Schadensersatz für manipulierten Diesel einfordern – so geht’s

Millionen von Autofahrern stehen im Zuge des Abgasskandals Entschädigungen durch die Hersteller zu. Denn die Autokonzerne haben bewusst und in skandalösem Ausmaß die Motoren zahlreicher Diesel-Modelle manipuliert, um die ausgestoßenen Schadstoffwerte auf die maximal erlaubte Höhe zu reduzieren. Viele Kunden warten noch immer auf Schadensersatz für ihren Diesel. Andere überlegen, diesen endlich einzufordern. Die Chancen auf Erfolg stehen aktuell sehr gut!

Autoschlüssel auf Geld und Diesel Schadensersatz

Warum kann für einen manipulierten Diesel Schadensersatz gefordert werden?

Der Fall ist so eindeutig wie unglaublich: Autohersteller haben ihre Kunden weltweit millionenfach betrogen. Was 2015 als Dieselskandal oder Abgasskandal ans Licht kam, hat sich schnell zu einer globalen Diesel-Krise entwickelt. Nach Volkswagen sind Monat um Monat weitere Hersteller und Automodelle hineingeraten.

Die Folgen: in erster Linie riesiger Frust bei Besitzern von Diesel-Autos. Zum einen mussten sie feststellen, dass ihr Auto weitaus mehr giftige Abgase in die Luft bläst, als erlaubt. Durch die viel zu hohen Stickoxid-Emissionen sind sie mit Fahrverboten konfrontiert. Bei Ablehnung des fragwürdigen Software-Updates droht sogar die komplette Stilllegung des Fahrzeuges. Das Schlimmste jedoch: Ihr Diesel ist von einem massiven Wertverlust betroffen. Es geht also richtig ans Geld, denn der Markt für gebrauchte Fahrzeuge mit Dieselantrieb ist fast vollkommen eingebrochen. Das zuvor teure Auto, für das in vielen Fällen ein Kredit aufgenommen wurde, ist kaum noch etwas wert.
Zu Recht bestehen viele Diesel-Besitzer daher auf angemessene Entschädigung durch die Autohersteller, denn diese haben bewusst und vorsätzlich getäuscht. Eine Form der Entschädigung ist die Zahlung von Schadensersatz.

Als Schadensersatz wird der Ausgleich eines Schadens bezeichnet, der durch ein schädigendes Ereignis verursacht wurde. Im Normalfall fällt diese Entschädigung in finanzieller Form aus.

Welche Entschädigung kann ich für meinen Diesel erhalten?

Betroffene Autobesitzer haben mehrere Möglichkeiten, an eine Entschädigung für den vorsätzlichen Betrug an ihrem Fahrzeug zu gelangen.

1. Auto behalten & Schadensersatz für Diesel einfordern

Ob Dieselfahrer ihr Auto tatsächlich behalten wollen, sollten sie sich zunächst sehr gründlich überlegen. Denn sie wurden durch den Autobauer vorsätzlich betrogen. Dieser Betrug führte zu einem drastischen Diesel-Wertverlust und massivem Ärger wie drohenden Fahrverboten in Deutschlands Innenstädten und Ballungsgebieten bis hin zur Fahrzeug-Stilllegung, wenn das notwendige Software-Update verweigert wird.
Wenn Autobesitzer ihr manipuliertes Fahrzeug weiterfahren möchten, sollten sie zumindest einen angemessenen Schadensersatz vom Autobauer für den vorsätzlichen Betrug und einhergehenden Wertverlust fordern. Kläger haben in den vergangenen Monaten und Jahren mit der Kanzlei Decker & Böse meistens rund 20 % des Kaufpreises zurückerhalten. In einigen Fällen auch deutlich mehr.

Dabei spielt übrigens keine Rolle, ob es sich um erworbene Neuwagen oder Gebrauchtwagen handelt.

