Abgasskandal: Anwalt spezialisiert, bundesweit erfolgreich, ohne Kostenrisiko!

Die Rechtsprechung ist auf Käuferseite im Abgasskandal

PKW und Nutzfahrzeuge sind betroffen. Höchstes Gericht in Deutschland (BGH) stärkte Anfang 2019 die Rechte von Geschädigten im Abgasskandal. Unser Rat: Jetzt handeln vor Verjährung.

Vom Abgasskandal sind in Deutschland Millionen Autofahrer betroffen. Diesel-Fahrverbote, Wertverlust und Stilllegung drohen. Es existieren in Deutschland mittlerweile hunderte positive Urteile, die Betrogenen das Recht auf Rückabwicklung und Schadensersatz zusprechen. Betroffene aller Marken können noch in 2019 in vielen Fällen mit uns erfolgreich handeln.

 

Spezialisierten Anwalt beim Thema Abgasskandal wählen

Die Kanzlei Decker & Böse Rechtsanwälte gehört zu den führenden Kanzleien in Deutschland beim Thema Abgasskandal und verfügt über Erfahrung aus tausenden von Fällen.

WDR Interview | Anwalt für Abkasskandal     Verbraucherkanzlei für Abgasskandal| WDR Videoaufnahme

Decker & Böse Rechtsanwälte (RA Markus Decker links und RA Ulf Böse rechts) als Experten und Verbraucherschützer im Interview. Sie kennen uns vielleicht schon aus folgenden Medien:

WDR, Sat.1, Finanztip Partner Logos

Abgasskandal: Anwalt

 

Die Abgasskandal Klage: Möglichkeiten

Geschädigte können Ihre Ansprüche gegen den Hersteller oder Händler geltend machen. Wenn das Fahrzeug über ein Darlehen oder einen Leasingvertrag finanziert wurde, gibt es sogar die zusätzliche Chance sich durch den sog. Widerruf der Auto-Finanzierung (auch als Widerrufsjoker bekannt) schadlos zu halten.

 

Kein Kostenrisiko im Abgasskandal

Das Kostenrisiko kann in Deutschland auf eine Rechtschutzversicherung übertragen werden. Sie müssen dabei von Ihrem Erfolg keine Gewinnbeteiligung abgeben! Wie das geht, erklären wir Ihnen gerne, wir unterstützen Sie dabei schnell und kostenfrei beim Thema Abgasskandal Klage!

Als auf den Abgasskandal und Diesel Klage hochspezialisierte Kanzlei sind wir seit Jahren bundesweit für unsere Mandanten erfolgreich im Einsatz. Im Abgasskandal haben wir bereits tausende Fälle außergerichtlich und gerichtlich für unsere Mandanten geführt.

Einzelne Artikel von uns zum Abgasskandal

  • Decker & Böse (Rechtsanwalt Ulf Böse) in Focus Money zum Abgasskandal
  • Decker & Böse (Anwalt Ulf Böse) bei Sat1 zu Abgasskandal und Diesel Fahrverbot
  • Decker & Böse (Rechtsanwalt Ulf Böse) im Focus zum Abgasskandal
  • Decker & Böse (Anwalt Ulf Böse) in der Autobild zum Abgasskandal

 

Unsere Leistungen im Abgasskandal für Sie

  • Kostenlose Einschätzung der Erfolgschancen gegenüber dem Händler / Hersteller
  • Kostenlose Bezifferung möglicher Schadensersatzansprüche durch außergerichtliches Vorgehen oder Klage
  • Kostenlose Beratung zur Gewährleistung und Verjährung
  • Bundesweite Vertretung gegenüber dem Händler / Hersteller auch vor Gericht durch eine Diesel Klage

 

 

Das können wir für Sie im Abgasskandal erreichen

  • Neues Auto gegen Rückgabe des Altfahrzeugs: Im Rahmen der Rückabwicklung muss ein mangelfreies Fahrzeug geliefert werden. Es kann dabei ein Wertabzug für gefahrene Kilometer angerechnet werden.
  • Geld zurück gegen Rückgabe des Altfahrzeugs: Im Rahmen der Rückabwicklung des Vertrages muss dem Käufer der gezahlte Kaufpreis zurückgezahlt werden gegen Rückgabe des Altfahrzeugs.
  • Schadensersatz: Derzeit ist keine Nachrüstung bekannt, die nachweisbar hinreichend funktioniert und von den Herstellern freiwillig angeboten wird. Das regelmäßig angebotene Software-Update reduziert den Schadstoffausstoß nicht ausreichend und führt in vielen Fällen zudem zu Folgeproblemen. Zusätzlich bleibt ein merkantiler Minderwert wegen der weiterhin bestehenden Betroffenheit der Fahrzeuge vom Abgasskandal, das den Wiederverkaufswert erheblich mindert.

Beispiel Grafik Möglichkeiten mit Anwalt für Abgasskandal

 

Anwalt im Abgasskandal prüft für Sie kostenfrei: Wer ist betroffen?

  • Der Dieselskandal betrifft insbesondere Fahrzeuge des VW-Konzerns, in denen der sog. EA 189 Motor eingebaut ist.
  • Nach neuesten Erkenntnissen sind voraussichtlich auch die Nachfolgemotoren des VW-Konzerns (Typ EA 288) von dem Abgasskandal erfasst.
  • Wegen erheblicher Auffälligkeiten ist allen Käufern von VW-Diesel-Fahrzeugen seit 2005 zu raten Ihre Rechte prüfen zu lassen!
  • Ebenfalls anerkannt ist, dass Fahrzeuge von Daimler / Mercedes Benz betroffen sind, in die der Motorentyp OM 642, OM 651, OM 622 eingebaut wurde. Dieser Motor wurde in die meisten Pkw-Modelle von Mercedes eingebaut.
  • Bei weiteren Herstellern gibt es Anzeichen für Manipulationen, vgl. die ausführliche Liste:

