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Volkswagen Abgasskandal leicht erklärt

Wichtige Informationen zum VW-Abgasskandal

Der Dieselskandal, der bei VW seinen Ursprung nahm, weitet sich immer noch aus. Weiterhin kommen neue Tatsachen zur Manipulation von VW-Dieselfahrzeugen ans Tageslicht. Immer wieder bestätigen neue Gerichtsurteile das sittenwidrige Handeln von Volkswagen im VW Abgasskandal. Unsere spezialisierten Anwälte kennen die Entscheidungen. Wir helfen Ihnen, Ihre Entschädigung für einen manipulierten VW-Diesel zu bekommen.

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Ihr Recht ist unser Ziel.

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Als eine der führenden Kanzleien im Abgasskandal vertreten wir Sie bundesweit.

VW Abgasskandal: Zusammenfassung der Fakten

Im September 2015 wurde der VW Abgasskandal durch Untersuchungen der US-Umweltschutzbehörde EPA aufgedeckt. Das Ausmaß der Manipulation ist bis heute noch nicht ganz aufgearbeitet. Sicher ist: Mit einer eigens entwickelten Software hat VW den Schadstoffausstoß von mehreren Millionen Dieselfahrzeugen manipuliert.

Die von VW entwickelte Software erkennt, wenn ein Fahrzeug im Prüfmodus ist. Dann verändert die Schummel-Software die Abgasreinigung so, dass die gesetzlichen Normen während der Prüfung eingehalten werden. Im normalen Straßenverkehr werden die erlaubten Emissionen jedoch massiv überschritten.

Bereits mehr als 11 Millionen VW-Fahrzeuge im Dieselskandal zurückgerufen

Das endgültige Ausmaß der VW-Abgasmanipulation ist noch immer nicht klar. Bisher hat VW weltweit mehr als 11 Millionen Fahrzeuge im Dieselskandal zurückgerufen. Immer neue Rückrufaktionen zeigen, dass der Abgasskandal bei Volkswagen noch nicht abgeschlossen ist. Noch immer vertuscht der VW-Konzern betrügerische Manipulationen, um Entschädigungszahlungen zu vermeiden.

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VW-Abgasskandal in den USA

Der VW-Konzern wollte mit einem milliardenschweren Vergleich mit der US-Justiz und den Umweltbehörden vor sechs Jahren umfangreiche Schadensersatzforderungen in den USA abwenden. Insgesamt hat der Abgasskandal VW bereits 32 Milliarden Euro gekostet: Die Summe könnte nun noch weiter steigen.

Denn VW hat in einem US-Rechtsstreit im Juni 2021 erneut eine empfindliche Niederlage erlitten. Volkswagen drohen nun erneut milliardenschwere Bußgelder in den USA.

VW-Abgasskandal in Europa

Auch in Europa verkaufte VW viele manipulierte Fahrzeuge. Betrogene VW-Besitzer überhäuften daher Volkswagen mit zahlreichen Schadensersatzklagen. Es laufen zudem auch in Deutschland zahlreiche Strafprozesse gegen VW-Mitarbeiter. Sogar der ehemalige Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn ist wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs angeklagt.

Abgasskandal: Diese VW-Marken sind betroffen

Neben der Kernmarke VW sind auch die Volkswagen-Konzern-Töchter Audi, Seat, Skoda und Porsche betroffen. Wenn Sie auch ein Dieselfahrzeug einer VW-Marke fahren, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch Ihr Fahrzeug eine illegale Abschalteinrichtung hat.

Das sagen unsere Mandanten

E
Ertan A.

Ich bin begeistert. Ich habe in erster Instanz gewonnen und rund 32.000 Euro für meinen alten Diesel bekommen.

S
Sebastian S.

Ich hätte nicht gedacht, dass es doch noch Geld von VW gibt. Aber die Hartnäckigkeit dieser Kanzlei hat sich ausgezahlt.

J
Jan F.

Ich habe über 27.000 EUR zurückerhalten. Für mich war der Prozess gegen den Autohersteller ein voller Erfolg. 

J
Jessica H.

Gemeinsam mit den spezialisierten Anwälten von Decker & Böse habe ich mich erfolgreich gegen den Betrug des Autoherstellers gewehrt und über 13.400 EUR erhalten.

J
Jasmin G.

Beim Thema Abgasskandal ist die Kanzlei ein absoluter Experte. Ich bin mit dem Ausgang mehr als zufrieden.

A
Alessandra S.

Ich habe mit der Gegenseite einen Vergleich schließen können und bin dadurch mein manipuliertes Fahrzeug ohne Verlust losgeworden.