2. Kaufpreis zurück & neues Auto

Statt den Schummeldiesel zu behalten und weiter mit den Mängeln und Einschränkungen zu leben, könnten Diesel-Besitzer auch darüber nachdenken, ihr Fahrzeug abzustoßen. Dafür können sie den Kaufpreis zurückfordern oder ein mängelfreies, vergleichbares Neufahrzeug vom Hersteller verlangen. Aus unserer Sicht ist dies häufig die bessere und ebenfalls sehr aussichtsreiche Option, um angemessen entschädigt zu werden.

Wenn auch Sie für den Betrug an Ihrem Dieselfahrzeug durch den Autohersteller entschädigt werden möchten, nutzen Sie unsere kostenlose Erstberatung! Wir prüfen Ihren individuellen Fall und klären mit Ihnen die Erfolgschancen. Schnell und völlig ohne Kostenrisiko!

Wieviel Schadensersatz kann für einen manipulierten Diesel gefordert werden?

Als angemessene Schadensersatz-Summe im Dieselskandal kann der Brutto-Kaufpreis abzüglich der Nutzungsentschädigung angesetzt werden.
Die Nutzungsentschädigung wird mit der folgenden Formel berechnet:

Formel für Nutzungsentschaedigung im Abgasskandal für Neufahrzeug

 

Rechenbeispiele und weitere Informationen rund um das Thema sind auf unserer Themenseite zur Nutzungsentschädigung im Abgasskandal zu finden.

Wie hoch sind die Chancen auf Schadensersatz im Dieselskandal?

Betroffene Diesel-Besitzer fürchten häufig, ein rechtliches Vorgehen gegen einen mächtigen Autokonzern käme dem Kampf von David gegen Goliath gleich. Und in der Tat: Die Autobauer verfügen über riesige Rechtsabteilungen und engagieren zur Verteidigung führende Anwaltskanzleien. Deshalb ist es so wichtig, ebenfalls auf die Expertise von spezialisierten Rechtsanwälten zu setzen. Mit einer erfahrenen Kanzlei an der Seite, die bereits erfolgreich tausende von Mandanten im Abgasskandal vertreten hat, stehen die Chancen auf Schadensersatz für den manipulierten Diesel außerordentlich gut! Hinzu kommt, dass die Gerichte in den vergangenen Monaten zahlreiche wegweisende und verbraucherfreundliche Urteile gefällt haben. Diese können von erfahrenen Rechtsanwaltskanzleien ausgezeichnet als Argumentationsgrundlage verwendet werden. Es ist also davon auszugehen, dass auch in Zukunft die Autohersteller gerichtlich zu weiteren Schadensersatz-Zahlungen verpflichtet werden.

Lassen auch Sie sich nicht von den übermächtig erscheinenden Autokonzernen einschüchtern und setzen Sie gemeinsam mit uns Ihr Recht auf Diesel-Schadensersatz durch! In unserer kostenlosen Erstberatung prüfen wir Ihren individuellen Fall und besprechen das weitere Vorgehen. Die Chance auf Entschädigung ist in den meisten Fällen ausgezeichnet!

Kann trotz Software-Update noch Schadensersatz für Diesel gefordert werden?

Häufig wollen Autokonzerne Diesel-Besitzern glaubhaft machen, dass diese nach Aufspielen eines Software-Updates keinerlei Ansprüche mehr gegen sie geltend machen können. Das Software-Update soll die betrogenen Dieselfahrer ruhig stellen.

Doch können sich die Autobauer mit den Software-Updates tatsächlich so einfach aus der Dieselskandal-Affäre ziehen? Die durchgeführten Software-Updates haben in vielen Fällen negative Auswirkungen auf Motorleistung, Verschleiß und Kraftstoffverbrauch. Und häufig ist der Stickoxid-Ausstoß anschließend nachweislich doch noch weitaus höher, als zuvor versprochen. Viele Diesel-Besitzer fühlen sich dadurch ein zweites Mal von den Autokonzernen betrogen und pochen weiterhin auf eine angemessene Entschädigung.

