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Mercedes Rückruf: Welche Modelle sind vom Dieselskandal betroffen?

| Abgasskandal Mercedes

Bereits seit Jahren halten der Dieselskandal und die damit verbundenen Rückrufe auch den Fahrzeugkonzern Mercedes in Atem. Es vergehen kaum Monate zwischen neuen Anschuldigungen und Mercedes Rückrufen für Diesel des deutschen Premium-Autoherstellers. Die ganze Situation ist damit auch eine starke Belastungsprobe für Verbraucher. Bei uns finden Sie alle Informationen zu aktuellen und vergangenen Mercedes Rückrufen.

Unser Rat: Kommen Sie dem Rückruf auf keinen Fall nach, sondern wehren Sie sich gegen den Autobauer und fordern Sie Entschädigung. Wir helfen Ihnen gerne dabei.

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Millionen Dieselfahrzeuge sind im Rahmen des Abgasskandals vom Mercedes-Rückruf betroffen.

Welche Rolle spielt Mercedes im Dieselskandal?

Viele bekannte Marken haben im Abgasskandal ihre Kunden getäuscht. Auch Mercedes ist als Teil der Daimler-AG in der Dieselaffäre kein Unschuldslamm. Der Konzern mit Sitz in Stuttgart fällt bereits seit Jahren durch die Manipulation seiner Fahrzeuge im großen Stil auf. Der Grund für die Rückrufe des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA): Unzulässige Abschalteinrichtungen bzw. unzulässige Reduzierungen der Wirksamkeit des Emissionskontrollsystems.

Das Kraftfahrt-Bundesamt verpflichtete Mercedes folglich zu zahlreichen Rückrufaktionen und einem damit verbundenen Diesel Software-Update. Mittlerweile sind mehrere Millionen Fahrzeuge des Herstellers betroffen. Der Skandal zieht sich dabei durch alle Autoklassen. Vor allem die Motoren OM 651 und OM 642 hatten hier ihren großen Auftritt. Daimler steckt somit tief im Abgasskandal. Die Höhe des Schadens ist aber noch lange nicht abzusehen.

Immer mehr deutsche Gerichte stellen sich im Dieselskandal hinter die Verbraucher und sichern ihnen das Recht auf Schadensersatz für Diesel zu. Denn nicht nur der Fahrzeugwert betroffener Diesel ist durch die Rückrufe gesunken. Dieselfahrer müssen sich zudem mit Diesel Fahrverboten herumschlagen. Behörden hatten die Automobilindustrie zuvor jahrelang in Schutz genommen.

Zur Schadensbegrenzung bietet Mercedes seinen Kunden ein Diesel Software-Update an. Das Ziel: Die illegale Software-Komponente soll entfernt werden. Laut Hersteller soll dies dazu führen, dass die Abgasreinigung korrekt funktioniert. Ein solches Update beim Rückruf sollten Kunden aber, wenn möglich, vermeiden. Unter anderem stehen die Software-Updates nämlich unter Verdacht, die Motorleistung des Autos zu verschlechtern und dem Motor sogar zu schaden.

Warum wurden Mercedes-Fahrzeuge zurückgerufen?

Der Konzern hat es bisher nicht geschafft, seine Unschuld im Abgasskandal zu beweisen. Im Gegenteil: Mercedes wurde mittlerweile eindeutig nachgewiesen, dass in eine Vielzahl von Motoren unerlaubte Abschalteinrichtungen eingebaut wurden. Die Ermittlungen im Abgasskandal gegen Daimler laufen bis heute.

Ein sensationelles Urteil konnte Decker & Böse erneut vor dem Landgericht Stuttgart erreichen. Dieses wegweisende Urteil im Diesel-Skandal um Daimler besagt, dass auch Fahrzeuge schadensersatzpflichtig sind, die nicht oder nur von einem freiwilligen Rückruf von Mercedes betroffen sind! Lesen Sie hier mehr zum bislang erfolgreichsten Urteil im Mercedes Abgasskandal.

Gleich mehrere Abschalteinrichtungen führten zu Mercedes Rückrufen

Mercedes wird immer wieder vorgeworfen, sogar verschiedene illegale Abschalteinrichtungen genutzt zu haben. Zu diesen zählen beispielsweise:

  • das Thermofenster,
    (Reduzierung der Abgasreinigung abhängig von Außentemperatur, siehe detaillierten Artikel zum Thermofenster)
  • die umstrittene Kühlmittel-Solltemperatur-Regelung
    (Herunterkühlung des Motoröls für geringeren Schadstoff-Ausstoß, die nur im Prüfstand aktiviert wird).

