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Audi Abgasskandal: Jetzt Geld zurück erhalten

Audi Dieselskandal: News und wichtige Informationen

Auch Audi hat in großem Umfang illegale Abschalteinrichtungen verbaut. Bereits seit 2016 ist Audi im Abgasskandal durch Rückrufe des KBA betroffen. Die Strafverfolgung gegen Teile der Audi-Unternehmensführung dauert an. Audi bietet inzwischen ein Software-Update an, das angeblich die unzulässige Abschalteinrichtung entfernt. Wir helfen Ihnen dabei, sich gegen die Manipulation Ihres Audi-Diesels juristisch zur Wehr zu setzen.

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Audi Abgasskandal: Gefälschte Abgaswerte bei Ihrem Audi Diesel?

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Audi Abgasskandal: Was bisher bekannt ist

Wenige Monate, nachdem der Abgasskandal bei VW aufgedeckt wurde, stand bereits fest, dass auch das Tochterunternehmen Audi tief in den Dieselskandal verstrickt ist. Audi hat 2016 damit begonnen, betroffene Modelle zurückzurufen. Im Zuge der juristischen Aufarbeitung sind zeitweise sogar Teile der Unternehmensführung von Audi in Untersuchungshaft genommen worden. 

Der BGH hat BGH in Urteilen vom 25.11. (VII ZR 238/20, VII ZR 243/20, VII ZR 257/20 und VII ZR 38/21) und 16.12.2021 (Az.: VII ZR 389/21) bestätigt, dass Audi wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung Schadensersatz zu leisten hat. Auch in den USA laufen Klagen gegen Audi. Hier hat Audi bereits 2017 erste Schuldeingeständnisse abgegeben und sich mit den amerikanischen Behörden auf Umbauten, Rückkauf und Schadenersatz geeinigt.

Vom Abgasskandal betroffene Audi Modelle

Falls Sie ein betroffenes Modell besitzen sollten, empfehlen wir Ihnen dringend anwaltlichen Rat zu suchen. Folgende Modelle sind nach dem aktuellen Stand vom Audi Abgasskandal betroffen:

  • Audi A1
  • Audi A3
  • Audi A4
  • Audi A5
  • Audi A6
  • Audi A7
  • Audi A8
  • Audi Q2
  • Audi Q3
  • Audi Q5
  • Audi Q7
  • Audi S6
  • Audi S7
  • Audi SQ5
  • Audi TT

„Obwohl wahrscheinlich sehr viele Kläger bei der Kanzlei sind, ist die Bearbeitung sehr ordentlich. Natürlich gibt es Wartezeiten und telefonische Kontaktaufnahme kann schon mal etwas dauern. Aber im Rückblick ist die geleistete Arbeit sehr zufriedenstellend!“

– Daniel M.

Audi Abgasskandal: Entschädigung erhalten

Falls Sie ihr Fahrzeug in der Auflistung wiedergefunden haben, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich in Ihrem Fahrzeug auch eine illegale Abschalteinrichtung befindet. Sie haben dann einen Anspruch auf Schadensersatz, denn Audi hat Sie mit der Abschalteinrichtung vorsätzlich und sittenwidrig geschädigt im Sinne des §826 BGB.

Fahrzeug zurückgeben und Geld zurückbekommen

Falls Sie erfolgreich klagen, geben Sie Ihr Fahrzeug an Audi zurück und erhalten im Gegenzug den Kaufpreis erstattet - Audi kann von der Kaufpreissumme lediglich eine sogenannte Nutzungsentschädigung abziehen, die für die gefahrenen Kilometer berechnet wird. Aufgrund der massiven Wertverluste die durch den Dieselskandal und die sich ausweitenden Fahrverbote entstanden sind, empfehlen wir zu Klagen, statt Ihr Auto mit großem Verlust auf dem Gebrauchtwagenmarkt abzustoßen.