VW

  • VW Amarok
  • VW Beetle
  • VW Caddy
  • VW Crafter
  • VW Eos
  • VW Golf
  • VW Jetta
  • VW Passat
  • VW Phaeton
  • VW Polo
  • VW Scirocco
  • VW Sharan
  • VW Tiguan
  • VW Touran
  • VW Touareg
  • VW T5, T6 Multivan
  • VW Transporter

Audi

  • Audi A1
  • Audi A3
  • Audi A4
  • Audi A6
  • Audi A8
  • Audi Q3, Q5, Q7
  • Audi SQ5
  • Audi TT

BMW

  • BMW X3, X5
  • BMW 3er
  • BMW5er
  • BMW 7er
  • BMW M

Porsche

  • Porsche Cayenne
  • Porsche Panamera
  • Porsche Macan

Seat

  • SEAT Alhambra
  • SEAT Altea
  • SEAT Ibiza
  • SEAT Leon

Skoda

  • Skoda Fabia
  • Skoda Octavia
  • Skoda Rapid
  • Skoda Roomster
  • Skoda Superb
  • Skoda Yeti

Mercedes

  • A-Klasse
  • Mercedes B-Klasse
  • Mercedes C-Klasse
  • Mercedes CLA, Mercedes CLS
  • Mercedes E-Klasse
  • Mercedes G-Klasse
  • Mercedes GL
  • Mercedes GLA, Mercedes GLC, Mercedes GLK
  • Mercedes M-Klasse
  • Mercedes ML
  • Mercedes R-Klasse
  • Mercedes SLK
  • Mercedes S-Klasse
  • Mercedes Sprinter
  • Mercedes Viano
  • Mercedes Vito

Fahrzeuge mit auffällig hohem Stickoxid-Ausstoß

  • Ford C-Max, Ford Focus, Ford Kuga, Ford Mondeo
  • Opel Astra, Opel Insignia, Opel Zafira
  • Fiat 500X, Fiat Ducato
  • Jeep Cherokee, Jeep Renegade
  • Hyundai ix35, Hyundai i20, Hyundai i30, Hyundai Santa Fe, Hyundai Tucson
  • Renault Kadjar, Renault Scenic
  • Nissan Navara, Nissan Qashqai
  • Jaguar XE
  • Chevrolet Cruze
  • Alfa-Romeo Giulietta
  • Dacia Sandero
  • Range Rover
  • Peugeot 2008, 3008, 5008
  • Suzuki Vitara
  • Volvo XC60

Setzen Sie auf eine Kanzlei, die im Abgasskandal spezialisiert ist

Unsere Anwälte sind auf den Abgasskandal hoch spezialisiert. Wir begleiten bereits tausende dieser Verfahren und machen die Rechte Betroffener bundesweit gegen Händler und Hersteller geltend.

„Als Betroffener des Abgasskandals sollten Sie nicht zögern Ihre Rechte geltend zu machen. Wertverlust, Verjährung, Stilllegung und Fahrverbot drohen!“

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Anwalt im Abgasskandal holte bereits Tausende Erfolge!

Klagen im Dieselskandal führten bereits zu hunderten Urteilen deutscher Gerichte zu Gunsten von Betroffenen im Abgasskandal gegen Händler und Hersteller und jede Woche werden es mehr! Zudem können regelmäßig zahlreiche außergerichtliche Erfolge für Betroffene erzielt werden.

Die Chance ist daher heute besser als je zuvor als geschädigter Käufer noch zu seinem Recht zu kommen! Doch ohne Anwalt besteht hier leider keine Chance, da die Gegenseiten darauf spekulieren, dass Betroffene sich keine Hilfe bei einem Anwalt für den Dieselskandal suchen!

 

Anwalt im Abgasskandal rät: Handeln bevor größere Schäden am Fahrzeug eintreten!

Untersuchungen führten zu besorgniserregenden Ergebnissen bei betroffenen Fahrzeugen:

Typische Kurzzeitfolgen

  • Erhöhter Kraftstoffverbrauch
  • Stotternder Motor
  • Mangelhafte Leistungsentfaltung
  • Probleme mit der Start-/Stopp-Funktion

Typische Langzeitschäden

  • Versottungsschäden
  • Motorschaden
  • Defekte Dieselpartikelfilter
  • Defekte Diesel-Katalysatoren

Einzelklage mit Anwalt im Abgasskandal statt „Sammelklage“!

Eine echte Sammelklage für den Abgasskandal wie in den USA existiert in Deutschland nicht. Es besteht daher keine Möglichkeit für Betroffene sich in Deutschland einem Musterprozess anzuschließen, um Ihre Rechte geltend zu machen! Gewerbliche Anbieter bieten Geschädigten in Deutschland an die Rechte für bis zu 40% Abzug Ihres Erfolgs geltend zu machen. Für Betroffene finanzieller Unsinn, da das Kostenrisiko in Deutschland viel günstiger auf eine Rechtsschutzversicherung übertragen werden kann. Die folgende Beispielrechnung zeigt die Unterschiede mit und ohne Erfolgsbeteiligung.

Daten der Beispielrechnung:

  • Kaufpreis für das Fahrzeug: 30.000 EUR
  • Nutzungsentschädigung: 2.500 EUR

Ihr Vorteil bei einer „unechten Sammelklage in Deutschland“ mit 35%-Erfolgsprovision:

Erfolg: 27.500 EUR
Provision: – 9.625 EUR
Ihr Erfolg:17.875 EUR

Ihr Vorteil bei anwaltlicher Geltendmachung mit Rechtschutzdeckung:

Erfolg: 27.500 EUR
Provision: 0,00 EUR
Ihr Erfolg: 27.500 EUR

Fazit: Nachteile/Probleme der „Sammelklage“ in Deutschland:

1. Hoher Verlust / Gewinnabzug! Im Beispiel: 9.625,00 EUR. Je höher der Kaufpreis, desto höher fällt in der Regel Ihr Vorteil aus, wenn Sie auf keine dieser „Sammelklagen“ setzen!

