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Mercedes Software-Update: Das müssen Sie wissen

Statt Mercedes-Update: Schadensersatz einfordern

Bereits seit 2017 bietet der vom Abgasskandal betroffene Automobilkonzern Mercedes seinen Diesel-Kunden ein Software-Update an – mit dem falschen Versprechen aus einem schmutzigen Fahrzeug ein Sauberes zu machen. In diesem Beitrag klären wir Sie darüber auf, wie das Mercedes Diesel-Softwareupdate funktioniert, welche Folgeprobleme es verursachen kann und warum Sie es verweigern sollten. Setzen Sie stattdessen auf die Unterstützung von spezialisierten Anwälten und fordern Sie den Schadensersatz ein, der Ihnen zusteht.

Schummel-Diesel auch nach Mercedes Software-Update

Mercedes Software-Update verweigern und weiteren Schaden abwenden

Schummel-Diesel auch nach Mercedes Software-Update

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Wie funktioniert das Software-Update von Mercedes?

Mit einem Software-Update sollen die manipulierten Abgaswerte eines Dieselfahrzeugs nachträglich korrigiert, beziehungsweise verbessert werden. Prinzipiell wird das Auto dabei in einen permanenten Prüfmodus versetzt. Also genau jenen Modus, der bereits auf dem Prüfstand für fehlerhafte Messungen sorgte. Insgesamt gibt es bei Mercedes rund 500 unterschiedliche, fahrzeugspezifische Updates.

Wie genau die Software-Updates funktionieren, verrät die Daimler AG nicht. Und Kunden stellen sich zurecht die Frage: Wieso mussten die Fahrzeuge überhaupt manipuliert werden, wenn ein einfacher Eingriff den Schadstoffausstoß wieder senken kann? Hier werden Probleme lediglich kaschiert und nicht etwa gelöst. Lassen Sie sich in jedem Fall anwaltlich beraten, bevor Sie ein freiwilliges Update durchführen.

Für welche Modelle wird ein Mercedes Software-Update angeboten?

Mercedes wurde vom Kraftfahrt-Bundesamt bereits zu zahlreichen Rückrufaktionen verpflichtet. Grund hierfür sind unzulässige Abschalteinrichtungen, beziehungsweise die Manipulation der Wirksamkeit der Emissionskontrolle. Betroffen von Rückrufen und Software-Updates sind europaweit nahezu alle Dieselfahrzeuge des Herstellers mit der Norm Euro-5 und Euro-6b. Insbesondere im Falle des GLK 350 CDI ist aufgrund vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung bereits mehrfach Schadensersatz zugesprochen worden.

Mittlerweile sind mehrere Millionen Mercedes-Fahrzeuge aus sämtlichen Autoklassen vom Dieselskandal und entsprechenden Rückrufen betroffen. Insbesondere PKW mit den Motoren OM 651, 642, 622 und 626 fallen darunter. Weitere Motoren stehen zudem in Verdacht ebenfalls über unzulässige Abschalteinrichtungen zu verfügen. Das tatsächliche Schadensausmaß ist somit nur schwer abzusehen.

Das sagen unsere Mandanten

E
Ertan A.

Ich bin begeistert. Ich habe in erster Instanz gewonnen und rund 32.000 Euro für meinen alten Diesel bekommen.

S
Sebastian S.

Ich hätte nicht gedacht, dass es doch noch Geld von VW gibt. Aber die Hartnäckigkeit dieser Kanzlei hat sich ausgezahlt.

J
Jan F.

Ich habe über 27.000 EUR zurückerhalten. Für mich war der Prozess gegen den Autohersteller ein voller Erfolg. 

J
Jessica H.

Gemeinsam mit den spezialisierten Anwälten von Decker & Böse habe ich mich erfolgreich gegen den Betrug des Autoherstellers gewehrt und über 13.400 EUR erhalten.

J
Jasmin G.