Schadensersatz auch nach Verkauf des manipulierten Audi-Diesel

Der Bundesgerichtshof hat zudem entschieden, dass betrogenen Audi-Dieselfahrern auch noch nach dem Verkauf des Fahrzeugs eine Entschädigung zusteht (Az. VI ZR 533/20). Betroffene Verbraucher haben also allen Grund, sich juristisch beraten zu lassen und gegen den Audi-Dieselbetrug vorzugehen.

Zusatzchance: Widerruf Autokredit

Wenn Sie Ihren Audi finanziert haben, können Sie sich auch durch Widerruf des Autokredites (sog. “Widerrufsjoker“) schadlos halten. Über diesen Weg der Rückabwicklung können Audi-Käufer erheblich profitieren – übrigens auch dann, wenn sie nicht vom Audi Abgasskandal betroffen sind, sondern „nur“ ein fehlerhafter Finanzierungsvertrag vorliegt.

Welche illegale Abschalteinrichtungen hat Audi verbaut?

Audi hat verschiedene Methoden genutzt, um gezielt Dieselmotoren zu manipulieren und so einen niedrigeren Schadstoffausstoß vorzutäuschen. Dabei entwickelte Audi eine komplexe Schummel-Software, die anhand sogenannter Aktivierungsparameter erkennt, wenn sich das Fahrzeug im Testbetrieb befindet und dann anhand von Drehmoment, Luftdruck und Temperatur das Auto kurzzeitig in einen umweltfreundlichen Modus versetzt, in dem es weniger Schadstoffe ausstößt.

Welche manipulierten Motoren hat Audi eingesetzt?

Nach bisherigem Stand sind folgende Motoren betroffen :

  • EA189
  • EA288
  • EA896, EA896 Gen2
  • EA897 und EA897 evo

Erfolge unserer Mandanten

Audi: LG Kassel

A8 4.2 TDI

Der VW Konzern wird im Fall eines A8 4.2 TDI in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:

Mercedes-Benz: LG Köln

GLK 220 CDI

Der Daimler Konzern wird im Fall eines GLK 220 CDI in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:

Seat: LG Darmstadt

Alhambra 2.0 TDI

Der VW Konzern wird im Fall eines Alhambra 2.0 TDI in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:

Audi: LG Koblenz

Q7 3.0 TDI

Der VW Konzern wird im Fall eines Q7 3.0 TDI in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:

VW: LG Stade

Touran 2.0

Der VW Konzern wird im Fall eines Touran 2.0 in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:

Mercedes-Benz: LG München

C 220 CDI 2.0

Der Daimler Konzern wird im Fall eines C 220 CDI 2.0 in der 1. Instanz zur Zahlung eines Schadenersatzes verurteilt.

Entschädigung:

Audi-Dieselmotoren-Manipulation durch Thermofenster

Auch das sogenannte Thermofenster wurde von Audi gezielt genutzt, um den Schadstoffausstoß zu manipulieren. Das Thermofenster regelt das Abgasverhalten eines Fahrzeugs anhand der Außentemperatur. Die Abgasreinigung funktioniert allerdings nur bei bestimmten Außentemperaturen. Herrschen diese nicht vor, funktioniert die Abgasreinigung gar nicht bzw. nur eingeschränkt. Im Dezember 2020 positionierte sich erstmals der EuGH zum Thermofenster (Az.: C-693/18).

Das Gericht bestätigte den Verdacht der Verbraucherschützer: Beim Thermofenster handelt es sich um eine illegale Abschalteinrichtung. Der EuGH wies damit die Darstellung der Autohersteller zurück, es handele sich um eine reine Motorenschutzfunktion. Durch die Manipulationen ist es Audi gelungen, hunderttausende Fahrzeuge zu verkaufen, die eigentlich, aufgrund der tatsächlich viel zu hohen Schadstoffwerte, niemals eine Straßenzulassung hätten erhalten dürfen.