Urteile der Landes- und Oberlandesgerichte im VW-Abgasskandal

Zahlreiche Landes- und Oberlandesgerichte verurteilten VW bereits zu erheblichen Schadensersatzzahlungen. Am 13.06.2018 verurteilte das OLG Koblenz VW wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung und sprach dem Kläger 5.616,10,- EUR plus Verzugszinsen in Höhe von 1.474,89,- EUR zu (AZ 5 U 1318/18). Inzwischen hat auch das OLG Hamburg VW zu Schadensersatz verurteilt (AZ 8 U 68/20).

Wegweisendes Urteil des Bundesgerichtshofs im VW Abgasskandal

Der VW-Konzern hat lange versucht, durch Vergleichsangebote in Deutschland ein rechtskräftiges Urteil des Bundesgerichtshofs zu verhindern. Im Mai 2020 sprach der BGH dann das erste verbraucherfreundliche Urteil gegen VW (AZ VI 252/19). Dieses Urteil gilt als Durchbruch für tausende Kläger im VW Abgasskandal, denn das höchste deutsche Gericht hat den Schadensersatzanspruch für betrogene VW-Kunden bestätigt

Rechtsprechungsübersicht im VW-Abgasskandal

Deutsche Gerichte haben bereits zahlreiche verbraucherfreundliche Urteile im VW-Abgasskandal gesprochen. Die Erfahrung zeigt deutlich, dass immer mehr Gerichte gegen VW und zugunsten der geschädigten Autobesitzer urteilen. Die Chancen für betrogene VW-Besitzer auf Entschädigung stehen gut!

Decker & Böse ist bekannt aus:

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VW-Modelle mit Auffälligkeiten bei Abgasausstoß:

  • VW Amarok
  • VW Beetle
  • VW Caddy
  • VW Eos
  • VW Golf
  • VW Jetta
  • VW Passat
  • VW Phaeton
  • VW Polo
  • VW Scirocco
  • VW Sharan
  • VW Tiguan
  • VW Touran
  • VW Touareg
  • VW Multivan
  • VW Transporter

Vom VW-Abgasskandal betroffene Fahrzeuge

Da sich der Abgasskandal bei VW auch nach sechs Jahren immer noch ausweitet, kann nicht abschließend gesagt werden, welche Fahrzeugmodelle betroffen sind. Grundsätzlich sind alle VW-Modelle mit EA189 Motor und mit EA288 Motor verdächtig, eine illegale Abschalteinrichtung zu haben.

Wegen erheblicher Auffälligkeiten sind auch Abgasmanipulationen bei Benzinern nicht mehr kategorisch auszuschließen. Wir empfehlen allen Käufern von VW-Fahrzeugen seit 2005 eine Prüfung durch spezialisierte Anwälte.

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Vom VW Abgasskandal betroffene Motoren

Nahezu alle Motoren, die VW zwischen 2005 und 2017 gebaut hat, sind mit illegalen Abschalteinrichtungen ausgestattet. Mindestens betroffen sind die 1.2, 1.6, 2.0, 3.0, und 4.2 Liter TDI Motoren. Es ist nicht auszuschließen, dass auch weitere Motoren manipuliert wurden.

Sollten Sie einen VW mit einem der folgenden Motoren besitzen, lassen Sie umgehend Ihre Ansprüche durch unsere spezialisierten Anwälte prüfen:

  • EA189
  • EA288
  • EA896
  • EA897
  • EA898

Mein Fall schien hoffnungslos, da der Anwalt aus meiner Stadt nicht weiterhelfen konnte. So recherchierte ich im Internet und fand heraus, dass es spezialisierte Anwälte in Bereich Dieselskandal gibt. Ich beauftragte die Kanzlei "Decker & Böse" und bin über den Ausgang sehr zufrieden.

­– Frank M.

Die Musterfeststellungsklage im VW-Abgasskandal

Seit kurzem gibt es Deutschland das Instrument sogenannter Musterfeststellungsklage. Sie ermöglicht unter anderem betrogenen Autofahrern, sich zu einem Verbraucherverband zusammenzuschließen und von einem Gericht feststellen zu lassen, ob Sie einen Rechtsanspruch haben.

Die Anmeldefrist zur Musterfeststellungsklage gegen VW beim Oberlandesgericht Braunschweig endete aber schon am 30. September 2019. Auch das Klageverfahren endete bereits am 30.04.2020. In einem Vergleich wurde den betrogenen VW-Kunden durchschnittlich eine Entschädigung in Höhe von lediglich ca. 3.200 € angeboten.