Beim Thema Abgasskandal ist die Kanzlei ein absoluter Experte. Ich bin mit dem Ausgang mehr als zufrieden.

A
Alessandra S.

Ich habe mit der Gegenseite einen Vergleich schließen können und bin dadurch mein manipuliertes Fahrzeug ohne Verlust losgeworden.

Warum will Mercedes das Software-Update unbedingt durchführen?

Die Daimler AG ist in erster Linie darauf bedacht, den eigenen Schaden möglichst gering zu halten. Somit versucht man das kostenlose Software-Update als Zeichen des guten Willens zu vermarkten. Von der Manipulation und dem dadurch entstandenen Image-Schaden will man ablenken. Zudem ist diese Maßnahme für den Autobauer deutlich günstiger als die Zahlung von Schadensersatz an Millionen getäuschter Kunden.

Hinzu kommt zudem der aktuelle Skandal um die sogenannten Thermofenster. Auch hierbei handelt es sich um eine Manipulation der Motorsoftware. Sie sorgt dafür, dass Fahrzeuge bei wärmeren Temperaturen sauberer erscheinen, als sie es tatsächlich sind. In kälteren Jahreszeiten werden die zulässigen Abgaswerte um ein Vielfaches überschritten.

Aufgedeckt: Probleme nach Mercedes Motor-Update

Eine Untersuchung des ZDF-Magazins Frontal21, die Anfang 2020 veröffentlicht wurde, lieferte erschreckende Erkenntnisse über die Mercedes Software-Updates. In Zusammenarbeit mit der britischen Messfirma „Emission Analytics“ prüfte man den Stickoxidausstoß eines betrugsverdächtigen Mercedes-Diesel CDI 220 mit OM651 Motor (Baujahr 2011).

Hierbei wurde das Fahrzeug vor und nach dem Aufspielen des Software-Updates genauen Tests unterzogen. Das Ergebnis ist erschütternd: Mit Mercedes Software-Update war das Auto noch schmutziger als zuvor! Vor Installation des Updates lag der Schadstoffausstoß bei 715 mg/km. Mit der neuen Software lag er sogar bei 792 mg/km. Zum Überblick: Erlaubt ist ein Wert von lediglich 180 mg/km.

Statt Mercedes Software-Update: Schadensersatzansprüche durchsetzen

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Sie wollen herausfinden, ob Ihr Dieselfahrzeug von Mercedes vom Abgasskandal betroffen ist? Nutzen Sie einfach unseren praktischen Diesel-Check.

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Wir raten Betroffenen dazu, Diesel-Updates zu verweigern und stattdessen Schadensersatz durchzusetzen.

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Nehmen Sie unsere kostenlose Erstberatung in Anspruch und lassen Sie sich über Ihre Möglichkeiten im Mercedes-Dieselskandal informieren.

oder
0221 - 29270 - 1

Erfahrungswerte von Fahrern: Folgeschäden durch neu aufgespielte Software

Viele schlecht informierte Mercedes-Fahrer haben sich dazu entschlossen, das Diesel Software-Update von Mercedes durchführen zu lassen. Nun berichten sie von den Konsequenzen: nachlassende Motor-Leistung, ein schwächeres Drehmoment und ein dysfunktionales Schaltverhalten sind häufig die Folge.

Gleichzeitig wird vermehrt von einem teilweise signifikant erhöhten AdBlue- und Spritverbrauch berichtet. Zudem gibt es nach dem Software-Update von Mercedes Berichte über Schäden an den AGR-Ventilen und der Einspritzdüse sowie Probleme mit der Motorkontrollleuchte.

Ist das Mercedes Software-Update freiwillig oder verpflichtend?

Diese Frage sorgt bereits seit einiger Zeit für Unsicherheit bei betroffenen Dieselfahrern. Grundlegend kommt es darauf an, ob Sie ein Service-Angebot des Autoherstellers erhalten haben oder eine Rückrufaufforderung des Kraftfahrt-Bundesamtes. Service-Angebote von Mercedes sind freiwillig – sprich sie können wahrgenommen werden, müssen es aber nicht.