Die Nutzung von Thermofenstern zur Steuerung der Emissionen wurde bereits in der Vergangenheit für unzulässig erklärt.

Diese Abschalteinrichtungen führten dazu, dass ein Fahrzeug auf dem Prüfstand die Emissionswerte einhalten konnte. Aber in der Praxis, also unter normalen Fahrbedingungen, führten sie dazu, dass die Werte der Fahrzeuge deutlich vom Soll abwichen. Dies hielten die Autobauer allerdings lange vor ihren Kunden geheim. Diesel sollten das Image aufrechterhalten, besonders umweltfreundlich zu sein. Eine groß angelegte Täuschungsaktion, bei der sich auch Mercedes beteiligte.

Verbraucher sollten sich daher am besten von den betroffenen Schummel-Dieseln von Mercedes trennen!

Mann lehnt über Motor mit Diesel Software-Update

Wieso sollte man kein Software-Update aufspielen lassen?

Bereits in der Vergangenheit hatte der Konzern versucht, durch eine freiwillige Rückrufmaßnahme das Software-Update auf möglichst viele Fahrzeuge aufzuspielen. Mercedes-Kunden sollten einem Rückruf ihres Mercedes allerdings auf keinen Fall nachkommen. Das Software-Update sollte falls möglich vermieden werden.

Denn dieses kann oftmals gravierende, negative Folgen haben. Verbraucher berichteten in der Vergangenheit, dass sich durch das Update der Schadstoffausstoß ihres Fahrzeuges nicht wirklich verringert hatte. Zudem wurden auch ein erhöhter Kraftstoffverbrauch und Motorschäden als mögliche Folge des Software-Updates genannt. Auch andere (Langzeit-) Folgen sind nicht vorhersehbar. Die unzulässige Abschalteinrichtung stellt daher eindeutig einen Sachmangel dar. Dennoch bestreitet das Unternehmen seine Rolle im Abgasskandal bis heute.

Weitere Informationen, warum Sie dem Rückruf nicht nachkommen und stattdessen klagen sollten, finden Sie auf unserer Infoseite zum Thema Diesel Software Update – durchführen oder nicht?

Es besteht also ein Wertverlust der Mercedes-Diesel, ohne dass überhaupt eindeutig feststeht, dass das Software-Update zu einer Reduzierung der Stickoxide führt. Eine Stilllegung des Fahrzeugs droht dennoch, wenn man dem Rückruf bei Mercedes nicht nachkommt, da dieser verpflichtend ist. Verbraucher sollten sich davon allerdings nicht einschüchtern lassen.

Stattdessen bieten sich Verbrauchern verschiedene Wege im Dieselskandal, die wir gerne mit Ihnen gemeinsam durchgehen. Lassen Sie sich auf jeden Fall zu Ihren rechtlichen Möglichkeiten beraten.

Wie viele betroffene Fahrzeuge gibt es mittlerweile insgesamt?

Bis heute sind geschätzt 2 Millionen Diesel von verpflichtenden Mercedes Rückrufen betroffen. Davon stammt ein hoher Anteil aus Deutschland. Diese Zahl wird in Zukunft wohl auch noch steigen. Hinzu kommt ebenfalls noch eine gewisse Anzahl von Fahrzeugen von Mercedes, für die momentan nur ein freiwilliger Rückruf besteht. Zum Vergleich: 2019 wurde noch mit 700.000 Fahrzeugen gerechnet (also deutlich weniger als die tatsächlichen 2 Millionen). Diese Anzahl steigt aber immer weiter.

Wurden auch Sie getäuscht und sind daher von einem Mercedes Rückruf betroffen? Sie sollten sich über Ihre rechtlichen Möglichkeiten informieren lassen.

Mehr zum Mercedes Abgasskandal erfahren Sie auch in unserem Video mit Rechtsanwalt und Experte Markus Decker:

Für welche Motoren und Fahrzeuge wurden im Mercedes Abgasskandal Rückrufe ausgesprochen?

Der Dieselskandal und die damit verbundenen Rückrufe bei Mercedes betreffen mehrere Motoren des Autoherstellers. Vor allem der OM 642 und der OM 651 sind in einer Vielzahl von Fahrzeugen aus fast allen Fahrzeugklassen verbaut. Am häufigsten behandelt werden dabei die Motoren OM 651, 642, 622 und 626, aber auch bei anderen Motoren ist eine unzulässige Abschalteinrichtung bereits bewiesen oder sie stehen noch unter Verdacht.

Die Buchstabenkombination OM steht dabei übrigens für „Oil-Motor“. Nur Diesel-Motoren können damit bezeichnet werden.