2. Bis heute keine Erfolge wegen prozessualer Schwierigkeiten der „Sammelklage“ in Deutschland beim Thema Abgasskandal!

3. Keine Notwendigkeit für die „Sammelklage“ dank Möglichkeit zur Kostenverlagerung auf eine Rechtschutzversicherung.

Auch die sog. Musterfeststellungsklage bringt Betroffenen kurz- und mittelfristig keine Vorteile. Details dazu finden Sie hier. 

 

Zusatzchance beim finanzierten Autokauf: Widerruf Autokredit oder Widerruf Leasing kann zur Rückabwicklung des Kaufvertrages führen!

Haben Sie Ihr Auto mittels Autokredit oder Leasing finanziert, so können Sie doppelt profitieren! Dies liegt daran, dass über den sog. Widerrufsjoker (Widerruf des Autokredits oder Leasingvertrages) auch der mit dem Autokredit / Leasingvertrag verbundene Autokaufvertrag widerrufen werden kann. Als Folge können Finanzierung und Autokauf gleichzeitig rückabgewickelt werden. Der finanzielle Vorteil für Sie kann hierdurch nochmals deutlich erhöht werden. Mehr zum Thema Widerruf Autokredit / Widerruf Leasingvertrag finden Sie hier.

Beim Thema Widerrufsjoker zählen wir zu den wenigen Kanzleien in Deutschland, die für Sie maximale Entschädigungen herausholen können, da wir Ihre Vorteile anhand der sog. Eigenkapitalrendite und der sog. Nettorendite berechnen können.

Vorgehen im Abgasskandal mit Anwalt

  1. Kontaktieren Sie uns kostenfrei
  2. Kostenlose Prüfung und Erstberatung
  3. Kostenlose Einholung der Deckungszusage von Rechtschutzversicherung
  4. Nach Deckungszusage Verhandlung mit Gegenseite
  5. Gerichtliche Vertretung (soweit außergerichtlich kein gewünschtes Ergebnis erzielt)
  6. Fallabschluss / Gewinnauskehr

Abgasskandal Rechner: Schnell und kostenfrei Ihren Anspruch erfahren mit Rechner von führendem Anwalt!

Hier können Sie Ihren Anspruch im Abgasskandal schnell und kostenfrei über unseren Abgasskandal-Rechner  berechnen. Der Abgasskandal-Rechner wurde von unseren führenden Anwälten auf Basis der aktuellen Rechtsprechung in Deutschland erstellt und berechnet Ihren verdienten Anspruch im Abgasskandal.

Anwalt Decker & Böse Rechner für Abgasskandal

Die Berechnung Ihres Anspruches im Abgasskandal mit unserem Abgasskandal-Rechner vom führenden Anwalt dauert weniger als 1 Minute!

Sie können in unseren Abgasskandal-Rechner folgende Daten eingeben:

  • Hersteller Ihres Autos
  • Kilometerstand Ihres Fahrzeuges
  • Kaufpreis Ihres Fahrzeuges
  • Erstzulassung Ihres Fahrzeuges

Die Nutzung unseres Abgasskandal-Rechners ist für Sie komplett kostenfrei. Hier gelangen Sie zum Abgasskandal-Rechner, der von unseren führenden Anwälten im Abgasskandal erstellt wurde!

Rechtsschutzversicherungen müssen im Abgasskandal zahlen! Wir holen die Zusage kostenfrei für Sie im Dieselskandal ein.

Amtsgericht Düsseldorf, Urteil vom 27.06.2016 Aktenzeichen: 27 C 136/16 Amtsgericht Düsseldorf, Urteil vom 17.10.2016 Aktenzeichen: 55 C 66/16 Landgericht Koblenz, Urteil vom 29.09.2016 Aktenzeichen: 16 O 70/16 Landgericht Köln, Urteil vom 22.06.2016 Aktenzeichen: 20 O 62/16 Landgericht Mosbach, Urteil vom 04.11.2016 Aktenzeichen: 2 O 62/16 Amtsgericht Bernkastel-Kues, Urteil vom 14.10.2016 Aktenzeichen: 4a C 187/16 Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen, Verfügung v. 27.06.2016 Az.: 6 C 368/16 Landgericht Darmstadt, Urteil vom 01.11.2016 Aktenzeichen: 10 O 260/16 Landgericht Detmold, Urteil vom 11.08.2016 Aktenzeichen: 9 O 51/16 Landgericht Essen, Urteil vom 18.05.2016 Aktenzeichen: 18 O 68/16 Landgericht Freiburg, Urteil vom 06.07.2016 Aktenzeichen: 14 O 61/16 Landgericht Hechingen, Urteil vom 12.10.2016 Aktenzeichen: 1 O 24/16 Landgericht Karlsruhe, Urteil vom 31.5.2016 Aktenzeichen: 8 O 53/16 Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil vom 06.12.2016 Aktenzeichen: 12 U 106/16 Landgericht Koblenz, Urteil vom 29.09.2016 Aktenzeichen: 16 O 39/16 Landgericht Offenburg, Urteil vom 21.10.2016 Aktenzeichen: 2 O 66/16 Landgericht Passau, Urteil vom 13.05.2016 Aktenzeichen: 4 O 131/16 OLG München, Beschluss vom 31.10.2016 Aktenzeichen: 25 U 2598/16 Landgericht Ravensburg, Urteil vom 20.10.2016 Aktenzeichen: 1 O 37/16 Amtsgericht Linz am Rhein, Urteil vom 14.10.2016 Aktenzeichen: 43 C 410/16 Landgericht Münster, Urteil vom 29.09.2016 Aktenzeichen: 115 O 117/16 Landgericht Köln, Urteil vom 10.11.2016 Aktenzeichen: 24 O 216/16 Landgericht Stuttgart, Urteil vom 08.12.2016 Aktenzeichen: 22 O 73/16 Amtsgericht Heilbronn, Urteil vom 21.07.2016 Aktenzeichen: 15 C 658/16 Landgericht Aurich, Urteil vom 14.10.2016 Aktenzeichen: 3 O 160/16 (052) Landgericht Baden Baden, Urteil vom 30.05.2016 Aktenzeichen: 2 O 73/16 OLG Karlsruhe, Urteil vom 06.12.2016 Aktenzeichen: 12 U 105/16 Landgericht Bielefeld, Urteil vom 30.09.2016 Aktenzeichen: 7 O 60/16

Nutzen Sie jetzt unsere kostenfreie unverbindliche Erstberatung, unsere Anwälte prüfen Ihre Ansprüche im Dieselskandal kostenlos!