Audi Rückrufaktionen durch das KBA

Das KBA ordnete bereits mehrere Rückrufe für abgasmanipulierte Audi-Fahrzeuge an. Alle zurückgerufenen Fahrzeuge wurden mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung manipuliert und müssen deshalb in die Werkstatt gebracht werden. Bereits 2018 ordnete das KBA einen Zwangsrückruf für 130.000 Audi-Fahrzeuge an.

Betroffen davon waren unter anderem die Modelle A3, A4, A5, A6, A7, A8, Q5, SQ5 und Q7 mit der Abgasnorm 6. Weitere Rückrufe durch das KBA im Herbst 2019 betrafen mehrere zehntausend Audi-Fahrzeuge, unter anderem allein 21.500 Audi Q7. Ein weiterer Eintrag wurde am 05.05.2021 veröffentlicht und bezieht sich ebenfalls auf den Audi Q7.

Audi Dieselskandal - Jetzt Schadensersatz fordern

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Sie sind nicht sicher, ob auch Ihr Audi vom Abgasskandal betroffen ist?

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Im Rahmen des Diesel-Checks und der kostenlosen Erstberatung prüfen wir gerne unverbindlich Ihre Erfolgschancen.

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Und wieviel Entschädigung Ihnen zusteht. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

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Urteile im Audi Dieselskandal

Die Klagewelle gegen Audi reißt nicht ab - und das vollkommen zu Recht: Es sind zahlreiche verbraucherfreundliche Urteile ergangen, tausende Audi-Besitzer, die im Dieselskandal vor Gericht gezogen sind, wurden bereits entschädigt.

Unter anderem sprach der Bundesgerichtshof im Mai 2020 ein Urteil (VI ZR 5/20) gegen den Mutterkonzern Volkswagen. Es käme einer „arglistigen Täuschung der Fahrzeugkäufer“ gleich, Fahrzeuge mit Makel vorsätzlich in den Verkehr zu bringen. Daher verpflichtete der BGH den Audi-Mutterkonzern VW zu Schadensersatz.

Möglicherweise auch Benziner von Audi-Abgasskandal betroffen

Im August 2020 kam durch ein unabhängiges Gutachten und interne VW-Dokumente die Vermutung auf, dass Audi möglicherweise auch Benzinmotoren manipuliert haben könnte. Konkret ist wohl der Audi Q5 TFSI 2.0 der Abgasnorm 6, Baujahr 2015 betroffen.

Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass der Abgasausstoß des Wagens im standardisierten Prüfverfahren vorerst unauffällig gewesen sei, aber eine sogenannte Lenkwinkel-Erkennung eingebaut gewesen sei. Sobald das Lenkrad um mehr als 15° gedreht wurde, schnellte der Schadstoffausstoß nach oben und überschritt die zulässigen Grenzwerte. Die Vermutung: Das Fahrzeug erkennt den Testzyklus und regelt den Abgasausstoß herunter. Obwohl Audi die Vorwürfe bestreitet geht das KBA dem Verdacht inzwischen nach.

Decker & Böse ist bekannt aus:

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Fragen zum Audi-Abgasskandal

Die gewerbliche Sammelklage (sog. Musterfestellungsklage) hat in Deutschland für Käufer im Audi Abgasskandal noch keine sichtbaren Erfolge erzielt. Zudem ist ein Verfahren in einer Einzelklage günstiger und schneller, weshalb wir Ihnen dringend von einer „Sammelklage“ abraten.

Gerne beraten wir Sie jedoch zu Ihren Optionen und Erfolgsaussichten in einer Einzelklage im Rahmen einer kostenlosen Erstberatung! Starten Sie jetzt Ihren Diesel-Check!

Viele Mandanten fragen sich, ob Ihre Ansprüche im Audi-Abgasskandal möglicherweise schon verjährt sein könnten, so wie viele der Autohersteller es fälschlicherweise behaupten, um sich Ihrer Pflicht zum Schadensersatz zu entziehen.