Viele Motoren von Mercedes bereits mehrmals von Rückrufen betroffen

Ein Ende der Rückrufe ist dabei noch nicht in Sicht. Viele der Rückrufe wurden zudem im Laufe der Zeit erweitert. Damit waren einige Motorentypen sogar mehrmals betroffen. Das KBA veröffentlichte im August 2020 eine aktualisierte Liste der im Dieselskandal betroffenen Fahrzeugvarianten. Darunter sind auch etliche Diesel von Mercedes, für die ein Rückruf ausgesprochen wurde.

Die folgenden Motoren waren von den Mercedes Rückrufen betroffen:

Schon zu Anfang der Dieselaffäre stand der Motor OM 622 im Visier der Ermittlungen. Es stellte sich heraus, dass auch er in den Abgasskandal verwickelt war. Wie ebenfalls der OM 626 stammt er aus einer Zusammenarbeit mit dem französischen Autokonzern Renault. Der Vierzylindermotor kam in unterschiedlichen Modellen im Zeitraum zwischen 2015 und 2018 zum Einsatz.

Betroffene Fahrzeugklassen und Modelle
Vito, Vito Tourer, Marco Polo
Produktionszeitraum: 06/15 – 09/18

Der vierzylindrige Dieselmotor OM 640 wurde im Zeitraum von 2004 bis einschließlich 2012 in Mercedes-Fahrzeuge der A- und B-Klasse verbaut. Vor 2020 wurde er nur selten mit dem Dieselskandal in Verbindung gebracht.

Betroffene Fahrzeugklassen und Modelle
A 160 CDI
A 180 CDI
A 200 CDI
Produktionszeitraum: 09/2009 – 05/2012

B 180 CDIB 200 CDI
Produktionszeitraum: 11/2009 – 06/2011

Der OM 642 ist ein Sechszylindermotor und einer der am stärksten betroffenen Motoren im Mercedes Abgasskandal und die damit verbundenen Rückrufe. Bereits seit 2005 wurde er eingesetzt und wird seitdem mit dem Dieselskandal in Verbindung gebracht.

Betroffene Fahrzeugklassen und Modelle
G 350 d
Produktionszeitraum: 09/15 – 12/15

E 350 BlueTEC,
E 350 d (Coupé/Cabrio)
Produktionszeitraum: 02/13 – 12/16

ML 350 BlueTEC 4MATIC
GL 350 BlueTEC 4MATIC
Produktionszeitraum: 06/12 – 05/15

GLE 350d 4MATIC
GLS 350d 4MATIC
Produktionszeitraum: 07/15 – 11/17

S 350 BlueTEC
S 350 d
S 350 BlueTEC 4MATIC
S 350 d 4MATIC
Produktionszeitraum: 07/13 – 01/17

Der OM 651 ist ein Vierzylindermotor und wurde seit 2008 in Mercedes-Dieseln eingesetzt. Nicht nur Fahrzeuge der C-, B-, und A-Klasse, sondern auch Sprinter, der Mercedes Vito und andere Fahrzeuge der S-, V-, CLA- und GLA-Klasse sowie der SLK-Roadster wurden mit ihm ausgestattet. Im Abgasskandal ist er besonders intensiv betroffen.

Bereits im Jahr 2018 rief das Kraftfahrt-Bundesamt den Dieselmotor erstmals zurück. Später erweiterte das KBA den Rückruf. Auch im Wohnmobil Marco Polo von Mercedes war unter anderem dieser Motor verbaut.

Betroffene Fahrzeugklassen und Modelle
S 300 BlueTEC Hybrid
S 300 h
Produktionszeitraum: 12/13 – 09/16

ML 250 BlueTEC 4MATIC
Produktionszeitraum: 08/11 – 06/15

GLE 250 d
Produktionszeitraum: 07/15 – 05/18

GLE250 d 4MATIC
Produktionszeitraum: 07/15 – 05/17

SLK 250 d
SLC 250 d
Produktionszeitraum: 06/15 – 08/17

GLK 220 BlueTEC 4MATIC
GLK 250 BlueTEC 4MATIC
Produktionszeitraum: 06/12 – 05/15

C 300 BlueTEC Hybrid, C 300 h
Produktionszeitraum: 06/14 – 09/16

GLC 220 d 4MATIC
GLC 250 d 4MATIC
Produktionszeitraum: 06/15 – 11/16

V- Klasse, Marco Polo
Produktionszeitraum: 03/14 – 05/18

Vito, Vito Tourer
Produktionszeitraum: 09/14 – 05/18

Vito, Viano
Produktionszeitraum: 09/10- 06/14

GLK 200 CDI
GLK 220 CDI
GLK 220 CDI 4MATIC
Produktionszeitraum: 01/2012 – 06/2015