 

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Forum Abgasskandal: Fragen unserer Mandanten an Anwalt


Verjährung oder gibt es noch Möglichkeiten?  – Dr. Helmut P.

Habe einen VW Passat und einen Mercedes (E-Klasse) und möchte wissen, ob ich im Abgasskandal noch tätig werden kann.

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Antwort: Ihr Ulf Böse, Rechtsanwalt

Ja! Sowohl bei Fahrzeugen des VW-Konzerns und erst Recht bei weiteren Herstellern wie Daimler gibt es noch gute Erfolgschancen. Auch Fahrzeuge von VW mit dem Motorentyp EA189 können nach unserer Ansicht noch im Abgasskandal angegangen werden. Rückabwicklung und Schadensersatz sind hier weiterhin möglich, wenn rechtzeitig gehandelt wird. Es laufen hierbei allerdings letzte Fristen über die wir Sie für Ihre Fälle im Rahmen unserer kostenlosen Erstberatung gerne informieren.


Schadensersatz oder Auto zurückgeben?  – Richard 69

Bin vom Abgasskandal betroffen. Bitte um Beratung was ich verlangen kann.

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Antwort: Ihr Ulf Böse, Rechtsanwalt

  1. Schadensersatz oder
  2. Kaufpreis zurück oder
  3. Neues mangelfreies Fahrzeug

Verjährung für Klage Abgasskandal? – Jamie Patrol

Hi, mein Porsche ruckelt ohne Ende seit dem Update. Kann ich einen neuen Porsche auch noch in 2019 fordern?

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Antwort: Ihr Ulf Böse, Rechtsanwalt

Wir raten Betroffenen schnellstmöglich Ihre Rechte geltend zu machen. Sicher ist aber, dass es auch in 2019 noch sehr gute Möglichkeiten gibt für Betroffene im Abgasskandal erfolgreich zu Ihrem Recht zu kommen. Details prüfen wir gerne kostenfrei für Sie.


Ist mein Mercedes betroffen?  – Klaus Schwarz

Gibt es eine Liste auf der alle betroffenen Autos im Abgasskandal stehen?

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Antwort: Ihr Markus Decker, Rechtsanwalt

Leider gibt es keine öffentlich einsehbare Liste von allen Herstellern, die manipuliert haben mit allen Modellen. Auf unserer Homepage finden Sie aber die bislang am stärksten betroffenen Modelle aller Hersteller. Wir erläutern Ihnen zudem kostenfrei die Betroffenheit Ihrer Fahrzeuge im Detail innerhalb unserer Erstberatung.

Ein Überblick der Dieselkrise nach Autohersteller

Nicht nur Volkswagen ist als Autohersteller im Dieselgate involviert. Nach dem VW-Abagsskandal stellte sich heraus, dass auch andere große deutsche Automobilhersteller auffällige Abgaswerte im wirklichen Straßenverkehr hatten.

Nachfolgend möchten wir Ihnen einen Überblick darüber geben, was es bei den einzelnen Autoherstellern zum Abgasskandal zu wissen gibt, wer eindeutig betroffen ist und wo noch Unklarheit herrscht.

VW

Den Anfang in der Dieselkrise bildet mit Sicherheit VW, denn hier stand (spätestens) 2015 fest, dass illegale Schummelsoftware verwendet worden war und wurde. Die Deutsche-Umwelt-Hilfe (DHU) hatte nach eigenen Aussagen bereits 2007 auf zu hohe Abgaswerte und unzulässige Software hingewiesen, die Bundesministerien sollen aber achte Jahre lang – 2007 bis 2015 – wegen der Auto-Lobby freundlichen Haltung der Bundesregierung untätig geblieben sein.

Jedenfalls seit dem “Geständnis“ des ehemaligen Vorstandsvorsitzendem Martin Winterkorn am 20.09.2015 stand fest: VW hat die Abgaswerte manipuliert. Die “Entschuldigung“ des damaligen VW-Chefs Winterkorn, bildete den Auftakt der Dieselkrise.

Betroffen ist (unter anderem) der Motor EA189, dieser wurde seit 2007 in rund elf Millionen Dieselfahrzeugen verbaut und ausgeliefert; davon etwa 2,6 Millionen Fahrzeuge in Deutschland. Später räumte VW ein, dass auch weitere Motoren betroffen sein könnten – so beispielsweise der EA288.

Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) setzte VW im September 2015 eine Frist bis zum Anfang des Oktobers 2015 einen „verbindlichen Maßnahmen- und Zeitplan“ vorzulegen.

Volkswagen rief daraufhin in Deutschland etwa 1,5 Millionen Dieselfahrzeuge mit Betrugssoftware zurück.

Zuletzt wurde auch bei Dieselfahrzeugen eine manipulierte Software festgestellt, bei denen angeblich alles in Ordnung sein sollte; die EURO 6 Diesel. Wie weitreichend VW Schummelsoftware verbaut hat, wann es begann und wo und vor allem, ob es überhaupt geendet hat, ist daher nicht abschließend geklärt.

Volkswagen bildete nicht nur den Anfang in der Dieselkrise, sondern auch in der nun folgenden Klagewelle. Das erste rechtskräftige Urteil in Deutschland erging Mitte vergangenen Jahres in Arnsberg, dort hatte sich VW erstmalig entschieden nicht in Berufung zu gehen.

Mittlerweile sind rechtskräftige Urteile aber keine Seltenheit mehr; nicht rechtskräftige Urteile sind es häufig nur deshalb noch nicht, weil die Berufungsfrist noch nicht abgelaufen ist. Zudem entscheiden die Gerichte bereits seit vergangenem Jahr mehr und mehr zugunsten der geschädigten VerbraucherInnen.