Rückrufanordnungen des KBA hingegen sind verpflichtend. Wer ein solches Schreiben erhält, muss sein Fahrzeug binnen einer Frist von 18 Monaten nach Erhalt in eine Werkstatt bringen und ein Software-Update ausspielen lassen. Wird dem nicht Folge geleistet drohen Fahrverbote oder sogar Stilllegungen.

Decker & Böse ist bekannt aus:

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Mercedes Software-Update verweigern und Schadensersatz einklagen

Um den drohenden Zwangsmaßnahmen des KBA zu entgehen, empfehlen wir betroffenen Dieselfahrern dringend dazu, das angeordnete Update zu verweigern. In diesem Fall sollten Sie sich schnellstmöglich anwaltlichen Rat einholen und anschließend mittels Individualklage Schadensersatz von dem Stuttgarter Automobilhersteller zu fordern.

Als sachkundige Kanzlei konnten wir bereits über 10.000 Mandanten zu ihren rechtmäßigen Entschädigungen im Dieselskandal rund um Daimler, VW, Audi, und Co. verhelfen. Wir haben uns auf die Durchsetzung der Rechte von getäuschten Verbrauchern spezialisiert und beraten Sie gerne in einem kostenfreien Erstgespräch zu Ihren juristischen Möglichkeiten.

Zukünftig erleichterte Klagechancen wahrnehmen

Bereits am 8.11.2022 gab der EuGH der Deutschen Umwelthilfe in der Rechtssache C-873/19 Recht. Diese darf aufgrund unzulässiger Thermofenster nun gegen Typengenehmigungen des KBA klagen. Auch gegen Daimler liegt aufgrund der illegalen Abschalteinrichtungen bereits eine Klage am Europäischen Gerichtshof vor. Es ist daher davon auszugehen, dass auch der Bundesgerichtshof den Signalen aus Luxemburg folgen wird.

Für Verbraucher hat das folgenden positiven Effekt: Klagen gegen Automobilkonzerne, die in den Abgasskandal verwickelt sind, dürften zukünftig erheblich einfacher werden. Das liegt daran, dass perspektivisch bereits die Fahrlässigkeit des Herstellers als Grund für eine Schadendersatzberechtigung ausreicht. Bisher musste den Konzernen noch eine sittenwidrige Täuschung nachgewiesen werden.

Erfolge unserer Mandanten

Audi: LG Kassel
A8 4.2 TDI

Der VW Konzern wird im Fall eines A8 4.2 TDI in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:
Mercedes-Benz: LG Köln
GLK 220 CDI

Der Daimler Konzern wird im Fall eines GLK 220 CDI in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:
Seat: LG Darmstadt
Alhambra 2.0 TDI

Der VW Konzern wird im Fall eines Alhambra 2.0 TDI in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:
Audi: LG Koblenz
Q7 3.0 TDI

Der VW Konzern wird im Fall eines Q7 3.0 TDI in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:
VW: LG Stade
Touran 2.0

Der VW Konzern wird im Fall eines Touran 2.0 in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:
Mercedes-Benz: LG München
C 220 CDI 2.0

Der Daimler Konzern wird im Fall eines C 220 CDI 2.0 in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:

Decker und Böse – Ihre spezialisierten Anwälte im Abgasskandal

Wir von Decker und Böse prüfen Ihren konkreten Einzelfall sorgfältig und klären Sie transparent über Ihre Ansprüche und Möglichkeiten auf. Grundlegend stehen getäuschten Dieselfahrern mit manipulierten Fahrzeugen drei Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Auto zurückgeben und Kaufpreis abzüglich einer Nutzungspauschale erhalten
  • Auto gegen ein gleichwertiges und mangelfreies Fahrzeug eintauschen
  • Auto behalten und bis zu 25% des Kaufpreises als Schadensersatz zurückbekommen

