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Allianz PKV Beitragserhöhung – Verbraucher zahlen zu viel

Streit um unwirksame Tarifanpassungen ermöglicht Klagen

Die Allianz PKV Beitragserhöhung belastet immer wieder Verbraucher. Der Versicherer ist damit aber nicht allein. Private Krankenversicherungen werden allgemein stetig teurer. Was viele Verbraucher aber nicht wissen: Die Beitragserhöhung der Allianz für die PKV muss nicht automatisch auch rechtens sein. Schlechte Begründungen und nicht eingehaltene, gesetzliche Vorgaben können zur Unwirksamkeit führen. In diesem Fall haben Sie das gute Recht dagegen vorzugehen.

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Beitragserhöhung der Allianz: PKV handelt nicht immer rechtmäßig

Die Allianz und viele andere Versicherer haben in der Vergangenheit immer wieder gesetzliche Vorgaben nicht eingehalten, wenn es um Beiträge in der PKV ging. Der Grund ist einfach nachzuvollziehen, wenn man auf die hohen Hürden blickt, die der Gesetzgeber dafür eigentlich vorgibt.

Eine Beitragserhöhung der PKV ist für die Allianz nämlich genauso wie für jeden anderen Versicherer nicht nach eigenem Gusto durchführbar. Sie ist an gesetzliche Schwellenwerte gebunden und muss nachvollziehbar begründet werden. Da es an diesen Voraussetzungen häufig fehlt, setzen sich Versicherer darüber hinweg.

Beitragserhöhung PKV: Allianz und andere in Zugzwang

Gelten denn gesetzliche Vorgaben für die PKV gar nicht? Die Frage ist berechtigt und die Antwort einfach: Da Unternehmen immer nach Gewinnmaximierung streben, suchen sie dafür Wege. Solange sich niemand oder nicht ausreichend viele Menschen beschweren, kommen Versicherer mit unrechtmäßigen Erhöhungen davon.

Zwar können Beitragserhöhungen durchaus legitim sein. Da Verbraucher aber an allgemein steigende Preise gewöhnt sind, wird das teilweise auch ausgenutzt. Tarifanpassungen, die gar nicht erlaubt gewesen wären, werden trotzdem vorgenommen. Die Hoffnung ist, dass genügend Versicherte ohne Widerspruch in den sauren Apfel beißen.

„Ich habe eine Rückzahlung von knapp 9.300€ erhalten. Dank der Prüfung durch die Spezialisten spare ich jetzt sogar noch 100€ monatlich.“

– Johannes S.

Allianz private Krankenversicherung: Beitragserhöhung nur unter Voraussetzungen

Zu den konkreten Anforderungen, die der gesetzliche Verbraucherschutz an Versicherer stellt, gehören unter anderem:

  • Schwellenwerte müssen beachtet werden.
  • Tariferhöhung muss schlüssig begründet werden.
  • Juristische Laien müssen das nachvollziehen können.
  • Lockangebote dürfen keine massive "Nachbesserung" nach sich ziehen.

Vor allem die Begründung der Prämienanpassung ist bei vielen privaten Krankenversicherern immer wieder ein Streitthema. Legt die Allianz Ihnen nämlich keine oder nur eine unzureichende Begründung für die Tarifanpassung vor, ist die PKV Beitragserhöhung unwirksam.
 

Schlechte oder sogar überhaupt keine Begründung

Was eine ausreichende Begründung ist, kommt immer auf den Einzelfall an. Durch die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes lässt sich aber bereits zweifelsfrei feststellen, was nie ausreicht. Dazu gehören unter anderem:

  • Nichtssagende Begründungen voller Floskeln
  • Fehlende Nachvollziehbarkeit der Argumentation
  • Verwirrende, juristische Fachsprache

Dabei ist Ihre eigene Perspektive besonders wichtig. Das bedeutet, Sie sollten aufmerksam werden, wenn Sie entweder gar keine Begründung finden, sie nicht verstehen oder nicht nachvollziehen können. Damit stehen Sie dann meist nicht alleine da. Je mehr Verbraucher sich wehren, desto besser.

Jetzt gegen Allianz PKV Beitragserhöhung vorgehen

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Prämienerhöhungen der Allianz und anderer Versicherer können unwirksam sein, wenn die PKV die Vorgaben des Gesetzes und der dazu gehörigen Rechtsprechung nicht einhält.

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Das ist viel häufiger der Fall, als die Mehrheit der Verbraucher erwartet.

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Zu viel gezahlte Beiträge können zurückgeholt werden. Das gestattet Ihnen die Allianz aber höchstwahrscheinlich nicht freiwillig. Wir prüfen Ihre Optionen.

oder
0221 - 29270 - 5

Fehlende Schwellenwerte

Allianz und Co. dürfen für Ihre Verträge zur privaten Krankenversicherung nicht ständig Anpassungen vornehmen, wie es ihnen gerade gefällt. Der Gesetzgeber stellt daran hohe Anforderungen. Damit eine Beitragserhöhung überhaupt wirksam sein kann, müssen deshalb Schwellenwerte eingehalten werden.

Diese beziehen sich einerseits auf gestiegene Gesundheitskosten oder auf eine erhöhte Lebenserwartung bei den Versicherten. Kosten für Behandlungen und Medikamente müssen im Schnitt um 10% gestiegen sein. Für die Lebenserwartung sind das 5%. Darunter ist keine PKV Beitragserhöhung erlaubt.

Perfide Lockangebote

Angebote, die zu schön sind, um wahr zu sein, sind es meist tatsächlich nicht. Solche Fälle gibt es auch in der Versicherungsbranche. Dabei wird mit deutlich zu niedrig kalkulierten Beiträgen geworben, um Sie zum Vertragsschluss zu bewegen oder Ihre Versicherung zu wechseln.