Nun zahlte Volkswagen, wegen seiner Verantwortung für den Verkauf von rund 11 Millionen Schummeldiesel weltweit, ein Bußgeld in Höhe von einer Milliarde EUR an das Land Niedersachsen.

Volkswagen ist und war aber nicht bloß als Automobilhersteller selbst, sondern auch als Volkswagen-Konzern im Ganzen in der Dieselkrise involviert.

Audi

Spätestens 2016 geriet auch Audi in Verdacht die Abgaswerte durch eine Schummelsoftware manipuliert zu haben. Im Zuge der Ermittlungen der US-amerikanischen Kanzlei Jones Day, schien die „Wiege des VW-Skandals“ gar nicht bei Volkswagen, sondern bei der Volkswagenkonzern-Tochter Audi zu liegen. Denn angeblich war dort die Manipulationssoftware bereits 1999 entwickelt worden.

Volkswagen dementierte lange Zeit die Beteiligung anderer Autohersteller an Abgasskandal und Dieselkrise – insbesondere Audi sei nicht involviert gewesen. Spätestens aber seit Bekanntwerden der E-Mail, die ein Ingenieur von Audi 2007 an mehrere Manager geschickt haben soll, ist dies Position wohl nicht mehr zu halten. In dieser E-Mail hatte er geschrieben, dass die Grenzwerte in USA „Ganz ohne Bescheißen“ nicht eingehalten werden könnten.

Seither wird Audi konzernintern auch als „Mutter des Betruges“ bezeichnet.

Mittlerweile steht fest, dass jedenfalls auch Audi Schummeldiesel produziert und ausgeliefert hat. Das KBA hat in den Modellen A4, A5, A6, A7, A8, Q5, SQ5 und Q7 unzulässige Abschalte-Vorrichtungen und manipulierte Software gefunden. Aber auch die Modelle A1 und A3 aus den Jahren 2009 bis 2014 sollen betroffen sein.

Die Dieselkrise bei Audi betrifft aber auch Diesel der EURO 6 Norm, welche von Audi lange als „sauber“ und sicher angepriesen worden waren. Das KBA hat den Rückruf dieser Fahrzeuge mittlerweile bindend angeordnet.

Bei Audi wurden daher deutlich länger illegale Abschalte-Einrichtungen eingebaut als ursprünglich angenommen; insbesondere noch nach Bekanntwerden der Dieselkrise.

Erst im Mai dieses Jahres ordnete Audi den Auslieferungsstopp für die Modelle A7 und A8 an. Das KBA ordnete an, dass die 33.000 bereits ausgelieferten A7 und A8 Modelle zurückgerufen werden müssen. Bereits im Juli 2017 hatte Audi rund 850 Tsd. zurückgerufen um sie nachzurüsten.

Audi ist auch deshalb einer der auffälligeren Teilnehmer der Dieselkrise, weil den Beteiligten des Konzerns – erstmalig in Deutschland strafrechtliche – Konsequenzen drohen. Der Vorstandsvorsitzende der Audi AG Rupert Stadler befindet sich seit befindet sich seit dem 18. Juni dieses Jahres in Untersuchungshaft, nachdem seine Privatwohnung durchsucht worden war. Zuvor waren bereits im Februar und im März 2017 die Audi-Zentrale sowie ein Werk des Konzerns in Ingolstadt durchsucht worden.

Stadlers andauernde Untersuchungshaft und deren strengen Sicherheitsauflagen – bspw. Besuche unter Überwachung – begründete die Staatsanwaltschaft München II mit einer akuten Verdunkelungsgefahr.

Porsche

Wie viele alle anderen ist auch das Tochterunternehmen des Volkswagen-Konzerns Porsche in die Dieselkrise verwickelt.

In der ersten Hälfte des Jahres 2016 wurde zunächst bekannt, dass auch Porsche Fahrzeuge zurückrufen werde um eine unzulässige Abschalt-Vorrichtung nachzubessern – freiwillig wie das Unternehmen seinerzeit ausdrücklich betonte.

Im Juli 2017 begann die Staatsanwaltschaft Stuttgart schließlich auch gegen Porsche zu ermitteln. Hatte Porsche bisher in der Dieselkrise bloß eine untergeordnete Rolle gespielt, rückte das Unternehmen nun in den Fokus der Ermittlungen. An der Technik zur Abgasreinigung hatten bisher nur „amtliche Zweifel“ bestanden, dass illegale Software oder Technik verbaut wurde, war bis dato stets dementiert und die Rückrufaktionen als „freiwillig“ betitelt worden.

Ende 2017 hatte das KBA Porsche schließlich verpflichtet rund 22.000 Porsche Cayenne zurückzurufen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war Porsche höchst unfreiwilliger Teilnehmer der Dieselkrise.

Selbst als ein Verkaufsstopp für die Dieselfahrzeuge von Porsche verhängt wurde, schaffte es Porsche die Zulassung neuer Fahrzeuge in Deutschland zu erreichen – wohlgemerkt mit fragwürdigen Mitteln.

Zwischenzeitlich war Konzernmanager Wolfgang Hatz in Untersuchungshaft genommen worden, letztlich aber wieder frei gelassen worden – allerdings gegen eine Kaution in Höhe von 3 Millionen EUR und unter Ausreisverbot.

Die Kosten die Porsche durch die Dieselkrise entstanden sind, hätte sich die VW Konzerntochter gerne von ihrem „Schwesterunternehmen“ Audi zurückgeholt, denn Porsche hatte selbst keine Dieselmotoren entwickelt, diese kamen von Audi. Der Ausgang der Schadensersatzforderungen von Porsche gegen Audi ist noch offen. Nach Druck aus Wolfsburg hatte Porsche jedenfalls zeitweilig zurückgehaltene Zahlungen, aus offenen Rechnungen von Audi, beglichen.

Anfang dieses Jahres wurden schließlich an zehn verschiedenen Standorten – darunter auch die Stuttgarter Porschezentrale –  Durchsuchungen in den Räumlichkeiten von Porsche durchgeführt.