Software-Update schützt Konzerne nicht vor Schadensersatzzahlung

Und in der Tat: In seinem Urteil vom Sommer 2020 hat der BGH einem Mandanten der spezialisierten Kanzlei Decker & Böse diesbezüglich Recht gegeben: Trotz des Software-Updates an seinem VW Tiguan mit Dieselmotor kann der Diesel-Besitzer Schadensersatz von VW einfordern. Denn durch das Software-Update sei der bewusst durch Manipulation herbeigeführte Schaden am EA189 Motor nicht entfallen. Ein wegweisendes Urteil! Es signalisiert Millionen anderen Geschädigten, die bereits ein Software-Update haben durchführen lassen: Schadensersatz für den Diesel kann auch nach Durchführung des Software-Updates gefordert werden!

Bei der Durchsetzung dieser Forderung sollten Sie auf einen starken Partner setzen. Unsere Rechtsanwälte sind u. a. auf den Abgasskandal spezialisiert und prüfen in einem kostenlosen Erstgespräch gern, welches Vorgehen in Ihrem individuellen Fall die größten Erfolgschancen auf die Erzielung einer angemessenen Schadensersatz-Zahlung für Ihren Diesel hat.

Besteht auch für einen Gebrauchtwagen-Diesel Anspruch auf Schadensersatz?

Ob Neuwagen oder Gebrauchtwagen – für die Gerichte spielt keine Rolle, in welchem Zustand der manipulierte Diesel-Pkw erworben wurde. Denn wenn feststeht, dass dieser nachweislich mit illegaler Software ausgestattet wurde, handelt es sich um vorsätzlichen Betrug durch den Autohersteller. Der Käufer muss dafür entschädigt werden. Dies entschied der BGH in einem wegweisenden Urteil von Mai 2020, in dem es um einen gebraucht erworbenen VW Sharan mit Diesel-Motor ging.

Einzig bei der Berechnung der Entschädigungssumme, bzw. genauer: Nutzungsentschädigung, die von der Entschädigungssumme subtrahiert wird, wird bei Gebrauchtwagen der Kilometerstand bei Kauf gesondert berücksichtigt.

Wieviel kostet es, Schadensersatz im Dieselskandal durchzusetzen?

Was viele nicht wissen: Wer über eine Verkehrs-Rechtsschutzversicherung verfügt, kann ohne jedes Kostenrisiko gegen den Auto-Hersteller vorgehen und das Recht auf Schadensersatz für den Diesel durchsetzen. Die Versicherung kommt in der Regel für sämtliche Kosten – abgesehen von der Selbstbeteiligung – auf. Die beauftragte Rechtsanwaltskanzlei stellt kostenfrei eine Deckungsanfrage bei der Versicherung und übernimmt die weitere Kommunikation mit dieser.
Wichtig: Der Versicherungsschutz muss zum Zeitpunkt des Schadenseintritts – also zum Zeitpunkt des Autokaufs, bei dem der Autofahrer betrogen wurde – bestanden haben.

Doch auch, wenn erst später eine Versicherung abgeschlossen wurde oder gar kein Abgasskandal-Versicherungsschutz besteht, gibt es einige Möglichkeiten, wie Sie vollkommen ohne Kostenrisiko gegen den vorsätzlichen Betrug an Ihrem Dieselfahrzeug angehen können.

Sie sind sich unsicher, ob Ihre Versicherung Anwalts- und Gerichtskosten zur Durchsetzung Ihrer Schadensersatz-Forderung im Dieselskandal übernimmt? Oder Sie wünschen eine Beratung hinsichtlich anderer Möglichkeiten zur Verringerung Ihres Kostenrisikos? Im kostenlosen Erstgespräch prüfen wir die Sachlage und beraten Sie zu Ihren Möglichkeiten.