Grundsätzlich gilt im Fall von Betrug oder sittenwidriger Schädigung eine Verjährungsfrist von drei Jahren zum Jahresende ab Bekanntwerden der den Anspruch begründenden Umstände. Das bedeutet: Wenn Sie das Rückrufschreiben für Ihr Fahrzeug im Jahr 2018 erhalten haben, verjähren Ihre Ansprüche möglicherweise schon am 01. Januar 2022.

Falls Sie also 2018 einen Rückruf-Bescheid erhalten haben, lautet unser Rat: Rechtzeitig handeln und Rechte geltend machen solange es noch geht! Es droht die Verjährung Ihrer Ansprüche. Mithilfe unserer auf den Audi-Abgasskandal spezialisierten Anwälte können Sie in vielen Fällen Ihre Rechte noch geltend machen!

Im Rahmen des Abgasskandal wurde Audi dazu verpflichtet, bei den betroffenen Diesel-Modellen nachzubessern. Hierzu bietet Audi ein Software-Update an. Das Update soll angeblich dafür sorgen, die Abgasmanipulation zu unterbinden so dass das Fahrzeug nur noch die erlaubten Abgaswerte ausstößt.

Allerdings sollten Sie im Zusammenhang mit der Durchführung des angebotenen Software-Updates äußerst vorsichtig sein und sich juristischen Rat einholen, bevor Sie das Audi Software-Update in der Werkstatt aufspielen lassen. Denn es häufen sich Berichte von Audi-Fahrern, die nach dem Softwareupdate einen höheren Spritverbrauch und eine geringere Motorleistung beklagen. Stellenweise wird sogar von einem erhöhten Schadstoffausstoß nach dem Update berichtet.

Wir raten daher dazu, dass Update nicht durchzuführen und stattdessen rechtlichen Rat einzuholen. Gerne berät Sie von Decker & Böse als auf den Audi-Abgasskandal spezialisierte Anwaltskanzlei Sie im Rahmen einer kostenlosen Erstberatung.  Starten Sie jetzt Ihren Diesel-Check!

Aufgrund der Manipulationen an den Motoren der Audi-Diesel mussten bereits hunderttausende Fahrzeuge in die Werkstätten zurückgerufen werden. Bei der Rückrufmaßnahme mit dem Code 23x6 handelt es sich um einen Rückruf der vom KBA zwischen dem 21.11.2018 und dem 10.06.2020, für verschiedene Audi-Modelle veröffentlicht wurde.

Davon betroffen sind etwa 170.000 Audi-Diesel-Fahrzeuge. Dazu zählen insbesondere die Audi 3.0 TDI und die 4.2 TDI Motoren und die Modelle A4, A4, A5, A6, A7, A8, S6, S7, Q5, Q7 und SQ5.

Sollten auch Sie von der Rückrufaktion 23x6 betroffen sein, haben sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch einen Anspruch auf Schadensersatz.

Hilfreich für eine kostenfreie Ersteinschätzung sind:

  • Fahrzeugmodell
  • Kaufpreis des Fahrzeugs
  • Datum der Erstzulassung
  • Kilometerstand beim Kauf
  • Kilometerstand heute
  • Ist das Auto finanziert oder geleast?
  • Besteht eine Rechtschutzversicherung?

Anhand der Daten können wir schnell und unkompliziert feststellen, ob Sie möglicherweise vom Audi-Abgasskandal betroffen sind.

Starten Sie jetzt unseren Diesel-Check!

Gerne prüfen wir, ob in Ihrem Fall eine Prozesskostenfinanzierung möglich ist. Ein Prozesskostenfinanzierer übernimmt für Sie alle Anwalts- oder Gerichtsgebühren. Dies ermöglicht auch Mandanten den Gang vor Gericht, die nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen. Im Gegenzug erhält der Prozesskostenfinanzierer einen Teil der Entschädigung, wenn wir das Verfahren für Sie gewinnen.

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