf Aktion teilzunehmen und dadurch eine Nachrüstung vorzunehmen. Jedoch ist es rechtlich den Fahrern selbst überlassen, ob sie eine Nachrüstung vornehmen wollen oder sogar die Nachlieferung eines typgleichen Wagens zu verlangen.

Schadensersatz auch nach Software-Update?

Wurde Ihr Auto bereits nachgebessert mit einem Software-Update, so haben Sie dennoch Anrecht auf Schadensersatz.

Trotz des Updates der Motorsteuerung bleibt das Auto im Wert gemindert – darum steht dem Kunden ein Schadensersatz zu.

Welche Schadstoffklasse hat mein Wagen?

Die Schadstoffklasse Ihres Fahrzeuges können Sie anhand Ihrer Schadstoff-Schlüsselnummer ermitteln. Bei Fahrzeugen die vor dem 01.10.2005 zum ersten Mal zugelassen wurden, befindet sich die Ziffer in der oberen linken Ecke Ihres Fahrzeugscheins unter: „Schlüsselnummer zu 1“ (die letzten beiden Ziffern). Bei Fahrzeugen jüngeren Erstzulassungsdatums, findet sich die Nummer unter „Schlüsselnummer 14.1“ (auch hier die letzten beiden Ziffern).

Haben Sie Ihre Schadstoffschlüsselnummer gefunden, können Sie diese nun anhand der nachfolgenden Tabelle den verschiedenen Schadstoffklassen zuordnen.

Euro 6: 36NO – 36YO
Euro 5: 35AO – 35MO
Euro 4: 32, 33, 38, 39, 43, 62-70
Euro 3: 30, 31, 36, 37, 42, 44-61
Euro 2: 25-29, 34, 35, 40, 41, 49, 71
Euro 1: 01-04, 09, 11-14, 16, 18, 21, 22, 77
Sonstige: 00, 05-08, 10, 15, 17, 19, 20, 23, 24, 88

Bei einigen Fahrzeugscheinen ist die Euronorm im Feld 14 eingetragen: EURO XY. In diesen Fällen können Sie sich den Umweg über die Schadstoffschlüsselnummer sparen.

Problematisch ist allerdings, dass unklar ist welche der neuen EURO 6 Diesel diese Klasse wirklich einhalten. Nach Berichten der Deutschen Umwelthilfe sind auch die neuen Dieselfahrzeuge vom Abgasskandal betroffen. Die Fahrzeuge überschreiten die Grenzwerte im tatsächlichen Straßenverkehr massiv – teilweise bis um das 17-fache. Die Lösung des Abgasskandals könnte also noch dreckiger sein als es die Diesel der EURO-4-Norm gewesen sind. Ein Großteil der Fahrzeuge hält die Grenzwerte ihrer Schadstoffklasse nur unter unrealistischen Voraussetzungen ein – im Labor!

FahrzeughalterInnen von neueren Dieseln können sich also nicht sicher sein, ob die Schadstoffklasse Ihrer Fahrzeuge stimmt.

Was müssen Leasingnehmer beachten?

Wenn Sie ein Auto geleast haben, welches vom Abgasskadal betroffen ist, sollten Sie folgendes beachten: Nach Abschluss des Leasingvertrages mit dem Leasinggeber, werden alle Sachmangelrechte des Leasinggebers gegen den Verkäufer oder Händler auf Sie übertragen. Deshalb kann während der Leasinglaufzeit auch nur der Leasingnehmer Gewährleistungsrechte ausüben und gerichtlich durchsetzen.

Sie als Leasingnehmer müssen Mangelrechte gegen den Verkäufer oder Händler umgehend geltend machen, damit Sie dem Leasinggeber gegenüber nicht wegen dem eintretenden Wertverlust haften.

Kann meinem Auto die Zulassung entzogen werden?

Der behördliche Entzug der Zulassung, bei nicht nachgerüsteten Skandalautos, sei „mit hoher Wahrscheinlichkeit rechtmäßig“, schrieb Felix Koehl, Richter am Verwaltungsgericht München, in der Zeitschrift „Deutsches Autorecht“.