Erfolge unserer Mandanten

Audi: LG Kassel
A8 4.2 TDI

Der VW Konzern wird im Fall eines A8 4.2 TDI in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:
Mercedes-Benz: LG Köln
GLK 220 CDI

Der Daimler Konzern wird im Fall eines GLK 220 CDI in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:
Seat: LG Darmstadt
Alhambra 2.0 TDI

Der VW Konzern wird im Fall eines Alhambra 2.0 TDI in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:
Audi: LG Koblenz
Q7 3.0 TDI

Der VW Konzern wird im Fall eines Q7 3.0 TDI in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:
VW: LG Stade
Touran 2.0

Der VW Konzern wird im Fall eines Touran 2.0 in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:
Mercedes-Benz: LG München
C 220 CDI 2.0

Der Daimler Konzern wird im Fall eines C 220 CDI 2.0 in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:

Einzelklage: Mehr Geld im VW Abgasskandal

Im Gegenzug sollten die betrogenen VW-Fahrer ihre manipulierten Pkw behalten und auf weitere Rechtsansprüche verzichten. Kläger, die das Angebot angenommen haben, hätten mit einer Einzelklage eine viel höhere Entschädigung bekommen können. Mit Einzelklagen können Sie auch jetzt noch Ihre Ansprüche durchsetzen.

Volkswagen-Abgasskandal Rückruf

Infolge des sich ausweitenden Dieselskandals ist es auch bei VW bereits zu mehreren Rückrufaktionen gekommen. Allein in Deutschland hat das Kraftfahrt-Bundesamt einen Rückruf von mehreren Millionen VW-Fahrzeugen aufgrund manipulierter Abgasregulierung angeordnet. 

Betroffene haben per Post eine Aufforderung zur Durchführung eines Software-Updates erhalten. Der Rückrufbescheid ist ein weiteres Indiz für die Abgasmanipulation von VW. Falls Sie ein Rückrufschreiben erhalten haben, sollten Sie unverzüglich Rat von unseren spezialisierten Anwälten einholen.

 

Folgende verpflichtende Rückrufe sind bisher durchgeführt wurden:

  • 23R7: Für EA 189 Motor, auch Skoda, Audi und Seat sind betroffen. Allein in Deutschland 2,5 Millionen VW-Fahrzeuge von Rückruf erfasst, 28 KBA-Rückrufe zu 23R7.
  • 23Y3: Für EA 897 Motor, 3.0 Liter TDI Motor. Besonders vom Rückruf sind VW-Touareg betroffen.
  • 23BD: Für EA 189 Motor, vor allem VW-Crafter betroffen.
  • 23Z7: Für EA 288 Motor, ab Baujahr 2015, Abgasnorm Euro 6. Bisher nur der VW-Bus T6 offiziell zurückgerufen.

VW Abgasskandal: Jetzt Schadensersatz fordern

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Sie sind nicht sicher, ob auch Ihr VW vom Abgasskandal betroffen ist?

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Im Rahmen einer kostenlosen Erstberatung prüfen wir gerne unverbindlich Ihre Erfolgschancen und wieviel Entschädigung Ihnen zusteht.

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Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

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Rechte der Betroffenen im VW-Abgasskandal

Wenn Sie einen VW-Diesel fahren, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich auch in Ihrem Fahrzeug eine illegale Abschalteinrichtung befindet. Sie haben dann einen Anspruch auf Schadensersatz, denn VW hat Sie mit der Abschalteinrichtung vorsätzlich und sittenwidrig geschädigt im Sinne des §826 BGB.

Fahrzeug zurückgeben und Geld zurückbekommen

Falls Sie erfolgreich klagen, geht Ihr Fahrzeug an VW zurück und Sie erhalten im Gegenzug den Kaufpreis erstattet. VW darf nur eine kilometerbasierte Nutzungsentschädigung vom Kaufpreis abziehen.

Der VW-Abgasskandal führt zu großen Wertverlusten für viele Fahrzeuge. Wenn Sie Ihr Auto jetzt am Gebrauchtwagenmarkt verkaufen, verlieren Sie also viel Geld. Klagen Sie deshalb besser auf Schadensersatz.

VW Abgasskandal: Zusatzchance Widerruf Ihres Autokredits

Wenn Sie Ihren VW finanziert haben, können Sie sich auch mit dem Widerrufsjoker, also einem späten Widerruf Ihres Autokredites, schadlos halten. So können VW-Käufer durch Rückabwicklung des Vertrages erheblich profitieren. Auch dann, wenn sie nicht vom VW Abgasskandal betroffen sind, sondern nur ein fehlerhafter Finanzierungsvertrag vorliegt.