Sprinter
Produktionszeitraum: 09/11- 08/18

E 200 CDI
Produktionszeitraum: 03/2009 – 08/2014

S 250 CDI
Produktionszeitraum: 09/2010 – 04/2013

C 220 CDI
Produktionszeitraum: 02/2009 – 06/2011

C 250 CDI
Produktionszeitraum: 11/2008 – 03/2011

E 220 CDI
Produktionszeitraum: 09/2008 – 08/2011

E 250 CDI
Produktionszeitraum: 09/2008 – 06/2011

E 250 CDI 4MATIC
Produktionszeitraum: 11/2010 – 09/2011

Der OM 654 kommt vor allem in der Baureihe 205 mancher Kombis oder T-Modellen sowie in Limousinen der C-Klasse vor. Er wurde im Gegensatz zu anderen Motoren allerdings weniger häufig verbaut. Das Landgericht Stuttgart entschied in 2020, dass auch hier manipuliert wurde. Ein verpflichtender Rückruf wurde bisher allerdings noch nicht ausgesprochen.

Betroffene Fahrzeugklassen und Modelle
E 220
Produktionszeitraum: seit 2017

Autos mit Diesel Software-Update in Abgaswolke

Wie viele Mercedes Rückrufe gab es bisher?

Im Juli 2017 kündigte Daimler erstmals ein freiwilliges Software-Update für etwa drei Millionen Diesel an. Eine durchdachte Maßnahme zur Schadensbegrenzung von Mercedes. Dieser Rückruf reichte aber nicht mehr aus, als die Machenschaften von Mercedes und anderen Autoherstellern erstmalig ans Licht kamen.

Bisher mehr als 35 Rückrufaktionen zwischen 2018 und 2021

Bisher hat das KBA bereits zahlreiche Rückrufe für Mercedes-Diesel angeordnet. Vielfach fasste der Hersteller selbst auch mehrere Rückrufe des KBA unter einem Hersteller-Code zusammen.

Seit den ersten verpflichtenden Rückrufaktionen im Jahr 2018 stieg die Anzahl der Rückrufe konstant. Jedes Jahr kommen neue Mercedes Rückrufe  dazu. Bisher kamen so über 35 vom KBA verpflichtend angeordnete Rückrufe für Dieselautos von Mercedes zusammen. Betroffene Fahrzeuge stammen aus der A-, B-, C-, E- und S-Klasse. Zusätzlich wurden aber auch in Transportern und Geländewagen von Mercedes unzulässige Abschalteinrichtungen gefunden.

Dabei ist ein Ende des Dieselskandals noch nicht in Sicht. Hinzu kommt, dass die Rückrufe auch seit langem nicht nur Autos betreffen. Wohnmobile sind ebenfalls manipuliert. So wurde zum Marco Polo Wohnmobil von Mercedes vor kurzem ein Urteil getroffen. Darin sprach das Oberlandesgericht (OLG) Köln Besitzern des Mercedes Wohnmobils Marco Polo Schadensersatz zu. Für den Autohersteller war dies im Abgasskandal eine herbe Niederlage. Über 50.000 Euro musste der Konzern dem Kläger zurückzahlen.

Hier finden Sie bei uns alle Mercedes Rückrufaktionen der letzten Jahre.

Im November 2020 wurde ein weiterer, noch ausstehender Rückruf für den OM 607 (Euro 5) bei Mercedes bekannt. Der Grund dafür waren Ungenauigkeiten bei den gemessenen Emissionswerten aufgrund nicht korrekt aufgestellter Prüfstandslüfter. Schon seit längerem steht der OM 607 unter Verdacht, unzulässige Abschalteinrichtungen zu enthalten. Seine Kunden hat Mercedes allerdings bisher noch nicht über diesen Rückruf informiert (Stand Februar 2021). Der Hersteller weist hingegen jegliche Manipulationsvorwürfe von sich. Es wird erwartet, dass das KBA in der nächsten Zeit einen offiziellen Rückruf veröffentlichen wird. Betroffen sind die CLA-Fahrzeuge sowie Modelle der A- und B-Klasse mit dem OM 607, die zwischen 2012 und 2015 vom Band gelaufen sind.

Ende 2020 mussten einige Diesel der E-Klasse mit dem Motor OM 651 von Mercedes zurückgerufen werden.

Datum: 03.12.2020
KBA-Referenznummer: 010425
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 4114
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 910
Baujahr: 2009-2011
Motortyp: OM 651 (Euro 5)
Betroffene Fahrzeugklasse: E-Klasse

Auch im September 2020 gab es wieder einmal einige Rückrufe bei Mercedes. Gleich viermal mussten sie ausgesprochen werden. Dabei war die Zahl betroffener Fahrzeuge ausnahmsweise allerdings relativ gering.