Die hierbei sichergestellten Dokumente versuchte Porsche anschließend (vergeblich) zurückzubekommen; zumindest aber eine Sichtung zu verhindern.

Der Dieselskandal hat mit Porsche daher schlussendlich noch eine weitere „Tochter“ des Volkswagenkonzerns erreicht.

Skoda und Seat

Wenn es auch in der Dieselkrise weniger über die beiden Unternehmen zu berichten gibt, so steht dennoch fest, auch Dieselfahrzeuge von Skoda und Seat sind mit der Schummelsoftware ausgerüstet und ausgeliefert bzw. verkauft worden. Auch diese beiden Tochterunternehmen des Volkswagenkonzerns mussten hunderttausende Fahrzeuge zurückrufen.

Daimler

Aber nicht nur VW und die Töchter des Volkswagenkonzerns sind Teil der Dieselkrise, auch Mercedes-Benz hat seinen Teil dazu beigetragen.

Auch Daimler hatte im Zuge der Dieselkrise bereits im Jahre 2016 „freiwillig nachgebessert“.

Die unfreiwilligen Rückrufverpflichtungen der deutschen Behörden ließen aber nicht lange auf sich warten. Hatte Daimler zu Beginn noch behauptet, bei ihnen seien nie illegale Abgastechniken oder Schummelsoftware verwendet worden, gab das KBA Daimler im Mai dieses Jahres auf, rund 4.900 Dieselfahrzeuge des Models Vito zurückzurufen, weil unzulässige Abschalte-Einrichtungen festgestellt worden waren.

Bereits im Mai 2017 waren 11 Standorte und Geschäftsstellen von Daimler durch die Staatsanwaltschaft Stuttgart durchsucht worden. Damals hatte man noch versucht eine ähnliche Dieselkrise wie jene des Volksagenkonzerns, als ausgeschlossen darzustellen.

Anfang dieses Jahres hatte der Verkehrsminister Andreas Scheuren Daimler schließlich eine 14 tägige Frist gesetzt Aufklärung darüber zu schaffen, wie weitreichend die Dieselkrise auch Fahrzeuge von Mercedes-Benz betrifft.

Scheuren hatte Daimler gleichzeitig mit Bußgeldern in Milliarden-Höhe gedroht.

Zusätzlich zu den bereits zurückgerufenen Mercedes Vito Modellen, droht Daimler nun die Rückrufpflicht für weitere Modelle. Unter anderem sollen die C und G Klasse Modelle betroffen sein. Das KBA könnte Daimler den Rückruf von 600.000 Dieselfahrzeuge aufgeben.

Dass überhaupt unzulässige Abschalte-Einrichtungen und illegale Schummelsoftware bei Daimler verwendet wurden, steht nach dem KBA aber fest.

Dabei wurden gleich fünf verschiedene illegale Abschalftunktionen gefunden

Die Dieselkrise hat Daimler also schließlich doch erreicht. So kam es kürzlich, aufgrund der Rückrufe und Softwarenachbesserungen, zu Auslieferungsstopps bei Daimler. Hiervon sollen die C Klasse, CLA, GLA, GLE und die A und B Klassen betroffen sein.

BMW

Jedenfalls in den USA gab es für BMW nun Entwarnung, die US-amerikanische Umweltbehörde EPA hat nun wohl offiziell bekanntgegeben, dass bei den Dieselfahrzeugen keine illegale Abschalte-Einrichtungen festgestellt werden konnten. Allerdings sollen Spreche von EPA auch gesagt haben, ihnen sei bewusst, dass die Situation in Deutschland eine völlig andere sei.

Und tatsächlich, in Deutschland stehen die Dinge deutlich schlechter für BMW, denn hier haben die Ermittlungen gerade erst begonnen. Seit März dieses Jahres untersucht die Staatsanwaltschaft München, ob BMW illegale Schummelsoftware in rund 11.000 seiner Dieselfahrzeuge verbaut hat. Betroffen sind insbesondere die 7er und 5er Modellreihen.

BMW weist die Vorwürfe indes entschieden zurück, die unzulässige Software sei versehentlich aufgespielt worden.

Ob BMW, wie lange behauptet, also nur (noch) legale „Schlupflöcher“ nutzte, was auch hier zu massiven Grenzwert Überschreitungen führte, wird sich zeigen.

Dass alles bloß ein Versehen gewesen sein soll, lässt sich schwer glauben. Als BMW Anfang dieses Jahres über geplante Kontrollen durch das KBA informiert worden war, hatte BMW sich bemüht die Wagen, unter dem Vorwand einen Service durchführen zu wollen, vor der Kontrolle noch einmal in die Hände zu bekommen.

Jedenfalls in der Bundesregierung mag man dem angeblichen Irrtum wohl nicht so Recht Glauben schenken. Dort wird in mehrfacher Hinsicht von bewussten Täuschungsversuchen ausgegangen.

Hatte BMW anfangs noch großspurig davon gesprochen Dieselgate sollte VW-Gate heißen, hat sich herausgestellt, dass BMW gleich den anderen Automobilherstellern an der Dieselkrise beteiligt ist und war.

Opel

Bisher war der Autohersteller wohl der unauffälligste der Beteiligten an der Dieselkrise. Aber auch gegen Opel hatte es ursprünglich Vorwürfe wegen angeblicher Manipulationen und illegaler Software gegeben.

Die DHU hatte Opel vorgeworfen eine unzulässige Abschalte-Einrichtung in seinen Modellen installiert zu haben. Opel bestritt diese Vorwürfe entschieden, ließ sich aber darauf ein, eine bindende Unterlassungserklärung zu unterzeichnen, nach welcher sich der Autohersteller verpflichtete in Zukunft nicht mehr mit der „Sauberkeit“ seiner Diesel zu werben.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankfurt wurden allerdings aufgrund mangelnden Anfangsverdachtes wieder eingestellt.

Aber auch Opel hatte im vergangenen Jahr, aufgrund erhöhter CO2, bei einem seiner Modelle (Zafira) nachbessern müssen.