Sollte Ihre Dieselfahrzeug also vom Abgasskandal betroffen sein oder Ihnen sogar eine Stilllegung des Autos drohen, empfehlen wir Ihnen umgehend Kontakt zu uns aufzunehmen. Insbesondere bei hochpreisigen Fahrzeugen können durch Einzelklagen schnell fünfstellige Summen als Schadensersatz erstritten werden. Zum Vergleich: Die Teilnehmer der bereits abgeschlossenen Musterfeststellungsklage gegen VW erhielten gerade einmal etwas mehr als 3.000 Euro.

Fragen zum Mercedes Software-Update

Ja, das können Sie und wir raten Ihnen ausdrücklich auch dazu. Wenn Sie das Mercedes Software-Update verweigern, wird ihr Fahrzeug automatisch vom KBA Rückruf erfasst.

Nach Erhalt der KBA-Benachrichtigung müssen Pkw-Halter ihr Fahrzeug verpflichtend innerhalb von 18 Monaten einem Diesel Software-Update unterziehen. Wer dem nicht nachkommt, muss mit einem Entzug der TÜV-Plakette oder mit einer Stilllegung seines Fahrzeugs rechnen.

Mit unserer Unterstützung können Sie das effektiv verhindern. Und mehr noch: Sie können den Konzern auf den Schadenersatz verklagen, der Ihnen durch den Dieselskandal zusteht. In besonders eiligen Fällen können wir die Stilllegung Ihres Autos bis zur endgültigen Entscheidung mithilfe einer einstweiligen Anordnung verhindern.

Nein, häufig ist leider das Gegenteil der Fall. Es kann Ihrem Fahrzeug erheblich schaden, zu einem weiteren Wertverlust führen und schützt Ihr Auto noch nicht einmal gegen Diesel-Fahrverbote. Zudem kann es sein, dass Ihr Fahrzeug nach dem Mercedes Diesel-Update die Umwelt noch stärker verschmutzt als zuvor.

Die Deutsche Umwelthilfe hat bereits Klage gegen das KBA eingereicht. Denn offenbar sind die Mercedes Diesel Software-Updates nicht geeignet, die Schadstoffemissionen ausreichend zu senken.

Das Mercedes Update führt laut Erfahrungsberichten zu einigen Verschlechterungen Ihres Fahrzeugs. Dazu gehören:

  • Erhöhter Spritverbrauch
  • Erhöhter AdBlue-Verbrauch
  • Motorschäden
  • Getriebeprobleme
  • ARG-Ventil Abnutzung
  • Erhöhter Stickoxid-Ausstoß

Leider nein. In einer offiziellen Mercedes Vertragswerkstatt kann das Diesel Software-Update nicht rückgängig gemacht werden. Mercedes behauptet offiziell noch immer, dass das Software-Update den Schadstoffausstoß auf den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert reduziert.

Auch wenn bereits ein Software-Update aufgespielt wurde, können Betroffene den Hersteller noch auf Schadensersatz verklagen. Das hat der Bundesgerichtshof mit einem Urteil im Mai 2020 entschieden.

Die Richter stellten fest, dass der Schaden bereits mit dem Kauf des Fahrzeugs entstanden sei. Daher seien Veränderungen im Nachhinein – etwa durch ein Software-Update – für einen etwaigen Anspruch irrelevant. Dieselfahrer sollten also trotz Softwareupdate prüfen lassen, ob eine Klage in ihrem Fall Aussicht auf Erfolg haben könnte. Hierzu können Sie unsere kostenlose Erstberatung in Anspruch nehmen.

Außerdem gibt es noch die Möglichkeit des Widerrufsjokers, sollten Sie Ihr Fahrzeug finanziert haben. Diese Möglichkeit besteht unabhängig von den Erfolgsaussichten auf Schadensersatz.

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