Datum: 18.09.2020
KBA-Referenznummer: 010239
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 91
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 75
Baujahr: 2009 – 2010
Motortyp: Nicht bekannt
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: E-Klasse, C-Klasse

Datum: 18.09.2020
KBA-Referenznummer: 010240
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 4
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 3
Baujahr: 2014 – 2015
Motortyp: Nicht bekannt
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: GLK

Datum: 21.09.2020
KBA-Referenznummer: 010247
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 13
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 3
Baujahr: 2015 – 2016
Motortyp: OM 651 (Euro 6)
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: GLC, ML
Fahrzeugeinschränkungen: BR 166 und 253

Datum: 21.09.2020
KBA-Referenznummer: 010248
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 14
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 4
Baujahr: 2015 – 2017
Motortyp: OM 651 (Euro 6)
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: GLS, GLE
Fahrzeugeinschränkungen: BR 166 und 292

Im August 2020 waren weltweit mehr als 12.000 und deutschlandweit in etwa 3.000 Diesel von zwei verschiedenen Rückrufen aufgrund von einer unzulässigen Abschalteinrichtung bzw. unzulässigen Reduzierung der Wirksamkeit des Emissionskontrollsystems betroffen.

Datum: 24.08.2020
KBA-Referenznummer: 010162
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 6495
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 1737
Baujahr: 2010 – 2014
Motortyp: OM 651 NSG (Euro 5)
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: E-Klasse

Datum: 11.08.2020
KBA-Referenznummer: 010071
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 6175
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 1259
Baujahr: 2015 – 2017
Motortyp: OM 642 (Euro 6)
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: S-Klasse
Fahrzeugeinschränkungen: S 350 BlueTEC, S 350 d, S 350 BlueTEC 4MATIC, S 350 d 4MATIC BR222, NAG3, 4×2

Schlagartig änderte sich im Juli 2020 die Anzahl der weltweit von Mercedes-Rückrufen betroffenen Diesel um mehr als 113.000. Auch in Deutschland wurden fast 31.000 Fahrzeuge zurückgerufen.

Datum: 16.07.2020
KBA-Referenznummer: 009992
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 113198
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 30393
Baujahr: 2008 – 2011
Motortyp: OM 640 (A- und B-Klasse, Euro 5), OM 561 (C-, E-, und S-Klasse, Euro 5)
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: A-Klasse, B-Klasse, C-Klasse, E-Klasse, S-Klasse

Datum: 20.07.2020
KBA-Referenznummer: 010094
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 7235
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 896
Baujahr: 2013 – 2016
Motortyp: OM 651 (Euro 6)
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: C-Klasse
Fahrzeugeinschränkungen: C 300 Hybrid (BR205)

Durch eine Erweiterung eines bereits im Juni 2019 erlassenen Rückrufbescheids (GLK-Bescheid) wurden deutschlandweit in etwa 60.000 weitere Mercedes-Besitzer vom Unternehmen für einen Rückruf angeschrieben. Weltweit sind es sogar 170.000 Fahrzeuge. Bis Mitte 2014 produzierte Mercedes die Fahrzeuge der betroffenen A-, B-, C-, E- und S-Klassen.

64.000 Fahrzeuge mit dem Motor OM 651 sind weltweit im Februar 2020 betroffen. Davon sind nahezu 18.000 Diesel in Deutschland zugelassen.

Datum: 06.02.2020
KBA-Referenznummer: 009709
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 45592
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 8062
Baujahr: 2011 – 2015
Motortyp: OM 651 (Euro 6)
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: GLE mit NAG2

Datum: 07.02.2020
KBA-Referenznummer: 009717
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 17092
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 9647
Baujahr: 2012 – 2015
Motortyp: OM 651 (Euro 6T)
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: GLK 220 BlueTEC 4MATIC, GLK 250 BlueTEC 4MATIC (BR X204) NAG

Datum: 26.02.2020
KBA-Referenznummer: 009715
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 1278
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 163
Baujahr: 2010 – 2011
Motortyp: OM 651 (Euro 5)
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: E-Klasse
Fahrzeugeinschränkungen: E 250 CDI 4MATIC

Im Laufe des Monats traten noch zwei weitere Rückrufe in Kraft, die 12.000 zusätzliche Fahrzeuge weltweit mit dem OM 651 und den Schadstoffklassen Euro 5 und Euro 6 umfassten.