Decker & Böse gehört zu den führenden Rechtsanwaltskanzleien in Deutschland beim Thema VW-Abgasskandal und verfügt über Erfahrung aus tausenden von Fällen.

Fragen und Antworten im VW-Abgasskandal

Auch ohne Rechtsschutzversicherung können Sie Ansprüche gegen VW wegen Ihres manipulierten Dieselfahrzeugs geltend mache. Wir beraten Sie unverbindlich, ob in Ihrem individuellen Fall eine Prozesskostenfinanzierung möglich ist.

Mit einer Prozesskostenfinanzierung können Ihre Ansprüche im VW-Abgasskandal ohne Kostenrisiko durchsetzen. Wenn Sie den Prozess gewinnen, erhalten Sie die gesamte Entschädigungssumme abzüglich einer kleinen Provision für den Prozesskostenfinanzierer.

Im unwahrscheinlichen Fall, dass das Verfahren zugunsten des Gegners ausfällt, tragen wir die Kosten für Sie. So haben Sie keinerlei Kostenrisiko und können nur gewinnen.

Jetzt Diesel-Check starten und kostenlose Erstberatung sichern

VW nutze das sogenannte Thermofenster, um den Schadstoffausstoß von Dieselfahrzeugen gezielt zu manipulieren. Das Thermofenster regelt das Abgasverhalten eines Fahrzeugs anhand der Außentemperatur. Die Abgasreinigung funktioniert allerdings nur bei bestimmten Außentemperaturen. Herrschen diese nicht vor, funktioniert die Abgasreinigung gar nicht bzw. nur eingeschränkt.

Im Dezember 2020 positionierte sich erstmals der EuGH zum Thermofenster (Az.: C-693/18). Das Gericht bestätigte, dass Thermofenster eine illegale Abschalteinrichtung sind. Der EuGH wies also die Darstellung der Autohersteller zurück, es handele sich um eine reine Motorenschutzfunktion.

Durch die Manipulationen konnte VW hunderttausende Fahrzeuge mit überhöhten Abgaswerten verkaufen. Ohne Manipulationen hätten diese Fahrzeuge wegen der viel zu hohen Schadstoffwerte keine Straßenzulassung bekommen.

Betroffene VW-Autobesitzer wurden dazu aufgerufen, ein Software-Update aufzuspielen, das angeblich dafür sorgt, die Abgasmanipulation zu stoppen.

Wird das Update nicht durchgeführt, droht betrogenen Fahrzeughaltern eine Stilllegung Ihres Diesel-Fahrzeuges durch das Kraftfahrzeugbundesamt.

Viele betroffene VW-Dieselfahrer berichten allerdings über Probleme am Fahrzeug nach Durchführung des Software-Updates: Mehrverbrauch, Stottern, Mangelfolgeschäden und vieles mehr sind bisher bekannt. Zudem führte das Softwareupdate häufig zu keiner ausreichenden Verringerung des Schadstoffausstoßes.

Betroffene VW-Dieselbesitzer müssen daher auch nach einem Software-Update weiterhin mit Diesel-Fahrverboten in Städten rechnen. Darüber hinaus sind vom VW-Abgasskandal betroffene Fahrzeuge starken Wertverlusten beim Wiederverkauf ausgesetzt.

Wir raten Betroffenen des VW Abgasskandals daher, dass Software-Update zu verweigern und stattdessen im Rahmen einer Klage Schadensersatz zu fordern.

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Das Aufspielen des VW-Software-Updates hat keine negativen Auswirkungen auf Ihre Entschädigungsansprüche. Denn die betroffene VW-Besitzer müssen weiterhin mit massiven Wertverlusten rechnen. Das Software-Update lässt die Wertverluste nicht verschwinden. Deshalb besteht auch weiterhin Anspruch auf Schadensersatz.

Allerdings können bei der Durchführung des Software-Updates wichtige Beweismittel, die in einem Prozess gegen VW verwendet werden könnten, vernichtet werden. Daher raten wir dringend davon, dass Update durchzuführen.

Der Abgasskandal kostet nicht nur die Autohersteller viel Geld. Auch die Rechtsschutzversicherer haben hohe Kosten durch die Finanzierung der Klagewelle. Nach Medienberichten musste allein die ARAG-Rechtsschutzversicherung bislang in rund 10.000 Fällen zum Abgasskandal eintreten.

