Definition und weitere Informationen zu Auschwitz-Lüge


« zur Glossar-Startseite

Auschwitz-Lüge

Die Leugnung der Ermordung der Juden durch die Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg bezeichnet man als Auschwitz-Lüge.

Zur Auschwitz-Lüge zählen sämtliche Thesen, Theorien und pseudowissenschaftliche Argumentationsversuche, mit denen sogenannte Holocaust-Leugner versuchen, entgegen der historischen Tatsachen die Massenmorde an den Juden in den Vernichtungslagern anzuzweifeln oder zu verharmlosen.

Die Holocaust-Leugnung ist ein in vielen Ländern verbreitetes Phänomen mit zum Teil groteskem Ausmaß. So existieren sogar einige Forschungszentren, in denen die Leugner ihre Vorstellung von der Auschwitz-Lüge mit angeblichen Fakten belegen. Strafrechtlich wird die Holocaust-Leugnung in Deutschland unter dem Begriff „Volksverhetzung“ durch §130 Absatz 3 Strafgesetzbuch (StGB) geregelt. Diese kann mit Geldstrafen sowie einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren geahndet werden.

« zur Glossar-Startseite


Lesen Sie mehr über die Tätigkeitsgebiete bei Decker & Böse

In folgenden Bereichen bieten wir gerne unsere Unterstützung mit kostenfreier Erstberatung an:

 




Hinweis: Wir recherchieren die hier veröffentlichten Inhalte mit größter Sorgfalt.

Trotzdem können wir keine Haftung für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der hier veröffentlichten Texte übernehmen.

Ausdrücklich möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die hier veröffentlichten Informationen keine Rechtsberatung ersetzen können!