Datum: 27.01.2020
KBA-Referenznummer: 009672
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 11933
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 3758
Baujahr: 2012 – 2015
Motortyp: OM 561 (Euro 5)
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: GLK
Fahrzeugeinschränkungen: GLK 220 CDI 4×2

Datum: 29.01.2020
KBA-Referenznummer: 009680
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 28
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 8
Baujahr: 2015 – 2016
Motortyp: OM 651 (Euro 6)
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: GLC
Fahrzeugeinschränkungen: GLC 220d 4MATIC, 250d 4MATIC

Im Januar 2020 wurde die Rückruf-Datenbank für Mercedes-Diesel um gleich zwölf neue Einträge erweitert. Diese Rückrufe betreffen allein deutschlandweit mehr als 50.000 Fahrzeuge. Weltweit sind es sogar 150.000 Autos.

Datum: 07.01.2020
KBA-Referenznummer: 009595
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 7088
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 1016
Baujahr: 2015 – 2017
Motortyp: OM 651 (Euro 6)
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: SLK
Fahrzeugeinschränkungen: Baureihe R172

Datum: 07.01.2020
KBA-Referenznummer: 009596
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 8413
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 956
Baujahr: 2015 – 2018
Motortyp: OM 651
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: S-Klasse
Fahrzeugeinschränkungen: Baureihe 222 Hybrid, S 300 h, S 300 BlueTec Hybrid

Datum: 07.01.2020
KBA-Referenznummer: 009597
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 1295
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 538
Baujahr: 2015 – 2018
Motortyp: OM 651
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: GLE
Fahrzeugeinschränkungen: Baureihe 166 NAG3 4×2

Datum: 07.01.2020
KBA-Referenznummer: 009598
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 5302
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 1341
Baujahr: 2014 – 2016
Motortyp: Nicht bekannt
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: E-Klasse
Fahrzeugeinschränkungen: Baureihe 207

Datum: 07.01.2020
KBA-Referenznummer: 009599
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 3251
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 2325
Baujahr: 2013 – 2014
Motortyp: Nicht bekannt
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: E-Klasse
Fahrzeugeinschränkungen: Baureihe 212 mit NAG3

Datum: 07.01.2020
KBA-Referenznummer: 009600
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 4131
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 1081
Baujahr: 2016 – 2017
Motortyp: Nicht bekannt
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: S-Klasse
Fahrzeugeinschränkungen: Baureihe 222 4×4

Datum: 07.01.2020
KBA-Referenznummer: 009601
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 18126
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 8277
Baujahr: 2015 – 2018
Motortyp: Nicht bekannt
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: E-Klasse, CLS-Klasse
Fahrzeugeinschränkungen: Baureihen 212 und 218 EU6

Datum: 07.01.2020
KBA-Referenznummer: 009603
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 64454
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 23194
Baujahr: 2012 – 2016
Motortyp: Nicht bekannt
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: M-Klasse
Fahrzeugeinschränkungen: Baureihe 166

Datum: 07.01.2020
KBA-Referenznummer: 009604
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 9026
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 2151
Baujahr: 2013 – 2016
Motortyp: Nicht bekannt
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: S-Klasse
Fahrzeugeinschränkungen: Baureihe BR222 mit NAG2 4×4

Datum: 07.01.2020
KBA-Referenznummer: 009605
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 16810
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 3419
Baujahr: 2013 – 2015
Motortyp: Nicht bekannt
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: S-Klasse
Fahrzeugeinschränkungen: Baureihe BR222 mit NAG2 4×2

Datum: 07.01.2020
KBA-Referenznummer: 009606
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 4898
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 1601
Baujahr: 2012 – 2014
Motortyp: Nicht bekannt
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: E-Klasse
Fahrzeugeinschränkungen: Baureihe BR207 mit NAG2

Datum: 07.01.2020
KBA-Referenznummer: 009607
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 9669
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 6080
Baujahr: 2014 – 2016
Motortyp: Nicht bekannt
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: E-Klasse, CLS-Klasse
Fahrzeugeinschränkungen: Baureihe BR 212 und 218 mit NAG2 EU6

Nach Beendigung des Anhörungsverfahrens zum Diesel-Motor OM 651 befasste sich das KBA mit einem weiteren Rückrufbescheid. Die genaue Zahl betroffener Fahrzeuge ist nicht bekannt, es wird von einer mittleren sechsstelligen Zahl ausgegangen. Darunter befinden sich viele Sprinter. Vor allem Unternehmen und Gewerbetreibende, die dieses Fahrzeugmodell besaßen, wurden mit dieser Aktion stark getroffen. Allerdings betont der Konzern, dass die Produktion der betroffenen Fahrzeuge bereits im Juni 2016 ausgelaufen war.