Insgesamt scheint die Dieselkrise an Opel vorbeigezogen zu sein, ohne dass der Hersteller Schaden davongetragen hätte. Vergangenes Jahr konnte Opel eines der besten Quartale seit 2009 verbuchen.

Welche Autos sind im Abgasskandal betroffen?

Vom Abgasskandal ist grundsätzlich jeder Autoeigentümer bzw Halter betroffen, soweit das Fahrzeug (ab Werk) mit einer illegalen Manipulationssoftware ausgestattet ist.

Die Motorsteuerung dieser Dieselfahrzeuge erkennt, wann sich das Fahrzeug auf dem Prüfstand befindet und wann es im regulären Straßenverkehr unterwegs ist. Wird der Prüfstandmodus eingeschaltet, drosselt der Mechanismus die Leistung und reinigt die Abgase. Erst im Straßenverkehr haben die Fahrzeuge die volle Leistung und übersteigen dann deutlich die Grenzwerte für die gesundheitsschädlichen Stickoxide. Diese sogenannten „Schummeldiesel“ können von staatlichen Stellen aus dem Verkehr gezogen werden.

Welche Mercedes-Modelle sind betroffen?

Welche Modelle bei Mercedes betroffen sind, ist noch unklar. Betroffen sind scheinbar die eingesetzten 1,6 Diesel Motoren OM 642 und OM 651. Diese Motoren hat Daimler oft in Vitos, C- Klasse oder den GLC eingebaut und sollen nun auf unzulässige Abschaltvorrichtungen untersucht werden.

Nachdem  hierzulande schon 1300 Modelle des Vito durch das Kraftfahrtbundesamt zurückgerufen wurden, (Global sind es 6000) ist dies der nächste herbe Nackenschlag für den Stuttgarter Automobilhersteller.

Allein in Amerika wurden 2017 287 % der Mercedes Modelle zurückgerufen, was bedeutet, dass fast 3 mal so viele Autos zum Hersteller zurückgekehrt sind, wie Neuanmeldungen erfolgt sind.

Bemängelt wurde vor allen Dingen, dass die spezifische Programmierung von zwei Funktionen in der Motorsteuerung der Autos, nicht rechtens sei.

Die Funktonen sollen erkennen, wann sich das Auto im Prüfstandmodus befindet und wann auf der Straße, um so die Abgaswerte zu minimieren. Die zweite Funktion ist bezüglich der Abgasreinigung problematisch. Demnach schalteten die Fahrzeuge scheinbar bei einer Geschwindigkeit über 26 km/h ihre Abgasreinigung ab.  Folglich droht den Fahrzeugen nun nicht nur eine Nachrüstung, sondern auch ein Fahrverbot, sofern die erlassenen Dieselfahrverbote die Runde machen sollten.

(Stand: 06.2018)

Welche Audi-Modelle sind betroffen?

Aktuell hat das Kraftfahrbundesamt (KBA) für die Audi A6 und A7 3.0 Liter Diesel Euro 6 Modelle einen verpflichtenden Rückruf angeordnet. Audi reagierte nun darauf mit einem Auslieferungsstopp für diese Audi-Modelle.

Das KBA begründete die Entscheidung mit illegale V6 Dieselmotoren. Betroffen sind davon 33.000 Fahrzeuge, die nun auf gesonderte Softwares untersucht werden. Weltweit könnte das Ausmaß noch viel größer sein. Nach Berichten zufolge könnten bis zu 60.000 Fahrzeuge davon betroffen sein.

Folgende Audi-Modelle sind betroffen:

  • Audi A1 (1.4 TFSI)
  • Audi A1 (1.6 TDI, 2.0 TDI) (2009 – 2014)
  • Audi A3 (1.6 TDI, 2.0 TDI) (2008 – 2014)
  • Audi A3 (1.6 TDI Sportback)
  • Audi A4
  • Audi A6
  • Audi A7
  • Audi A8

Hier können Sie mit Eingabe der 17-stelligen Fahrgestellnummer, z.B. WAUZZZ4FX9N000100, prüfen, ob Ihr Audi von der Rückrufaktion Diesel Abgas EA189 (23Q7) betroffen ist.

Welche VW-Modelle sind betroffen?

Der Dieselskandal betrifft insbesondere Fahrzeuge des VW-Konzerns, in denen der sog. EA 189 Motor eingebaut ist.

Dieser befindet sich zumeist in Fahrzeugen bis 2.0 Liter Hubraum der TDI-Modelle von Volkswagen, Audi, Skoda, Seat und Porsche.

Betroffene VW Modelle:

VW Amarok, VW Beetle, VW Caddy, VW Eos, VW Golf, VW Jetta, VW Passat, VW Phaeton, VW Polo, VW Scirocco, VW Sharan, VW Tiguan, VW Touran, VW Touareg, VW T5, T6 Multivan, VW Transporter

Welche BMW-Modelle sind betroffen?

Auf dem deutschen Markt sind laut BMW 11.000 Fahrzeuge der Baureihen BMW 5er und 7er von der Rückrufaktion betroffen.

Die Fahrzeugtypen BMW 750 3.0 Diesel Euro 6 und BMW M550 3.0 Diesel Euro 6 wurden durch das Kraftfahrtbundesamt zurückgerufen um mit der korrekten Software ausgestattet zu werden.

Folgende Modelle sind mit Abschalteinrichtungen aufgefallen:

BMW M550d xDrive Limousine (Produktion 03/2012-10/2016)
BMW M550d xDrive Touring (Produktion 03/2012-02/2017)
BMW 750d xDrive (Produktion 07/2012-06/2015)
BMW 750Ld xDrive (Produktion 07/2012-06/2015)

Welche Auto Marken sind noch vom Abgasskandal betroffen?

Mittlerweile ist bekannt geworden, dass auch schadstoffärmere Euro 6 Klassen, bei Audi A6 und Audi A7 mit 200 Kilowatt/271 PS TDI Motoren und auch bei Porsche Macan und Cayenne Modellen mit 3,0- und 4,2-Liter TDI-Motoren, eine manipulierte Abgasreinigung bei der Motorsteuerung enthalten ist.