Die Zulassungen betroffener Fahrzeuge werden hierbei auf Grundlage der Fahrzeug-Zulassungsverordnung entzogen. Zuständige Entscheidungsträger sind in diesem Fall jedoch die lokalen Zulassungsstellen und nicht das Kraftfahrtbundesamt (KBA) in Flensburg.

Das Kraftfahrtbundesamt informiert lediglich die lokalen Zulassungsstellen. In diesem Zusammenhang haben lokale Zulassungsstellen bereits Zulassungen entzogen.

Was ist die Musterfeststellungsklage?

Die Musterfeststellungsklage soll ab November 2018 zur Anwendung kommen, wenn in großer Anzahl bislang einzelner Streitfälle wegen eines Musters betrügerischen Verhaltens eines Unternehmens von diesem Schadensersatz gefordert werden kann. Um den einzelnen Verbraucher zu schützen, sollen Verbraucherschutzverbände die Klage übernehmen.

Die in Deutschland beschlossene Musterfeststellungsklage nimmt aber nur zu grundlegenden juristischen Fragen Stellung, ohne dass diese auf einen Einzelfall angewendet wird. Folglich müssen Verbraucher hierzulande in einem zweiten Prozess ihr Recht nochmal geltend machen.
Die Musterfeststellungsklage legt folglich nur den Grundstein für die Individualklage.

Lohnt sich die Umweltprämie?

Die Umweltprämie wird nicht mehr von allen Autoherstellern angeboten. Einige Hersteller haben ihre Umweltprämien-Aktionen bis Mitte 2018 verlängert, bei anderen sind die Umweltprämien bereits ausgelaufen.

Ob sich die Umweltprämie lohnt lässt sich pauschal schwer beurteilen. Es kommt vor allem darauf an, ob das Altfahrzeug selbst noch einen hohen Wert besitzt und wie hoch die Prämien des jeweiligen Herstellers sind.

Wer also über die Umweltprämie nachdenkt, weil ihr/sein Fahrzeug aufgrund des Abgasskandals plötzlich deutlich weniger wert ist, der/dem sei geraten sich diesen Schaden von den Herstellern auch wirklich ersetzen zu lassen. Und das geht nur durch Schadensersatzforderungen nicht durch Umweltprämien.

Fragen unserer Mandanten


Musterfeststellungsklage Vorteile? – Karl, 42                      09.2018, 15:55 Uhr

Hallo, überlege mich der Musterklage anzuschließen, bin aber nicht sicher was das bringen kann. Was raten Sie?

—————————————-

Antwort: Ihr Ulf Böse, Rechtsanwalt                                                     16.09.2018, 16:40 Uhr

Die Hemmung der Verjährung Ihrer Ansprüche. Da im Nachhinein aber eine Einzelklage trotzdem nötig sein dürfte, um Ihre Rechte greifbar zu machen, verzögert die Musterfeststellungsklage das finale Ziel für Sie. V.a. da in der Regel eine Einzelklage mit Rechtschutz geführt werden kann, macht die Musterfeststellungsklage im Abgasskandal in der Regel selten Sinn.


Sammelklage Stillstand und dann 35%!  – Gert 67                             01.09.2018, 17:01 Uhr

Seit 2 Jahren passiert gar nichts bei der Sammelklage von einem Konkurrenten. Das kann ich nicht empfehlen! Aber die Musterklage führt doch auch zu nichts, wenn man nochmal klagen muss oder??

—————————————-

Antwort: Ihr Ulf Böse, Rechtsanwalt                                                      01.09.2018, 18:02 Uhr

Zu Sammelklagen können wir im Abgasskandal bislang nicht raten, da uns keine Erfolge bislang in Deutschland bekannt sind. Die Musterfeststellungsklage hat gegenüber einer Einzelklage Nachteile v.a. in zeitlicher Hinsicht. Zudem kann eine Klage im Abgasskandal meist mit Rechtschutz geführt werden. Details erklären wir gerne kostenfrei in unserer Erstberatung.