Datum: 11.10.2019
KBA-Referenznummer: Nicht bekannt
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: Geschätzt wird eine mittlere sechsstellige Zahl
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: Nicht bekannt
Baujahr: bis 2016
Motortyp: OM 651 (Euro 5)
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: Sprinter/ Vito/ Viano

Es wurden im August 2019 sowohl Rückrufe für PKW der E-Klasse als auch der Reihen GLK und GLE verkündet. Besonders stark sticht hier der OM 642 hervor.

Die traurige Bilanz des Monats: Insgesamt wurden Rückrufbescheide für mehr als 60.000 mit unzulässigen Abschalteinrichtungen ausgestattete Fahrzeuge ausgestellt.

Datum: 01.08.2019
KBA-Referenznummer: 009146
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 17131
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 2454
Baujahr: 2015 – 2018
Motortyp: OM 651
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: GLE

Datum: 02.08.2019
KBA-Referenznummer: 009020
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 28592
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 11985
Baujahr: 2012 – 2015
Motortyp: OM 541 (Euro 5)
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: GLK
Fahrzeugeinschränkungen: GLK 220 CDI 4Matic (Steuergerät Bosch)

Datum: 12.08.2019
KBA-Referenznummer: 009147
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 18093
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 5294
Baujahr: 2015 – 2018
Motortyp: OM 642
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: GLE, E-Klasse
Fahrzeugeinschränkungen: BR 166, 292, 213, 222, 212, 207, 218, 253 (2987ccm)

Rückrufe bei Mercedes weiteten sich in 2019 auch auf Diesel mit der Abgasnorm Euro 5 aus. Dabei traf es zu diesem Zeitpunkt den Diesel GLK 220 CDI (GLK-Bescheid). 60.000 betroffene Fahrzeuge mussten zurückgerufen werden. Verdächtigt wurde eine Veränderung der Abgaswerte durch die so genannte Kühlmittel-Sollwert-Temperaturregelung bereits im April des Jahres.

Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 60.000
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 22.500
Baujahr: 2012 – 2015
Motortyp: OM 651 (Euro 5)
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: GLK
Fahrzeugeinschränkungen: GLK 220 CDI

Bei der GLC-Serie von Mercedes handelt es sich um einen Mittelklasse-SUV, den Nachfolger der GLK-Serie. Knapp 24.000 zwischen 2015 und 2017 produzierte Fahrzeuge der Serie wurden im Mai 2019 in Deutschland zurückgerufen.

Datum: 06.05.2019
KBA-Referenznummer: 008227
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 78904
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 23865
Baujahr: 2015 – 2017
Motortyp: OM 651
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: GLC

Bei der GLC-Serie von Mercedes handelt es sich um einen Mittelklasse-SUV, den Nachfolger der GLK-Serie. Knapp 24.000 zwischen 2015 und 2017 produzierte Fahrzeuge der Serie wurden im Mai 2019 in Deutschland zurückgerufen.

Datum: 06.05.2019
KBA-Referenznummer: 008227
Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 78904
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 23865
Baujahr: 2015 – 2017
Motortyp: OM 651
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: GLC

Im Jahr 2018 gab es den größten, verpflichtenden Rückruf für Diesel von Mercedes. In dieser ersten Welle wurden in etwa 774.000 Fahrzeuge weltweit zurück in die Werkstatt beordert. Davon befanden sich allein 280.000 in Deutschland. Historische Zahlen, die den Anfang des Dieselskandals um Mercedes darstellen. Zuvor rief das KBA am 23. Mai 2018 bereits rund 5.000 Mercedes Vito 1,6 Liter Diesel mit der Klasse Euro 6 zurück.

Motoren OM 651, OM 642, OM 622 und OM 626 betroffen

Von diesem ersten Rundumschlag im Juni 2018 waren eine ganze Menge unterschiedlicher Euro-6-Motoren und Modelle betroffen, genauer die Motoren OM 651, OM 622, OM 642 und der OM 626. Die meisten dieser Fahrzeuge ließ Daimler zuvor bereits schon freiwillig zurückrufen.