Und auch Mercedes Benz ist dazugekommen. In Deutschland vermutet das Kraftfahrtbundesamt, dass 240.000 Fahrzeuge von Mercedes, unzulässige und illegale Abgaseinrichtungen enthalten. Das Kraftfahrtbundesamt hat Mercedes dazu aufgefordert, betroffene Fahrzeugbesitzer über die Mangelhaftigkeit der Abgasreinigung und deren Behebung zu informieren.

Wie erfahre ich ob mein Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist?

Auf folgenden Internetseiten können Sie prüfen, ob Ihr Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist:

Doch Achtung: die neuesten betroffenen Modelle sind oft noch nicht in der Abfrage enthalten. Wir als spezialisierte Anwaltskanzlei können es Ihnen genau sagen!

Welche Auswirkungen hat der Abgasskandal auf die TÜV-Plakette?

Viele Käufer haben sich einen VW angeschafft, gerade weil die Abgaswerte so gut waren.

Die Manipulation konnte ja schließlich keiner erahnen. Jetzt ist es jedoch sogar so weit gekommen, dass betroffene Autos bei der nächsten TÜV Kontrolle möglicherweise keine Plakette mehr erhalten. VW bietet den Fahrern zwar an kostenfrei an der Rückruf Aktion teilzunehmen und dadurch eine Nachrüstung vorzunehmen. Jedoch ist es rechtlich den Fahrern selbst überlassen, ob sie eine Nachrüstung vornehmen wollen oder sogar die Nachlieferung eines typgleichen Wagens zu verlangen.

Schadensersatz auch nach Software-Update?

Wurde Ihr Auto bereits nachgebessert mit einem Software-Update, so haben Sie dennoch Anrecht auf Schadensersatz.

Trotz des Updates der Motorsteuerung bleibt das Auto im Wert gemindert – darum steht dem Kunden ein Schadensersatz zu.

Welche Schadstoffklasse hat mein Wagen?

Die Schadstoffklasse Ihres Fahrzeuges können Sie anhand Ihrer Schadstoff-Schlüsselnummer ermitteln. Bei Fahrzeugen die vor dem 01.10.2005 zum ersten Mal zugelassen wurden, befindet sich die Ziffer in der oberen linken Ecke Ihres Fahrzeugscheins unter: „Schlüsselnummer zu 1“ (die letzten beiden Ziffern). Bei Fahrzeugen jüngeren Erstzulassungsdatums, findet sich die Nummer unter „Schlüsselnummer 14.1“ (auch hier die letzten beiden Ziffern).

Haben Sie Ihre Schadstoffschlüsselnummer gefunden, können Sie diese nun anhand der nachfolgenden Tabelle den verschiedenen Schadstoffklassen zuordnen.

Euro 6: 36NO – 36YO
Euro 5: 35AO – 35MO
Euro 4: 32, 33, 38, 39, 43, 62-70
Euro 3: 30, 31, 36, 37, 42, 44-61
Euro 2: 25-29, 34, 35, 40, 41, 49, 71
Euro 1: 01-04, 09, 11-14, 16, 18, 21, 22, 77
Sonstige: 00, 05-08, 10, 15, 17, 19, 20, 23, 24, 88

Bei einigen Fahrzeugscheinen ist die Euronorm im Feld 14 eingetragen: EURO XY. In diesen Fällen können Sie sich den Umweg über die Schadstoffschlüsselnummer sparen.

Problematisch ist allerdings, dass unklar ist welche der neuen EURO 6 Diesel diese Klasse wirklich einhalten. Nach Berichten der Deutschen Umwelthilfe sind auch die neuen Dieselfahrzeuge vom Abgasskandal betroffen. Die Fahrzeuge überschreiten die Grenzwerte im tatsächlichen Straßenverkehr massiv – teilweise bis um das 17-fache. Die Lösung des Abgasskandals könnte also noch dreckiger sein als es die Diesel der EURO-4-Norm gewesen sind. Ein Großteil der Fahrzeuge hält die Grenzwerte ihrer Schadstoffklasse nur unter unrealistischen Voraussetzungen ein – im Labor!

FahrzeughalterInnen von neueren Dieseln können sich also nicht sicher sein, ob die Schadstoffklasse Ihrer Fahrzeuge stimmt.

Was müssen Leasingnehmer beachten?

Wenn Sie ein Auto geleast haben, welches vom Abgasskadal betroffen ist, sollten Sie folgendes beachten: Nach Abschluss des Leasingvertrages mit dem Leasinggeber, werden alle Sachmangelrechte des Leasinggebers gegen den Verkäufer oder Händler auf Sie übertragen. Deshalb kann während der Leasinglaufzeit auch nur der Leasingnehmer Gewährleistungsrechte ausüben und gerichtlich durchsetzen.

Sie als Leasingnehmer müssen Mangelrechte gegen den Verkäufer oder Händler umgehend geltend machen, damit Sie dem Leasinggeber gegenüber nicht wegen dem eintretenden Wertverlust haften.

Lohnt sich die Umweltprämie?

Die Umweltprämie wird nicht mehr von allen Autoherstellern angeboten. Einige Hersteller haben ihre Umweltprämien-Aktionen bis Mitte 2018 verlängert, bei anderen sind die Umweltprämien bereits ausgelaufen.

Ob sich die Umweltprämie lohnt lässt sich pauschal schwer beurteilen. Es kommt vor allem darauf an, ob das Altfahrzeug selbst noch einen hohen Wert besitzt und wie hoch die Prämien des jeweiligen Herstellers sind.

Wer also über die Umweltprämie nachdenkt, weil ihr/sein Fahrzeug aufgrund des Abgasskandals plötzlich deutlich weniger wert ist, der/dem sei geraten sich diesen Schaden von den Herstellern auch wirklich ersetzen zu lassen. Und das geht nur durch Schadensersatzforderungen nicht durch Umweltprämien.