Die ARAG Rechtsschutzversicherung (ARAG SE) hat daher versucht, sich Ihrer Verantwortung zu entziehen. ARAG SE behauptete deshalb seit Beginn des VW-Abgasskandals, dass es keine ausreichenden Erfolgsaussichten im VW-Dieselskandal für die Geschädigten gibt. Mit dieser Behauptung verweigerte die ARAG SE ihre Deckungszusagen.

Daraufhin zogen zahlreiche Versicherungsnehmer der ARAG gegen die Rechtsschutzversicherung vor Gericht. Erste Gerichte bestätigten unsere Ansicht, dass das Verhalten der ARAG rechtswidrig war und verurteilten die Rechtsschutzversicherung zur Zahlung der Deckungszusagen und Kostenübernahmen der Verfahren (AZ9 O 95/16, 9 O 157/16, 9 O 113/16).

Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung haben und gegen Volkswagen im Abgasskandal vorgehen möchten, kümmern wir uns um die Deckungszulage und setzen Ihre Ansprüche gegen VW gerichtlich durch.

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Der Dieselskandal bei VW erstreckt sich auch auf VW Touareg Modelle. Zunächst wurde eine illegale Manipulation nur bei den EA189 und EA288 Motoren vermutet. Nunmehr steht jedoch fest, dass auch größere Motorklassen wie der EA897 mit V6 Dieselmotor betroffen sind.

Im Februar 2018 führte das KBA einen Rückruf des VW-Touareg mit dem Rückrufcode 23Y3 durch. Betroffen von diesem Rückruf sind Touareg Modelle der Baujahre 2014 bis 2017 mit einem V6-TDI Motor.

In den zurückgerufenen VW-Touareg wurde das sogenannte Thermofenster gefunden. Thermofenster messen über Sensoren die Außentemperatur und ermitteln so, ob das Fahrzeug auf dem Prüfstand ist. Dann wird die Abgasreinigung passend zur Prüfung manipuliert.

Sollten Sie einen VW-Touareg Diesel besitzen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dieser über eine illegale Abschalteinrichtung verfügt. Die Erfahrung im VW-Abgasskandal hat gezeigt, dass regelmäßig mehr Modelle und Motoren betroffen sind als zunächst bekannt.

Grundsätzlich beträgt die Verjährungsfrist im Dieselskandal drei Jahre. Danach sind die Ansprüche auf Schadenersatz verjährt. Entscheidend ist aber nicht, wann die Abgasmanipulation bestimmter Hersteller, Baureihen und Motoren bekannt wurde. Ausschlaggebend ist, wann der betrogene Käufer davon erfahren hat.

Im Juli 2021 kam der nächste Rückschlag für VW im Abgasskandal: Der BGH entschied, dass Ansprüche gegen den VW-Konzern nicht grundsätzlich verjährt sind. Der Kläger, ein VW-Tiguan Besitzer, der das Fahrzeug bereits 2013 gebraucht erworben hatte, verklagte den VW Konzern erst 2019.

Das OLG Naumburg wies die Klage als verjährt ab, da der Kläger schon ab Bekanntwerden des VW-Skandals von seinen Ansprüchen hätte wissen können. Das BGH-Urteil stärkt nun erneut die Position von betrogenen Autofahrern, die weiterhin die Möglichkeit haben, Ihre Ansprüche gerichtlich durchzusetzen.

Gerne prüfen wir Ihre Ansprüche im Rahmen einer kostenlosen Erstberatung und einem Diesel-Check!

Am 08.12.2021 sprach der BGH erneut ein verbraucherfreundliches Urteil: Käufer eines manipulierten Dieselfahrzeugs können ein gleichwertiges, mangelfreies Fahrzeug verlangen, statt ein Softwareupdate zur Schadensbehebung aufspielen zu lassen (Az. VIII ZR 190/19).

Das OLG Braunschweig hatte zwar eine Klage abgewiesen, doch der BGH hat das Urteil kassiert und den Fall an das OLG Braunschweig zurückgewiesen. Für alle betroffenen VW-Dieselfahrer bedeutet das: Die Autohäuser können nicht länger auf die umstrittenen und kostengünstigen Software-Updates verweisen.

Für Neuwagenkäufer von VW heißt das: Sie haben innerhalb einer Zweijahresfrist ein Recht darauf, dass der Mangel vollständig und fachgerecht beseitigt wird.

Der BGH entschied am 21. Juli 2021 (VIII ZR 254/20, VIII ZR 118/20, VIII ZR 275/19 und VIII ZR 357/20): Sie können in den zwei Jahren nach Vertragsabschluss sogar ein zwischenzeitlich hergestelltes Nachfolgemodell als Ersatzfahrzeug fordern, wenn bereits ein höherwertiges Nachfolgemodell auf dem Markt ist.

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