Anzahl weltweit betroffener Fahrzeuge: 774.000
Anzahl vermutlich betroffener Fahrzeuge in Deutschland: 280.000
Baujahr: 2013 – 2018
Motortyp: OM 651, 622, 626, 642
Betroffene Fahrzeugklasse/Verkaufsbezeichnung: C-, E-, G-,M-Klasse, GLC, Transporter Vito Tourer
Fahrzeugeinschränkungen:

  • C 220d/C 250d und C 220, C 250 BlueTEC (OM 651)
    • Produktionszeitraum: 2013 – 2018
  • C 180d/C200d und C 180/200 BlueTEC (OM 626)
    • Produktionszeitraum: 2014 – 2018
  • E 350 BlueTEC, E 350 d (nur Coupé, C207) (OM 642)
    • Produktionszeitraum: 2013 – 2016
  • G 350d (evtl. auch G 350 BlueTEC) (OM 642)
    • Produktionszeitraum: 2015
  • GLC 220d/GLC 250d (OM 651)
    • Produktionszeitraum: 2015 – 2018
  • S 300 BlueTEC HYBRID /S 300 h (OM 651)
    • Produktionszeitraum: 2013 – 2016
  • ML 250 BlueTEC (u.U. auch GLE 250d) (OM 651)
    • Produktionszeitraum: 2011 – 2015
  • Vito 1.6 Diesel (OM 622)
    • Produktionszeitraum: 2015 – 2018
  • Vito 2.2 Diesel (OM 651)
    • Produktionszeitraum: 2014 – 2016
Fahrzeugschein FIN

Wie kann ich prüfen, ob mein Mercedes von einem Rückruf betroffen ist?

Ob auch Ihr Auto von einem Mercedes Rückruf betroffen ist, können Sie auf der Herstellerseite von Mercedes-Benz herausfinden. Denn oftmals sind nur bestimmte Produktionszeiträume eines Fahrzeugs oder Modelle mit bestimmten Eigenschaften von dem Rückruf betroffen. Auf der Website geben Sie einfach die Fahrzeug-Identifikationsnummer (FIN) Ihres Diesels ein. Diese finden Sie sowohl im Fahrzeugschein als auch am Fahrzeug selbst. So erfahren Sie nicht nur, ob Sie vom Mercedes Rückruf betroffen sind sondern auch, welche Ansprüche nun für Sie in Frage kommen.

Die FIN (Fahrzeug-Identifikationsnummer) finden Sie im Feld E in Ihrem Fahrzeugschein.

Sind Sie unsicher, ob auch Ihr Diesel von einem Rückruf betroffen ist? Kein Problem! Wir prüfen gerne im Rahmen einer kostenlosen Erstberatung, ob auch Ihr Fahrzeug vom Mercedes Rückruf betroffen ist.

Was kann ich tun, wenn mein Diesel vom Mercedes Rückruf betroffen ist und welche Ansprüche habe ich?

Wenn Sie bereits ein offizielles Schreiben für einen Mercedes Rückruf vom Autohersteller erhalten haben oder vermuten, dass auch Ihr Fahrzeug manipuliert ist, dann haben Sie verschiedene Möglichkeiten, um eine Entschädigung durchzusetzen.

Ist auch Ihr Fahrzeug von einem Mercedes Rückruf betroffen?

Das sind Ihre Optionen:

  1. Widerrufsjoker nutzen,
  2. Schadensersatz fordern,
  3. Erstattung des Kaufpreises verlangen,
  4. Eintausch gegen einen Neuwagen.

Fordern auch Sie Entschädigung für Ihren Mercedes! Wir haben bereits zehntausende Mandanten im Abgasskandal vertreten. Die Erfolgsaussichten für Verbraucher stehen besser denn je.

Da das Fahrzeug durch den Rückruf als mangelhaft eingestuft wurde, können Verbraucher in bestimmten Fällen vom Kaufvertrag zurücktreten, wenn sie im Gegenzug den Mercedes an den Händler zurückgeben. In diesem Fall bekommen Verbraucher dann den Kaufpreis erstattet. Bei einer Finanzierung des Fahrzeugs haben Sie so auch die Chance, den Widerrufsjoker geltend zu machen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Themenseite Widerruf Autokredit und Leasingvertrag.

Da sich durch den Rückruf und die Nachbesserung für Sie Nachteile ergeben, können Sie zudem Schadensersatzansprüche oder eine Reduzierung des Fahrzeugpreises geltend machen. Wollen Sie lieber ein mangelfreies Neufahrzeug? Letztendlich können Sie das manipulierte Fahrzeug auch gegen ein Neufahrzeug eintauschen.

Welchen Weg Sie auch gehen möchten, vertrauen Sie mit Decker & Böse einer erfahrenen Anwaltskanzlei im Verbraucherrecht! Im Erstgespräch beraten wir Sie kostenfrei zu Ihren Möglichkeiten und stehen für Ihr Recht ein! Als führende Experten im Abgasskandal haben Sie mit uns die besten Partner auf Ihrer Seite.

Kontaktieren Sie uns jetzt unverbindlich für ein kostenloses Erstgespräch.

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