Die Rechnung kommt dann wenig später: Bei der ersten Gelegenheit werden hohe Tarifanpassungen vorgenommen. Das müssen Sie nicht hinnehmen. Wenn die PKV Sie so geködert hat, können Sie gegen die PKV Beitragserhöhung Widerspruch einlegen und Ihre Ansprüche gerichtlich durchsetzen lassen.

Das sagen unsere Mandanten

C
Caroline S.

Meine Beitragserhöhung war unwirksam und ich konnte eine Rückzahlung geltend machen. Diesen Service kann ich nur empfehlen.

R
Rajko K.

Dank den Anwälten habe ich rückwirkend eine stolze Summe zurückerhalten und spare sogar monatlich beim Beitrag.

J
Jens H.

Die Abwicklung war wirklich unkompliziert und unbürokratisch. Jetzt kann ich wieder ohne Sorge zum Arzt gehen.

D
David N.

Meine Beitragserhöhung konnte erfolgreich rückgängig gemacht werden. Vielen Dank!

Fazit: Unwirksame Tariferhöhungen nicht einfach gefallen lassen

Sie haben es selbst in der Hand, denn der Anbieter Ihrer privaten Krankenversicherung wird Ihnen nichts schenken. Um gegen unwirksame Beitragserhöhungen vorzugehen, steht Ihnen der Rechtsweg aber offen.

Damit Sie die rechtliche Lage besser einschätzen können, bieten wir unsere kostenlose Erstberatung. So können Sie sich völlig risikofrei einen Überblick verschaffen. Wenn Sie tatsächlich mehr zahlen, als Sie müssten, sollten Sie das nicht einfach hinnehmen.

Decker & Böse ist bekannt aus:

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Häufige Fragen zur Allianz PKV Beitragserhöhung

Das VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz) regelt viele versicherungsrechtliche Details. Der Schwerpunkt liegt aber auf dem Verbraucherschutz. Einerseits geht es darum, sicherzustellen, dass Versicherer langfristig Ihren Verpflichtungen gegenüber den Versicherungsnehmern erfüllen können.

Auf der anderen Seite geht es auch darum, Sie vor Willkür zu schützen. Viele Versicherungen und insbesondere die Krankenversicherung dienen eigentlich Ihrem Schutz und in diesem Fall Ihrer Gesundheit. Wird das abseits der GKV privatwirtschaftlich organisiert, muss das stark reguliert werden.

Treuhänder werden vom Versicherungsaufsichtsgesetz vorgesehen. Sie sollen Beitragserhöhungen in der PKV überwachen und auf ihre Rechtmäßigkeit prüfen. Leider gab es in der Vergangenheit häufiger Zweifel daran, ob diese Treuhänder tatsächlich immer unabhängig arbeiten. Daraus entstand eine Klagewelle, mit der sich deutsche Gerichte intensiv beschäftigten.

Leider hat der BGH befunden, dass die Treuhänder nicht mehr Ziel der gerichtlichen Überprüfung sein dürfen, wenn es um Streitigkeiten rund um die Beitragserhöhung geht. Das ist also auch gegenüber der Allianz kein Angriffspunkt mehr.

Glücklicherweise gibt es aber noch einige weitere Möglichkeiten, die Rechtmäßigkeit der Allianz Beitragserhöhung unabhängig überprüfen zu lassen. Nutzen Sie unsere kostenlose Erstberatung für einen Überblick über Ihre konkreten Handlungsmöglichkeiten.

Das kommt darauf an, wie Sie vorgehen. Wenn Sie nichts tun, wird Ihre Versicherung die zu hohen Beiträge einfach trotzdem von Ihnen verlangen. Sobald Sie widersprechen, wird die Allianz dazu wahrscheinlich zumindest Stellung nehmen. Das muss aber noch nichts heißen.

In den meisten Fällen wird die Beitragserhöhung trotzdem nicht zurückgenommen. Das bedeutet, dass Sie Ihr Recht durchsetzen müssen. Glücklicherweise stehen die Chancen dafür auch sehr gut. Ist die Erhöhung unrechtmäßig, können Sie ein Urteil gegen die PKV Beitragserhöhung erreichen.

In diesem Fall kann die Allianz gar nicht anders, als Ihnen alle zu viel gezahlten Beiträge mit Zinsen zurückzuerstatten. Dabei gewinnen Sie potenziell tausende Euro.

Sie sollten schnell aktiv werden. Der BGH hat bereits in einem Urteil darauf hingewiesen, dass für Streitigkeiten rund um Beitragserhöhungen der PKV, 3 Jahre als Verjährungsfrist anzunehmen sind. Das ist für Sie eigentlich kein großes Problem, es setzt Sie aber unter Zeitdruck.

Lassen Sie Ihren Vertrag deshalb lieber früher als später prüfen. Viel zu hohe Beiträge sind nämlich unter Umständen unwiederbringlich verloren, wenn Sie zu lange warten.

Nein. Innerhalb der Verjährungsfrist können Sie mit uns auch alle PKV Erhöhungen angreifen. Abseits der letzten Anhebung können Sie also noch deutlich mehr herausholen. Da in den letzten Jahren bei vielen Versicherern die Beiträge nicht nur einmal gestiegen sind, kann sich das ganz besonders lohnen.

Welche Möglichkeiten Sie konkret haben, klären wir nach Sichtung Ihres individuellen Falles. Dafür können Sie zunächst unsere kostenlose Erstprüfung in Anspruch nehmen und entscheiden dann, wenn Sie einen Überblick über die Rechtslage gewonnen haben.

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